Team Azubi&Studi

Was macht eigentlich eine Volontärin?

Was machen eigentlich?. Ein Volontariat ist eine Grundausbildung im Bereich der journalistischen Berufe und dauert in der Regel zwischen 12 und 24 Monaten. Diese Ausbildungsform gilt als Türöffner in die Berufswelt und ist auf das Sammeln praktischer Erfahrungen ausgelegt. Wir haben unsere Volontärin Maria-Louise Hartmann (23) zu ihren Erfahrungen befragt:

Wie bist du zu deinem Volontariat gekommen?
Ich habe während meines Studiums ein Praktikum beim WochenKurier gemacht und bin anscheinend im Gedächtnis hängen geblieben, sodass ich auf meine Initiativbewerbung hin, die Möglichkeit geboten bekommen habe, mein Volo im Onlinebereich in meiner Heimat zu machen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
Im Moment arbeite ich vor allem an unserem AzubiStudi’Xtra Projekt mit. Dahinter steckt vorranging das Erarbeiten von redaktionellen Beiträgen, also Themenfindung, Recherche, Interviews, Texten und auch Redigieren. Aber auch das Vorplanen und Einpflegen unseres Contents steht auf meiner To-Do-Liste. Natürlich bin ich auch auf verschiedenen Außenterminen unterwegs und schreibe Texte zu Themen aus dem Lokalgeschehen.   
Ansonsten unterstütze ich als Volontärin der Online- und Deskredaktion auch noch die Reporter im Außendienst, indem ich unsere Homepage und Social-Media-Kanäle mit ihren Texten bespiele und diese dann auch in unserem werktäglich erscheinenden Newsletter verarbeite. Im Allgemeinen kann man sagen, dass ich aber im Alltag sämtliche Aufgaben und Arbeitsweisen im Verlag kennenlerne.

Was gehört noch zu deiner Ausbildung? Du lernst ja sicher auch außerhalb deines Betriebes?
Ja, gerade zum Beispiel absolviere ich einen Volontärskurs an der Evangelischen Journalistenschule Berlin. Dort lerne ich noch einmal ganz konkret alles rund um die verschiedenen Textsorten der Zeitung kennen und natürlich werden auch Presserechtsfragen in meiner Ausbildung näher beleuchtet.
Es warten in diesem Jahr aber auch noch einige andere in- und externe Schulungen und Weiterbildung auf mich.

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Aus dem Alltag einer Pflegehilfskraft

Was machen eigentlich?. Ich bin Marleen, 33 Jahre jung und arbeite bei einem Pflegedienst als Pflegehilfskraft. Mein Dienst beginnt 9.00 Uhr. Natürlich könnte ich auch eher anfangen, aber da ich Mutter von 2 Kindern bin (eins davon schulpflichtig), muss ich meine kleinere Tochter früh noch in die Kita bringen. Mein Arbeitgeber ist da sehr tolerant und ich habe die Möglichkeit mir den Alltag in Abstimmung mit meinen Patienten frei zu gestalten. Meine Arbeitstage sind sehr verschieden, ebenso auch die Patienten. Einige meiner Schützlinge können nicht mehr allein vor die Tür gehen. Das kann viele Ursachen haben. Die körperlichen Leiden schränken sie dabei aber am meisten ein. Mit diesen Patienten gehe ich zusammen die Vorräte und den Hausrat durch und anschließend erledigen wir gemeinsam den Einkauf. Dabei ist der Spaziergang und draußen an der frischen Luft sein zu können für viele meiner Patienten das „Highlight“ des Tages.  Ebenfalls unterstütze ich sie bei alltäglichen Sachen/Situationen. Dabei spielt die Körperpflege eine große Rolle. Die meisten Patienten sind oft nicht mehr in der Lage Ihrer Körperhygiene selbst nachzugehen oder benötigen Hilfe, weil sie einige Körperstellen aufgrund Ihrer Einschränkungen nicht mehr erreichen können. Auch bereite für oder zusammen mit meinen Patienten das Essen zu oder bespreche mit Ihnen die Essensbestellung, falls Sie einen Lieferservice für die tägliche Versorgung der Mahlzeiten nutzen. Zudem helfe ich meinen Patienten bei der Haushaltsreinigung. Ich sauge/wische die Fußböden, reinige Fenster, wische Staub und sorge mit den Pflegebedürftigen für eine „Grundordnung“ in der Wohnung. Genauso gehört zu meinen Aufgaben die Organisation von Terminen für Friseurbesuche, Fußpflege oder Fachärzte. Zu den Arztterminen begleite ich dann meine Patienten, da für viele ältere Menschen Ärzte schwer verständlich sind, oder sie nicht genau schildern können, was Ihnen Schmerzen oder Unwohlsein bereitet, wenn es ein gesundheitliches Problem gibt. Bei allen Aufgaben die ich in meinem Alltag erledige, gilt es aber meine Patienten hauptsächlich zu unterstützen. Das heißt, ich versuche Sie in den häuslichen Alltag mit einzubeziehen und nicht ihn komplett abzunehmen. Denn man muss unterscheiden: „Wir sind Pflegehilfskräfte/Hauswirtschaftler – kein Reinigungsdienst!“ Es kommt natürlich auch auf den Patienten selbst an. Der eine kann bei den alltäglichen Sachen noch selbst mit anpacken und der andere ist auf unsere Hilfe komplett angewiesen. Hier braucht man etwas Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, welche Patienten noch selbst mithelfen können und welche nicht. Denn auch unsere „Alten“ sind clever und manchmal kleine Schauspieler, wenn es um den Haushalt geht. Je nach Anzahl der Patienten, variieren die Arbeitszeiten. Sie liegen gewöhnlich bei 9.00 – 14.00/15.00 Uhr. Das Schöne an meinem Beruf ist, dass mein Arbeitsalltag sehr unterschiedlich ist und ich mir meine Arbeitszeit in Absprache mit den Patienten frei einteilen kann. Ich lerne viele unterschiedliche Menschen und Charaktere kennen und muss mich immer wieder neu auf meine Schützlinge einstellen. Man weiß nie, was einen am nächsten Tag erwartet.Ich bin Marleen, 33 Jahre jung und arbeite bei einem Pflegedienst als Pflegehilfskraft. Mein Dienst beginnt 9.00 Uhr. Natürlich könnte ich auch eher anfangen, aber da ich Mutter von 2 Kindern bin (eins davon schulpflichtig), muss ich meine kleinere…

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