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Mit Prüfungsangst umgehen

How to?. Jede*r kennt das Gefühl, man zittert, die Hände sind verschwitzt und die Gedanken rasen wild umher. Prüfungsangst hat so gut wie jede*n schon einmal erwischt. Doch wie geht man eigentlich ihr um, wenn sie einem wieder Mal einen Besuch abstattet?

Bereite dich vor
Denn, wenn du weißt, dass du im Stoff stehst, ist es sehr unwahrscheinlich, dass dich eine Frage vollkommen aus der Bahn werfen wird.

Sei realistisch
Dass du nicht versuchen solltest den gesamten Stoff für eine Prüfung am Abend zuvor in deinen Kopf zu prügeln, sollte allgemein bekannt sein. Aber plane auch, wenn du dir einen Lernplan erstellst, genügend Zeit ein, um zwischendurch mal runterzukommen. Das heißt, mach einen Plan, der nicht nur in der Theorie schön aussieht, sondern auch praktisch umzusetzen ist. Plane ausreichend Freizeit mit ein, um einem Überforderungsgefühl schon von Anfang an entgegenzuwirken.

Sprich mit jemandem über deiner Ängste
Bleib mit deinen Ängsten nicht allein. Das führt oftmals nur dazu, dass sich die Situation immer weiter verschlimmert, weil man sich selbst weiter reinsteigert. Lass also mal jemand von außen draufschauen. Das kann helfen, sich aus dem Gedankenstrudel zu befreien und beruhigt ungemein, weil man oftmals merkt, dass man mit seinen Ängsten nicht allein ist.
Fast jede Uni/Hochschule/Schule bietet auch eine kostenlose Psychologische Beratung an, an die man sich wenden kann. Probiere es einfach mal aus!

Bewege dich
Am besten an der frischen Luft. Das macht den Kopf frei, lenkt den Fokus auf etwas anderes, als die anstehende Prüfung und verschiebt manchmal auch die Blickwinkel, aus dem man die Situation bisher betrachtet hat.

Spiele die Prüfungssituation durch

Schaffe, wenn du am Ende der Vorbereitungsphase angekommen bist, die gleichen äußeren Faktoren, wie sie dich in der Prüfung selbst auch erwarten. Dann gehe das Szenario Schritt für Schritt durch. Das geht sowohl allein als auch in der Gruppe und macht dich mit der Situation vertraut. Das wird dir im „Ernstfall“ helfen, denn auf vertrautem Boden läuft man sicherer als in unbekannten Gefilden.

Angst konkretisieren

Hinterfrage, was genau dir eigentlich Angst macht. Wenn du weißt, vor welchem Aspekt der Prüfungssituation du dich genau fürchtest, kannst du dementsprechend spezifisch an die Lösungsfindung herangehen. Also, was ist es, wovor du dich fürchtest?

Sei nett zu dir
Man selbst ist immer sein härtester Kritiker. So auch in (Vor-)Prüfungssituationen. Schau dir also deine Ängste mal genauer an. Wie nett bist du zu dir selbst? Wie konstruktiv bist du? Streiche Floskeln wie: „Das schaffe ich nie.“, „Ich muss eine gute Note schreiben.“ oder „Die Klausur wird eine Katastrophe.“ aus deinem Wortschatz. Die setzen dich nur unter Druck und den wollen wir ja vermeiden.

Meditiere
Hört sich für viele im ersten Augenblick vielleicht nach Hocus Pocus an, kann aber durchaus helfen, die Gedanken zu beruhigen und den Puls wieder in normale Gefilde zu geleiten. Konzentriere dich zum Beispiel einfach kurz auf deine Atmung und atme 4 Sekunden lang tief ein, 7 Sekunden lang aus und wiederhole die ganze Übung 11 Mal.

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Kommentar von Dennis
Ein sehr interessanter Blogbeitrag. Vielen Dank dafür!! Ich denke ebenfalls, dass die Vorbereitung das A und O ist, wobei ich in diesem Zusammenhang gerne einen neurologischen Aspekt ergänzen möchte.

Ich finde beim Thema Prüfungsangst nämlich immer hoch spannend, dass neurologische Studien gezeigt haben, dass das menschliche Gehirn in diesem „Angstzustand“ in eine Art Notfallmodus fällt. Alle Kapazitäten werden freigesetzt und sind nur darauf fokussiert, das Überleben zu sichern – in dem Fall, so salopp wie es klingt: Die Prüfung zu bestehen.

