Nutzungsverbot aller Sportplätze in Lübbenau

Lübbenau/Spreewald. Das Land Brandenburg hat weitere Lockerungsmaßnahmen in Bezug auf die Corona-Pandemie beschlossen. Gemäß Paragraf 6 der neuen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-EindV) wurde festgelegt, dass Sportanlagen unter freiem Himmel für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter Einhaltung der Vorgaben zu Abstands- und Hygieneregeln wieder genutzt werden können. Die Stadt Lübbenau/Spreewald ist als Eigentümer der Sportplätze für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen auf dem Gelände zuständig. Eine Nutzung der Anlagen unter den geforderten Voraussetzungen bedarf einer ausführlichen Vorbereitung der Sportvereine. Aus diesem Grund bleibt das allgemeine Nutzungsverbot aller Sportplätze der Stadt Lübbenau/Spreewald mit ihren Ortsteilen weiterhin bestehen. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Stadt die Einhaltung der strengen Vorgaben nicht garantieren kann. Jedoch können Vereine beziehungsweise einzelne Abteilungen, die sich in der Lage sehen, die Maßnahmen vor, während und nach dem Training einzuhalten, bei der Stadt Lübbenau/Spreewald ein Hygienekonzept einreichen und damit eine Nutzungsgenehmigung beantragen. Dieses sollte Ausführungen zu folgenden Punkten berücksichtigen: geordnete Ankunft und Betreten des Trainingsgeländes unter Gewährleistung des MindestabstandesFestlegung und Markierung der Laufwege zum Trainingsgelände und zurückUnterweisung der Trainer und SpielerFührung von Anwesenheitslisten zur Nachverfolgung von InfektionskettenNutzung der Sportgeräte (Hürden, Bälle, Stangen, und weitere)                                               a. Einhaltung des allgemeinen Tauschverbotesb. Desinfizierung aller Sportgeräte nach der Nutzung (Organisation, Zuständigkeit)Organisation während des Trainingsa. Teilung der Gruppenb. kontaktlose Erwärmungsmöglichkeitenc. Training ohne Gruppenaktivitäten (Einzeltraining)d. zusätzliche Aufsicht zur Einhaltung des Mindestabstandese. regelmäßiges Hände waschen und desinfizierenf. Getränkeversorgung unter Einhaltung des Tauschverbotesgeordnetes Verlassen des Trainingsgeländes und Abfahrt unter Gewährleistung des MindestabstandesOrganisation Hygienemaßnahmen (Desinfizieren von genutzten Flächen z.B. Türklinken, WC-Anlagen) Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Vereine mindestens die Anforderungen, die an denSchulbereich gestellt werden, erfüllen müssen, damit die Maßnahmen wirksam bleiben. AlleVereine/Abteilungen sollten abwägen, ob der Aufwand zur Erfüllung der Voraussetzungen, demNutzen gleich zu setzen ist. Möglicherweise stehen auch andere Möglichkeiten zur Unterstützungder Spieler zur Verfügung. Im Kinder- und Jugendbereich ist es vielleicht möglich, das Training als„Homeoffice“ zu gestalten und den Spielern wöchentlich Trainingsaufgaben zu geben, die sie zuHause durchführen können.Das Land Brandenburg hat weitere Lockerungsmaßnahmen in Bezug auf die Corona-Pandemie beschlossen. Gemäß Paragraf 6 der neuen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg…

