Was machen eigentlich... Medienkauffrauen?

Was machen eigentlich?. Wenn du schon immer irgendwas mit Medien machen wolltest, dann ist Medienkauffrau/-mann Digital und Print genau der richtige Beruf. Hier lernst du nicht nur „irgendwas“ über die Medienwelt, sondern erhältst einen detaillierten Einblick hinter die Kulissen. Wir haben mit unserer Auszubildenden Lea Lindenhahn (20) über ihren Berufsalltag gesprochen.

Warum hast du dich für eine Ausbildung zur Mediankauffrau Digital & Print entschieden?

Am Anfang war ich gar nicht so überzeugt von einem kaufmännischen Beruf, weil ich es für zu langweilig hielt. Aber als ich mich näher mit den Aufgaben einer Medienkauffrau beschäftigt habe, habe ich gemerkt, dass doch mehr Kreativität in dem Beruf steckt, als anfänglich gedacht.

Wie sieht dein Berufsalltag aus?

Das ist davon abhängig, in welcher Abteilung ich bin. Im Verkauf steht man z.B. viel mit Kunden in Kontakt. Dabei muss man kommunikativ sein und gut mit Menschen agieren können. Auch ein gewisses Gespür für Trends und Kreativität brauch man, um gemeinsam mit seinen Kunden Ideen für Anzeigen und deren Gestaltung zu entwickeln. Im Marketing erhält man einen Einblick in die Entwicklung von Marketingkonzepten und kann bei der Vorbereitung und Organisation von Veranstaltungen selbst aktiv werden. Ein weiterer Bereich der Ausbildung ist das Layout. Hier lernt man, wie Texte und Bilder grafisch nachbearbeitet werden und wie die einzelnen Elemente ihren Platz in der Zeitung oder in Magazinen bekommen. Ein weiterer kreativer Part der Ausbildung ist die Redaktion. Hier kommt man in Kontakt mit spannenden Persönlichkeiten und kann sich beim Texteschreiben ein wenig ausprobieren.

Die Berufsbezeichnung verrät ja schon, dass der Beruf auch einen großen online Anteil hat. Wie bist du damit bisher in Berührung gekommen?

Auch hierbei ist es wieder abteilungsabhängig wie groß der Online-Anteil ist und welche Aufgaben daraus entstehen. Es geht von Anzeigen, die nur online geschaltet werden, über Online-Marketingkonzepte bis hin zu Social-Media Kampagnen.

Und neben dem praktischen Part gibt es auch einen Theorieteil?

Ja, in der Berufsschule bekommen wir die Hintergründe zu dem Wissen vermittelt, was wir in unserem Berufsalltag sammeln. Außerdem bekommen wir hier Einblicke in andere Betriebe unserer Branche, wie zum Beispiel Druckereien und Tageszeitungen. Aber auch Grundlagenwissen wie Rechte und Pflichten in der Ausbildung werden uns dort beigebracht.

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Aus dem Alltag einer Pflegehilfskraft

Was machen eigentlich?. Ich bin Marleen, 33 Jahre jung und arbeite bei einem Pflegedienst als Pflegehilfskraft. Mein Dienst beginnt 9.00 Uhr. Natürlich könnte ich auch eher anfangen, aber da ich Mutter von 2 Kindern bin (eins davon schulpflichtig), muss ich meine kleinere Tochter früh noch in die Kita bringen. Mein Arbeitgeber ist da sehr tolerant und ich habe die Möglichkeit mir den Alltag in Abstimmung mit meinen Patienten frei zu gestalten. Meine Arbeitstage sind sehr verschieden, ebenso auch die Patienten. Einige meiner Schützlinge können nicht mehr allein vor die Tür gehen. Das kann viele Ursachen haben. Die körperlichen Leiden schränken sie dabei aber am meisten ein. Mit diesen Patienten gehe ich zusammen die Vorräte und den Hausrat durch und anschließend erledigen wir gemeinsam den Einkauf. Dabei ist der Spaziergang und draußen an der frischen Luft sein zu können für viele meiner Patienten das „Highlight“ des Tages.  Ebenfalls unterstütze ich sie bei alltäglichen Sachen/Situationen. Dabei spielt die Körperpflege eine große Rolle. Die meisten Patienten sind oft nicht mehr in der Lage Ihrer Körperhygiene selbst nachzugehen oder benötigen Hilfe, weil sie einige Körperstellen aufgrund Ihrer Einschränkungen nicht mehr erreichen können. Auch bereite für oder zusammen mit meinen Patienten das Essen zu oder bespreche mit Ihnen die Essensbestellung, falls Sie einen Lieferservice für die tägliche Versorgung der Mahlzeiten nutzen. Zudem helfe ich meinen Patienten bei der Haushaltsreinigung. Ich sauge/wische die Fußböden, reinige Fenster, wische Staub und sorge mit den Pflegebedürftigen für eine „Grundordnung“ in der Wohnung. Genauso gehört zu meinen Aufgaben die Organisation von Terminen für Friseurbesuche, Fußpflege oder Fachärzte. Zu den Arztterminen begleite ich dann meine Patienten, da für viele ältere Menschen Ärzte schwer verständlich sind, oder sie nicht genau schildern können, was Ihnen Schmerzen oder Unwohlsein bereitet, wenn es ein gesundheitliches Problem gibt. Bei allen Aufgaben die ich in meinem Alltag erledige, gilt es aber meine Patienten hauptsächlich zu unterstützen. Das heißt, ich versuche Sie in den häuslichen Alltag mit einzubeziehen und nicht ihn komplett abzunehmen. Denn man muss unterscheiden: „Wir sind Pflegehilfskräfte/Hauswirtschaftler – kein Reinigungsdienst!“ Es kommt natürlich auch auf den Patienten selbst an. Der eine kann bei den alltäglichen Sachen noch selbst mit anpacken und der andere ist auf unsere Hilfe komplett angewiesen. Hier braucht man etwas Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, welche Patienten noch selbst mithelfen können und welche nicht. Denn auch unsere „Alten“ sind clever und manchmal kleine Schauspieler, wenn es um den Haushalt geht. Je nach Anzahl der Patienten, variieren die Arbeitszeiten. Sie liegen gewöhnlich bei 9.00 – 14.00/15.00 Uhr. Das Schöne an meinem Beruf ist, dass mein Arbeitsalltag sehr unterschiedlich ist und ich mir meine Arbeitszeit in Absprache mit den Patienten frei einteilen kann. Ich lerne viele unterschiedliche Menschen und Charaktere kennen und muss mich immer wieder neu auf meine Schützlinge einstellen. Man weiß nie, was einen am nächsten Tag erwartet.Ich bin Marleen, 33 Jahre jung und arbeite bei einem Pflegedienst als Pflegehilfskraft. Mein Dienst beginnt 9.00 Uhr. Natürlich könnte ich auch eher anfangen, aber da ich Mutter von 2 Kindern bin (eins davon schulpflichtig), muss ich meine kleinere…

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