Streitaltlas: So streitlustig sind wir

Dresden. Dass es einen Glücksatlas gibt, ist vielleicht bekannt. Vom Miet(preis)atlas hat man vielleicht auch schon einmal gehört. Doch der Streitatlas? Sowas gibt's tatsächlich. Gemeint ist eine Übersicht über juristische Auseinandersetzungen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene. Die Studie, die die Versicherung »Generali Deutschland« aller zwei Jahre anfertigt, soll Einblick in die Streitkultur der Deutschen geben. Grundlage sind rund zwei Millionen Streitfälle in Deutschland. »Durch die Veröffentlichung möchten wir die Gesellschaft für das steigende Risiko sensibilisieren, selbst im Alltag in Rechtsstreitigkeiten verwickelt zu werden. Zudem unterstreicht der Atlas, wie sich zum Beispiel Kosten und Dauer bei Disputen entwickeln und warum Streitprävention im Interesse aller liegen sollte«, sagt Giovanni Liverani, Generali.Vorstandsvorsitzender. Rheinländer Jecken streiten besonders gernSucht man die größten Streithähne in der Republik, wird man im Norden und Westen des Landes schnell fündig. Auch die Menschen in den Stadtstaaten rennen besonders schnell zum Anwalt.  Lag der Bundesdurchschnitt im Jahr 2018 bei 24,7 Streitfällen pro 100 Einwohnern, waren es in Berlin 29,2 und Hamburg 28,8. Besonders wenig Spaß verstehen die Jecken im Rheinland. Die Karnevalshochburg Köln darf sich auch Krawallhauptstadt 2018 nennen – mit 32,2 Prozent. In Sachsen (24,4 %), Thüringen (23,2 %) und Bayern (21,3 %) geht man juristischem Ärger lieber aus dem Weg. Streitgründe: Darüber gibt's den meisten ZoffIm Autoland BRD verwundert es kaum, dass sich knapp ein Drittel aller Streits rund um die Themen Straßenverkehr und Mobilität (Blitzen, Tempo) vor. Noch mehr fechten die Menschen in Deutschland Konflikte im Privat- und Strafrecht aus – auf diese Kategorie entfallen rund 38 Prozent aller Streitfälle, gefolgt von Arbeitsumfeld (13,1%) und Bereich Wohnen/Miete (11,3%). Streitende Dresdner und UmländerIn Dresden war 2018 jeder Vierte in einen Rechtsstreit verwickelt. Auf 100 Einwohner kamen 25,9 Streitälle. Damit sind die Dresdner streitfreudiger als die Menschen in den Kreisen Bautzen (23,2 Streitfälle pro 100 Einwohner, Meißen (22,5) und Sächsische Schweiz Osterzgebirge (22,3). Sie striffen vor allem Privates (35,2 Prozent) und Verkehrsrecht (27,9%). Interessant ist die Dauer der Streitfälle: 44,7 Prozent aller Streitfälle dauern in Dresdens länger als 12 Monate an. Und fast jeder zehnte Streit hat einen Streitwert von mehr als 10.000 Euro. Im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ziehen sich ebenfalls 45 aller vor Gericht ausgetragenen Steitigkeiten mehr als ein Jahr hin, hier übersteigt bei 9,1 Prozent der Streitwert die 10.000 Euro-Marke (Durchschnitt Deutschland: 10,8 Prozent). Hier gibt's den Streitatlas digital: https://generali-streitatlas.streit-lotse.de/ Dass es einen Glücksatlas gibt, ist vielleicht bekannt. Vom Miet(preis)atlas hat man vielleicht auch schon einmal gehört. Doch der Streitatlas? Sowas gibt's tatsächlich. Gemeint ist eine Übersicht über juristische Auseinandersetzungen auf Bundes-,…

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Benefizkonzert von Benjamin Sweetmilk

Weißwasser. „Für mich bedarf es keiner Überlegung, wenn ich die Möglichkeit bekomme, einen Verein mit solchen tollen Zielen zu unterstützen.“ Für Musiker Benjamin Sweetmilk ist das nicht nur ein dahingesagter Satz, er lässt auch Taten folgen. Er ist Botschafter des Herzenswünsche Oberlausitz e.V. und unterstützt den Verein auch in diesem Jahr wieder mit einem Weihnachtsbenefizkonzert. Am 20. Dezember spielt er um 18.30 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr) im Foyer (E-Werk) der Stadtwerke in Weißwasser. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Natürlich würde sich der Verein über eine Spende freuen. Wer Benjamin Sweetmilk an dem Tag in Weißwasser live erleben will, muss sich allerdings sputen. Es stehen 100 Sitzplätze zur Verfügung, wer dabei sein will, muss sich vorher anmelden. Das geht unter info@herzenswuensche-ol.de und per WhatsApp oder SMS unter 0172/3552814. Der Herzenswünsche Oberlausitz e.V. freut sich natürlich über die Unterstützung: „Wir bedanken uns bei den Stadtwerken Weißwasser, Max Olbrich und Benjamin Sweetmilk, dass Sie uns auch dieses Jahr wieder so großartig unterstützen. Solche starken Partner an unserer Seite zu haben, macht uns stolz.“ Wer den Verein unterstützen will, kann das auch via Pfandbon tun. Aktuell läuft eine Aktion in Kooperation mit Kaufland. In Senftenberg, Weißwasser und Hoyerswerda kann man Pfand spenden. „Für mich bedarf es keiner Überlegung, wenn ich die Möglichkeit bekomme, einen Verein mit solchen tollen Zielen zu unterstützen.“ Für Musiker Benjamin Sweetmilk ist das nicht nur ein dahingesagter Satz, er lässt auch Taten folgen. Er ist Botschafter…