Wissenschaftliche Studien haben dabei gezeigt, dass Menschen in diesem Zustand Gelerntes deutlich leichter abrufen können und sich im Allgemeinen viel besser konzentrieren können. SIch dieses Lampenfieber abzutrainieren, ist also eigentlich nicht nötig. Immer vorausgesetzt, die Prüfungsangst ist nicht so stark ausgeprägt, dass gar nichts mehr geht. Auch helfen so ein paar Sofortmaßnahmen wie Atemübungen etc. (vgl. dieser Beitrag https://ausbilderschein24.de/ausbildereignungspruefung-pruefungsangst/) Ansonsten gilt: Das Gefühl der Prüfungsangst bewirkt, dass meine Konzentrationsfähigkeit steigt und ich das, was ich gelernt habe, besser abrufen kann. Wer also vorbereitet ist, sollte dem Gefühl der Prüfungsangst tendenziell eher gelassen gegenüberstehen und sich über die zusätzliche Hilfe freuen, als die Nervosität zu verteufeln.

In diesem Sinne viele Grüße und nochmals Danke für diesen spannenden Beitrag.

How to...

How to?. Als Student bieten sich dir jeden Menge Möglichkeiten dich in deiner neuen oder alten Wahlheimat häuslich einzurichten. Neben einer eigenen Wohnung einer WG oder einem Leben als Untermieter ist das Studentenwohnheim meist eine günstige Alternative. Geringe Mietkosten und im Mietpreis enthaltene Nebenkosten machen diese Zimmer für Studenten auch besonders attraktiv. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zur Uni. Die meisten Studentenwohnheime befinden sich direkt auf dem Campus oder zumindest in unmittelbarer Nähe. In den meisten Fällen sind Wohnheimzimmer auch schon möbliert, sodass du dir teure Anschaffungen wie Kleiderschrank oder Bett sparen kannst. Doch aufgrund all dieser Vorteile sind diese Zimmer meist sehr begehrt und dadurch auch schnell belegt. Daher ist es wichtig sich rechtzeitig zu informieren, wo du dich für so ein Zimmer anmelden kannst und vor allem wann. Der richtige Bewerbungszeitraum Durch die günstigen Konditionen sind die Zimmer im Studentenwohnheim heiß begehrt. Daher ist es sinnvoll sich mit der Bewerbung auf den Studienplatz auch schon auf sein Wohnheimzimmer zu bewerben. Als Studienanfänger geht das in den meisten Fällen auch ohne den Zulassungsbescheid der Hochschule. Schriftlich oder online kann man sich unverbindlich für ein Zimmer anmelden. Die Wartezeiten nach der Anmeldung sind von Wohnheim zu Wohnheim unterschiedlich und sollten beim Anmelden mit erfragt werden. Doch auch der Typ deines Studentenzimmers hat Einfluss auf deine Wartezeiten. So kommst du zum Beispiel eher an ein Zimmer mit Gemeinschaftsküche und –Bad als an ein Einzelapartment.   Der richtige Ansprechpartner Die erste Anlaufstelle, auf der Suche nach einem Zimmer im Studentenwohnheim, ist meist das örtliche Studentenwerk. Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort bekommst du innerhalb kürzester Zeit die wichtigsten Informationen. Zum Beispiel, wie du dich für ein Zimmer anmelden und was du für Voraussetzungen erfüllen musst. Diese variieren jedoch von Universität zu Universität. Neben dem Studentenwerk gibt es allerdings noch Wohnheime, die von freien oder kirchlichen Trägern geführt werden. Diese haben meist andere Bewerbungsvoraussetzungen und Anmeldefristen für ihre Zimmer.  Sinnvoll ist es daher sich eine Liste mit allen in Frage kommenden Wohnheimen und deren Anforderungen und Bewerbungsfristen zu machen. So verlierst du im Dschungel der Wohnheimangebote nicht den Überblock. Voraussetzungen Die Vergabe der Studentenzimmer erfolgt auch bei allen Trägern unterschiedlich. Das Los, die Reihenfolge der Anmeldungen oder die individuelle Situation der Studenten entscheiden hier. Wichtigste Voraussetzung für ein Zimmer im Studentenwohnheim ist natürlich deine Zulassung an der Universität. Als nicht Student steht dir auch kein Zimmer im Studentenwohnheim zu. Manche Wohnheime verlangen zusätzlich noch eine Bestätigung über die Einzahlung des Semesterbeitrags. Als Student bieten sich dir jeden Menge Möglichkeiten dich in deiner neuen oder alten Wahlheimat häuslich einzurichten. Neben einer eigenen Wohnung einer WG oder einem Leben als Untermieter ist das Studentenwohnheim meist eine günstige Alternative.…

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