weiterlesen

Kitas und Schulen im Primarbereich öffnen

Sachsen. Ein eingeschränkter Regelbetrieb von Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist ab dem 18. Mai wieder möglich. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat das Kabinett beschlossen. Danach ist der Besuch von Schulen einschließlich Schulen des zweiten Bildungsweges unter Beachtung strenger Hygieneregeln gestattet. Abweichend davon finden Unterricht und schulische Veranstaltungen für die Schüler der Klassenstufen 4 bis 9 in den Schulen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bis einschließlich 1. Juni 2020 nicht statt. Der Betreuungsanspruch gegenüber Kindertagesstätten und der Kindertagespflege besteht im Rahmen der Betreuungsverträge uneingeschränkt. Stehen jedoch Personal oder Räumlichkeiten nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung, kann der Einrichtungsbetrieb durch Verringerung der Betreuungszeiten eingeschränkt werden. Allgemeine Hygieneregeln Zugang zu den Einrichtungen haben nur Personen ohne SARS-CoV-2-Infektion und ohne die bekannten Krankheitssymptome. Zeigt eine Person Symptome, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, kann ihr der Zugang zur Einrichtung verweigert werden. Von allen Personen in den Einrichtungen wird erwartet, dass sie die bekannten Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen und die Husten- und Niesetikette beachten. Regelungen zum Schulbetrieb Für Schüler der Primarstufe der Grund- und Förderschulen (Klassenstufen 1 bis 4), für Schüler der Unterstufe der Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Klassenstufen 1 bis 3) findet der Unterricht im Klassenverband statt. Dies gilt auch, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den Schülern innerhalb des Klassenraums nicht eingehalten werden kann. Der Raum, in dem der Unterricht stattfindet, darf von keiner anderen Person als den Schülern des Klassenverbandes, den unterrichtenden Lehrern oder den dem Klassenverband zugeordneten Betreuungspersonal betreten werden. Eine Pflicht, im Klassenraum während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, besteht für die Schüler nicht. Klassenlehrer haben darauf zu achten, dass der Klassenverband ab der Ankunft der zugehörigen Schüler auf dem Schulgelände und in den Schulgebäuden von anderen Schülergruppen getrennt bleibt. Unterrichtsstunden und Pausenzeiten müssen zeitlich so zueinander versetzt werden, dass Schüler verschiedener Klassenverbände vor und nach dem Unterricht sowie währender der Pausen sich nicht zugleich außerhalb der Klassenräume aufhalten. Für Schüler der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 10) und für Schüler der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 und 12) einschließlich der berufsbildenden Schulen, werden im Wechsel von Präsenzunterricht an der Schule und häuslicher Lernzeit unterrichtet. Die nähere Ausgestaltung dieses Wechsel-Modells obliegt der Schulleitung. Während des Präsenzunterrichts ist sicherzustellen, dass im Klassenraum zwischen den anwesenden Schülern ein Mindestabstand von eineinhalb Metern besteht und die allgemeinen Hygiene-Richtlinien eingehalten werden. Dasselbe gilt für den Aufenthalt auf dem gesamten Schulgelände. Der Klassenlehrer kann im Einvernehmen mit der Schulleitung für besondere Unterrichtssequenzen, insbesondere die Durchführung von Experimenten, anordnen, dass im Klassenraum während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Die Schulleitung kann zudem anordnen, dass außerhalb der Unterrichtsräume eine solche Bedeckung zu tragen ist. Der Schüler ist verpflichtet, auf dem Schulgelände stets eine Mund-Nasen-Bedeckung bei sich zu führen. Diejenigen Schüler, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, erfüllen die Schulpflicht im Rahmen der häuslichen Lernzeit. Die Schulbesuchspflicht wird insoweit ausgesetzt. Schülern in häuslicher Lernzeit ist es untersagt, das Schulgelände zu betreten oder in sonstiger Weise den persönlichen Kontakt mit der Schule oder den Lehrkräften zu suchen. Regelungen zum Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Horten und Kindertagespflege Kinder werden in aller Regel an den Kindertageseinrichtungen sowie an den heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen während der üblichen Öffnungszeiten im Rahmen des jeweiligen Betreuungsvertrages betreut. Die Betreuung findet in festgelegten Gruppen im Rahmen des Möglichen durch stets dasselbe pädagogische Personal statt. Das gilt auch, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den betreuten Kindern einer Betreuungsgruppe nicht eingehalten werden kann. Offene oder teiloffene Betreuungskonzepte können in der gegenwärtigen Lage nicht umgesetzt werden. Die Kindertageseinrichtung stellt sicher, dass die einzelnen Betreuungsgruppen nicht untereinander gemischt werden und dass das betreuende pädagogische Personal nicht unter den verschiedenen Gruppen wechselt. Gemeinschaftsräume und Frei- sowie Gemeinschaftsflächen dürfen immer nur von einzelnen Gruppen genutzt werden. Die Kindertageseinrichtung stellt im Rahmen ihrer Möglichkeiten sicher, dass erkannte Infektionsketten zurückverfolgt und möglicherweise infizierte Personen, die im unmittelbaren Kontakt zur Einrichtung stehen oder standen, identifiziert werden können. Hierzu ist ein tägliches Kontaktprotokoll zu führen. Auf diesem sind insbesondere die Zusammensetzung der betreuten Gruppen, die betreuenden Erzieher und der Kontakt zu anderen Personal der Einrichtung zu vermerken. Eltern sind verpflichtet, täglich vor dem erstmaligen Betreten der Betreuungseinrichtung schriftlich zu erklären, dass sowohl ihr Kind als auch weitere Mitglieder des Hausstandes keine der bekannten Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion, insbesondere Husten, Fieber, Halsschmerzen, aufweist. Die Hortbetreuung von Schülern der Grund- und Förderschulen sowie von Schülern der Unterstufe der Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wird während der üblichen Hortzeiten gemäß dem jeweiligen Betreuungsvertrag sichergestellt. Hort und Schule stimmen die Betreuung von Schülern miteinander ab. Die Zusammensetzung des Klassenverbandes ist soweit als möglich bei der Bildung von Hortgruppen zu berücksichtigen. Hortgruppen sollen nicht aus Schülern mehrerer Klassenverbände zusammengesetzt werden. Abweichungen hiervon bleiben aber möglich. Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 18. Mai in Kraft und gilt bis zum 5. Juni. Die Allgemeinverfügung ist abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de Fragen der Bevölkerung werden beantwortet unter der Hotline 0800/1000214. Informationen zum Schulbetrieb in Zeiten der Corona-Pandemie gibt es auch im Blog des Kultusministeriums: www.bildung.sachsen.de/blog Ein eingeschränkter Regelbetrieb von Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist ab dem 18. Mai wieder möglich. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat das Kabinett beschlossen. Danach ist der Besuch von Schulen einschließlich Schulen…

