asl

How to - Schutz für Azubis in Krisenzeiten

How to?. Reden wir mal über Corona. Wenn du jetzt mit den Augen rollst, weil du das Thema kaum noch hören kannst, ist das verständlich. Aber die Krise hat auch Ausbildungen beeinflusst – und das, was Azubis im Jahr 2020 überstanden haben, ist auch für die nächsten Jahrgänge wichtig.

Denn durch die Pandemie und die Einschränkungen des Ausbildungsverlaufs wurde klar, welche Rechte Azubis haben, wenn das Unternehmen wackelt, wenn Kurzarbeit eingeführt wird und Lerninhalte ausfallen oder Prüftermine verschoben werden müssen. Denn am Ende deiner Ausbildung willst du schließlich einen qualifizierten Abschluss in der Tasche haben.

Schule fällt aus

Die Vorgesetzten haben zudem mit dem Managen der Krise oft andere Sorgen, als sich um Azubis zu kümmern. Berufsschulen haben geschlossen und auch die überbetrieblichen Ausbildungszentren im Handwerk sind wegen der Ansteckungsgefahr bis auf Weiteres dicht.

Grundsätzlich gilt: Wird deine Berufsschule vorübergehend geschlossen, musst du in deinem Ausbildungsbetrieb erscheinen. Es kann auch sein, dass deine Berufsschule dir Aufgaben für die Zeit gibt, in der sie zu hat. Für diese Aufgaben sollte dir dein Betrieb Zeit einräumen. Ob du deine Aufgaben von zu Hause oder im Betrieb erledigst, entscheidet dein Ausbildungsunternehmen.

Betrieb geschlossen

Sollte dein Ausbildungsbetrieb dich nach Hause schicken, handelt es sich um Fehlzeiten, die für die Zulassung zur Abschlussprüfung grundsätzlich relevant sind. Dabei ist es für die Prüfer, also IHK oder Handelskammer, zunächst einmal gleichgültig, wer für diese Fehlzeiten verantwortlich ist – du oder dein Arbeitgeber. Im Rahmen der Zulassung zur Abschlussprüfung erfolgt eine Bewertung der zuständigen IHK, ob es sich um eine Fehlzeit von bis zu zehn Prozent der vertraglichen Ausbildungszeit handelt. Ist dies der Fall, dann ist in der Regel eine Gefährdung des Ausbildungsziels nicht anzunehmen. Bei Fehlzeiten über zehn Prozent können diese trotzdem ignoriert werden, falls sie den Ausbildungserfolg nicht gefährden, weil der Auszubildende trotz der vielen Fehltage den für die Erreichung des Ausbildungsziels erforderlichen Leistungsstand hat. Solltest du dich dem Ausbildungsende nähern und die Prüfungen stehen, wie etwa jetzt in der Corona-Krise, auf der Kippe und können möglicherweise nicht fristgerecht abgelegt werden, können Azubis bei der IHK oder Handwerkskammer eine Verlängerung beantragen. Hier gilt: in Ausnahmefällen kann die zuständige Stelle auf Antrag Auszubildender die Ausbildungsdauer verlängern, wenn die Verlängerung erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

Kurzarbeit

Nicht nur wegen einer Pandemie kann ein Ausbildungsunternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage kommen. Als Azubi bist du geschützt. In der Regel bist du nicht von Kurzarbeit betroffen. Dein Ausbildungsbetrieb muss die Ausbildung weiter ermöglichen und deinen Ausbildungsplan umstellen oder dich in einer anderen Abteilung unterbringen. Beim Coronavirus haben viele Betriebe aber kaum eine andere Möglichkeit. In so einem Fall ist Kurzarbeit auch eine Option für Azubis. Aber keine Sorge: Bei Anordnung wirst du mindestens sechs Wochen voll bezahlt. Je nach Vertragsart kann der Zeitraum auch länger ausfallen. Nach den sechs Wochen wird dann dein Kurzarbeitergeld über die verantwortliche Agentur für Arbeit beansprucht.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

How to...

How to?. Als Student bieten sich dir jeden Menge Möglichkeiten dich in deiner neuen oder alten Wahlheimat häuslich einzurichten. Neben einer eigenen Wohnung einer WG oder einem Leben als Untermieter ist das Studentenwohnheim meist eine günstige Alternative. Geringe Mietkosten und im Mietpreis enthaltene Nebenkosten machen diese Zimmer für Studenten auch besonders attraktiv. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zur Uni. Die meisten Studentenwohnheime befinden sich direkt auf dem Campus oder zumindest in unmittelbarer Nähe. In den meisten Fällen sind Wohnheimzimmer auch schon möbliert, sodass du dir teure Anschaffungen wie Kleiderschrank oder Bett sparen kannst. Doch aufgrund all dieser Vorteile sind diese Zimmer meist sehr begehrt und dadurch auch schnell belegt. Daher ist es wichtig sich rechtzeitig zu informieren, wo du dich für so ein Zimmer anmelden kannst und vor allem wann. Der richtige Bewerbungszeitraum Durch die günstigen Konditionen sind die Zimmer im Studentenwohnheim heiß begehrt. Daher ist es sinnvoll sich mit der Bewerbung auf den Studienplatz auch schon auf sein Wohnheimzimmer zu bewerben. Als Studienanfänger geht das in den meisten Fällen auch ohne den Zulassungsbescheid der Hochschule. Schriftlich oder online kann man sich unverbindlich für ein Zimmer anmelden. Die Wartezeiten nach der Anmeldung sind von Wohnheim zu Wohnheim unterschiedlich und sollten beim Anmelden mit erfragt werden. Doch auch der Typ deines Studentenzimmers hat Einfluss auf deine Wartezeiten. So kommst du zum Beispiel eher an ein Zimmer mit Gemeinschaftsküche und –Bad als an ein Einzelapartment.   Der richtige Ansprechpartner Die erste Anlaufstelle, auf der Suche nach einem Zimmer im Studentenwohnheim, ist meist das örtliche Studentenwerk. Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort bekommst du innerhalb kürzester Zeit die wichtigsten Informationen. Zum Beispiel, wie du dich für ein Zimmer anmelden und was du für Voraussetzungen erfüllen musst. Diese variieren jedoch von Universität zu Universität. Neben dem Studentenwerk gibt es allerdings noch Wohnheime, die von freien oder kirchlichen Trägern geführt werden. Diese haben meist andere Bewerbungsvoraussetzungen und Anmeldefristen für ihre Zimmer.  Sinnvoll ist es daher sich eine Liste mit allen in Frage kommenden Wohnheimen und deren Anforderungen und Bewerbungsfristen zu machen. So verlierst du im Dschungel der Wohnheimangebote nicht den Überblock. Voraussetzungen Die Vergabe der Studentenzimmer erfolgt auch bei allen Trägern unterschiedlich. Das Los, die Reihenfolge der Anmeldungen oder die individuelle Situation der Studenten entscheiden hier. Wichtigste Voraussetzung für ein Zimmer im Studentenwohnheim ist natürlich deine Zulassung an der Universität. Als nicht Student steht dir auch kein Zimmer im Studentenwohnheim zu. Manche Wohnheime verlangen zusätzlich noch eine Bestätigung über die Einzahlung des Semesterbeitrags. Als Student bieten sich dir jeden Menge Möglichkeiten dich in deiner neuen oder alten Wahlheimat häuslich einzurichten. Neben einer eigenen Wohnung einer WG oder einem Leben als Untermieter ist das Studentenwohnheim meist eine günstige Alternative.…

weiterlesen