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Räuber rief „Geld her, Geld her!“ – Polizei sucht Zeugen

Weißwasser. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle entlang, als ihr ein Mann entgegen kam. Er lief aus dem Durchgang zur Rosa-Luxemburg-Straße direkt auf sie zu, stieß ihr mit beiden Händen gegen den Oberkörper und forderte Geld. Als die Frau sagte, sie habe kein Geld, packte ihr Gegenüber sie an der Jacke und rief nochmal „Geld her, Geld her“. Als die Frau daraufhin begann, um Hilfe zu schreien, ließ der Täter von ihr ab und lief in Richtung Schweigstraße davon. Die 59-Jährige kam unverletzt und mit dem Schrecken davon. Den Tatverdächtigen beschrieb die Frau folgendermaßen: männlichcirca 1,80 Meter groß20 bis Mitte 30 Jahre altdunkles Kapuzenshirt oder Jacke, Kapuze in das Gesicht gezogen, hellere Hose Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen. Alle Zeugen, die sich zur Tatzeit in Tatortnähe aufhielten und Hinweise zum Sachverhalt oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch beim Polizeirevier Weißwasser unter der Rufnummer 03576/262 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zu einem anderen Vorfall werden ebenfalls Zeugen gesucht. Am Dienstagnachmittag warf eine Frau in Bautzen Steine auf Autos und lief auch auf die Fahrbahn. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle…

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Räuber rief „Geld her, Geld her!“ – Polizei sucht Zeugen

Weißwasser. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle entlang, als ihr ein Mann entgegen kam. Er lief aus dem Durchgang zur Rosa-Luxemburg-Straße direkt auf sie zu, stieß ihr mit beiden Händen gegen den Oberkörper und forderte Geld. Als die Frau sagte, sie habe kein Geld, packte ihr Gegenüber sie an der Jacke und rief nochmal „Geld her, Geld her“. Als die Frau daraufhin begann, um Hilfe zu schreien, ließ der Täter von ihr ab und lief in Richtung Schweigstraße davon. Die 59-Jährige kam unverletzt und mit dem Schrecken davon. Den Tatverdächtigen beschrieb die Frau folgendermaßen: männlichcirca 1,80 Meter groß20 bis Mitte 30 Jahre altdunkles Kapuzenshirt oder Jacke, Kapuze in das Gesicht gezogen, hellere Hose Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen. Alle Zeugen, die sich zur Tatzeit in Tatortnähe aufhielten und Hinweise zum Sachverhalt oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch beim Polizeirevier Weißwasser unter der Rufnummer 03576/262 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zu einem anderen Vorfall werden ebenfalls Zeugen gesucht. Am Dienstagnachmittag warf eine Frau in Bautzen Steine auf Autos und lief auch auf die Fahrbahn. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle…

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Eislöwen gegen Falken & Towerstars

Dresden. Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen Fans am morgigen Heimspiel auf den Besuch vom Nikolaus freuen. Cheftrainer Rico Rossi muss weiterhin auf den Stürmer Tom Knobloch (Oberkörperverletzung) verzichten. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Die Mannschaft hat die letzten fünf Spiele sehr gut gepunktet und gespielt. Mit Heilbronn und Ravensburg warten zwei Top-Mannschaften auf uns. Gerade Heilbronn spielt ein sehr aggressives und geradliniges Eishockey. Um morgen die drei Punkte zu holen, müssen wir konstant Leistung über 60 Minuten zeigen und von der Strafbank fernbleiben.“ Nick Huard: „Das vergangene 6-Punkte-Wochenende gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Wir müssen gegen Heilbronn und Ravensburg da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wenn wir weiter aggressives Forechecking spielen und an unserem System festhalten, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Am Freitag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, empfangen die Dresdner Eislöwen die Heilbronner Falken in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Razvan Gavrilas. Kassen und Arenatüren öffnen 18 Uhr, der VIP-Raum 18.30 Uhr. Das Spiel bei den Ravensburg Towerstars am Sonntag, 8. Dezember beginnt 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live. (pm)Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen…

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