weiterlesen

Elbe-Elster schützt sich

Elbe-Elster. Dinge än­dern sich, denen man anfangs kaum Bedeutung gab. So auch die Beschaf­fung von Mundschutz. »Wir starteten einen Auf­ruf in der Bevölkerung, Mundschutzmasken zu nähen und auch Stoffe bereit zu stellen«, erzählte Jens Ott, Fachbereichslei­ter der häuslichen Pfle­ge vom Seniorenzentrum »Albert Schweitzer« in Finsterwalde. Mit den vier Standorten in Herzberg, Elsterwerda, Finsterwalde und Doberlug-Kirchhain sind es 400 Mitarbeiter, die mit dem Mundschutz sich und andere schüt­zen. Schließlich betreuen sie täglich 770 pflegebe­dürftige Menschen. Hin­zu kommt die häusliche Betreuung in Elbe-Elster. »Wir erfuhren eine Welle der Hilfsbereitschaft, die unbeschreiblich ist«, lobt Ott. Großen Anteil daran steht einer jungen Unter­nehmerin zu, die im In­ternet einen waren Sturm auslöste. Die Rede ist von Mandy Berger, die den Stoffladen »Schnuckidu« betreibt. »Ich erhielt eine Anfrage vom Landkreis, 500 Mundschutzmasken zu nähen und gab dies in meinem Stammkunden­kreis weiter. Alle wollten uns helfen und unter­stützen – sogar aus ganz Deutschland«, so die Herz­bergerin. In kürzester Zeit habe sie rund 1000 An­fragen, Nachrichten und Telefonate geführt. Etwa 20 Näherinnen stehen ihr zur Seite, so dass die 500 Mundschutzmasken, aus Baumwollstoff bis 60 Grad waschbar, nun zur Verfü­gung stehen. »Auch wenn wir im Landkreis geringe aber steigende Fallzahlen haben, ist es wichtig, dass sich die Bürger an die hygienischen Vorschrif­ten halten«, unterstreicht Landrat Christian Hein­rich-Jaschinski und fügt hinzu: »Schnuckidu« hat uns in der Krise geholfen. Das motiviert auch unsere Mitarbeiter. Herold Quick, Verbandsgemeindebür­germeister rät: »Leicht­sinn ist fehl am Platz wie Hysterie. Auch wenn es keinerlei Veranlassung für übertriebene Sorge oder Panik gibt, sollte die Ernst­haftigkeit der Maßnahmen nicht in Zweifel gezogen werden!« In Elsterwer­da bittet das DRK um Unterstützung. Besonders gefährdete Bürger stellen Anfragen, ob es möglich ist, Hilfe beim Einkauf oder wichtigen Botengän­gen zu bekommen. Jetzt sind reichlich Helfer zur Stelle. Wer Hilfe benötigt, sollte sich in der DRK Ge­schäftsstelle in Elsterwer­da unter 03533/ 519 80 00 melden. Die Einzelhändler in Finsterwalde müssen ihre Geschäfte schließen, sind aber trotzdem nicht untätig. Schneidermeis­ter Andreas Holfeld näht Mundschutzmasken für die Erzieherinnen der städtischen Einrichtun­gen. Auch Katrin Gröbe hat einen Aufruf im Internett gestartet, viele Helfer ani­mieren können und spürt große Solidarität. »Macht mit. Wer hat noch neue Textilien, vor allem unbe­nutzte Baumwollstoffe«, so die Geschäftsfrau von Katrin‘s Intex & Klamott­chen. Bitte unter 03531/ 33 03 anrufen oder direkt vorbei bringen. Eine neue Koordinationsstelle gibt es im Herzberger Rathaus. »Uns geht es darum, ge­meinsam mit dem ASB Helfer und Hilfesuchende zusammen zu bringen«, sagt Bürgermeister Kars­ten Eule-Prütz. Logistische Unterstützung könne er bei dringendem Bedarf anbieten. Bitte melden un­ter 03535/ 482 116 oder eine Mail an herzberghilft@stadt-herzberg.de. Der ASB Regionalver­band Elbe-Elster koor­diniert gemeinsam mit der Stadt Falkenberg ein Helfernetzwerk für Hilfe­suchende, besonders von Corona gefährdete und freiwillige Helfer. Unter­stützung bieten sie bei Ein­käufen, Botengängen und Gassiegehen. Bitte melden unter 035365 440514, helfernetzwerk@asbee.de oder auf www.asbee.de.Dinge än­dern sich, denen man anfangs kaum Bedeutung gab. So auch die Beschaf­fung von Mundschutz. »Wir starteten einen Auf­ruf in der Bevölkerung, Mundschutzmasken zu nähen und auch Stoffe bereit zu stellen«, erzählte Jens Ott, Fachbereichslei­ter…

weiterlesen

Straßenkonzerte in der Meißner Altstadt

Meißen. Bereits im vergangenen Jahr besuchten auf Initiative des Amtes für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur viele Straßenmusiker die Meißner Altstadt und begeisterten mit ihrer Musik die Passanten. So sorgten zum Beispiel das Showorces Fortissimo aus Holland oder der Akkordeonclub Obermumbach auf dem Marktplatz für Stimmung. Aufgrund der momentan geltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie können viele freischaffende Musiker und Künstler ihren Beruf nicht ausüben, da Konzerte oder Theateraufführungen nicht oder nur in sehr eingeschränktem Maße stattfinden können. Wann der normale Spielbetrieb wieder losgehen wird, ist noch unklar. Die Terminkalender der Freischaffenden sind leer – und damit auch ihre Geldbörsen. Auf Anregung von Sandra Bohrig, festangestellte Solocellistin der Elbland Philharmonie Sachsen, wird den freischaffenden Musikern im Rahmen kleiner Straßenkonzerte nun die Möglichkeit geboten, wieder vor Publikum zu musizieren und dabei den einen oder anderen Euro zu verdienen. Besonderes Augenmerk liegt auf den in Meißen lebenden Musikern, wie dem Liedermacher Gerhard Schöne, der Schauspielerin und Sprecherin Kaja Sesterhenn, dem Jazzmusiker und Arrangeur Götz Bergmann und vielen anderen. Musiker aus Orchestern, beispielsweise der Elbland Philharmonie Sachsen, ebenso wie fortgeschrittene Musikschüler werden diesen Gedanken als Benefizkonzerte mittragen. Bei den Straßenkonzerten werden die Musikerinnen und Musiker Passanten mit ihrer Musik erfreuen und zur Wiederbelebung der Altstadt trotz Corona beitragen. Zuhörer werden gebeten, den Musikern eine kleine Gage in den Hut oder Geigenkasten zu legen. Neben klassischer Musik werden auch Töne unterschiedlichster Genres über die Plätze und durch die Gassen der Meißner Altstadt ziehen. Die Konzerte finden von Juni bis August, immer freitags 17 Uhr - natürlich stets unter Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstands - abwechselnd auf Heinrichsplatz und Marktplatz statt. „Da auf Grund des Verbotes von Großveranstaltungen das kulturelle Leben in deutschen Kommunen stark eingeschränkt ist, stellt Straßenmusik eine tolle Alternative dar, um Einheimischen und Gästen Kultur auf eine andere Art anzubieten. Das unterstützen wir natürlich sehr gern“, erklärt Stadtmarketing-Chef Christian Friedel. Auch der Gewerbeverein Meißen e.V. steht hinter dieser Aktion. Das erste Konzert dieser Reihe findet am Freitag, 29. Mai 2020, um 17.00 Uhr auf dem Heinrichsplatz statt. Es erklingt das Klarinettenquintett von Wolfgang Amadeus Mozart. Anmeldung: Musikerinnen und Musiker, die Interesse haben sich an der Aktion zu beteiligen, haben noch die Möglichkeit sich beim Amt für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur telefonisch unter 03521 467-420 oder per E-Mail an christian.friedel@stadt-meissen.de anzumelden. Bereits im vergangenen Jahr besuchten auf Initiative des Amtes für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur viele Straßenmusiker die Meißner Altstadt und begeisterten mit ihrer Musik die Passanten. So sorgten zum Beispiel das Showorces Fortissimo aus…

weiterlesen

Zurück ins Fitnessstudio

Sachsen. Nach wochenlanger Corona-Sperre dürfen auch in Sachsen Fitnessstudios wieder ihre Türen öffnen. Wer zum Training geht, sollte aber einige Regeln beachten, um sich vor dem Virus zu schützen und den Körper nicht zu überfordern. „Zum Training im Fitnessstudio sollte man mehrere Masken mitnehmen und sie wechseln, sobald sie feucht sind. Da man durch die Maske schlechter Luft bekommt, sollte man das Training ein wenig drosseln und sich langsam an sein Limit herantasten“, sagt Dr. Fabian Magerl Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen. Für einen gesunden Sportler sei es kein Problem, wenn das Atmen durch die Schutzmaske etwas anstrengender sei. Dies könne die Atemmuskulatur sogar bis zu einem gewissen Grade trainieren und stärken. Dagegen sollten Personen, die ohnehin schon Atemwegs- oder Kreislaufprobleme hätten, ihr Training stark reduzieren und besser zuhause trainieren, um die Genesung nicht zu gefährden. Möglichst alle in derselben Blickrichtung trainieren Allein eine Atemmaske biete aber keinen ausreichenden Schutz vor dem Coronavirus. „Wie überall ist auch im Fitnessstudio ein Mindestabstand von eineinhalb bis zwei Metern dringend einzuhalten, um eine Corona-Infektion zu vermeiden. Darüber hinaus sollten die Trainierenden eine einheitliche Blickrichtung einnehmen, damit sie sich nicht gegenseitig ins Gesicht atmen“, rät Magerl. Dies sei deshalb so wichtig, da der Mundschutz schnell feucht werde und damit auch seine Schutzfunktion verliere. Geräte desinfizieren und nicht ins Gesicht fassen Grundsätzlich solle man beim Training im Fitnessstudio nun noch stärker auf die Hygiene achten als vor der Corona-Pandemie. Dazu gehöre, die Griffe der Geräte und andere Kontaktflächen am besten vor und nach jedem Training zu desinfizieren. Keinesfalls solle man sich während des Trainings ins Gesicht fassen, weil dadurch das Risiko einer Übertragung des Coronavirus besonders groß sei. Nach dem Training solle man sich abschließend noch einmal gründlich die Hände waschen, sagt Magerl.Nach wochenlanger Corona-Sperre dürfen auch in Sachsen Fitnessstudios wieder ihre Türen öffnen. Wer zum Training geht, sollte aber einige Regeln beachten, um sich vor dem Virus zu schützen und den Körper nicht zu überfordern. „Zum Training im…

weiterlesen

Wie funktionieren Antikörpertests?

Ratgeber. Mittlerweile ist die Diskussion, mithilfe von Antikörpertests festzustellen, wer bereits mit SARS-CoV-2 in Kontakt gekommen ist, auch in der Politik angekommen – Jens Spahn spricht unter anderem von möglichen Massenscreenings und Immunitätsausweisen. Das Berliner Pharmaunternehmen PharmACT AG brachte bereits Anfang März den weltweit ersten hochsensiblen SARS-CoV-2-Schnelltest auf den Markt, der Antikörper gegen SARS-CoV-2 im Blut detektiert – ohne Labor und innerhalb von 20 Minuten. Der Schnelltest hat neben der CE-Kennzeichnung auch eine internationale Apothekennummer. Dr. med. Gunther Burgard, medizinischer Direktor der PharmACT AG, beantwortet im Folgenden die häufigsten Fragen zu den Antikörpertests. Was unterscheidet den normalen PCR-Labortest vom Schnelltest? Dr. Burgard: „Zunächst sollte unbedingt hervorgehoben werden, dass der PCR-Test, also der gängige Labortest, und der PharmACT-Antikörper-Schnelltest zwei verschiedene Facetten der Erkrankung detektieren und daher nicht vergleichbar sind. Genauer gesagt, erkennt der PCR-Test das Virus oder Anteile davon und der Schnelltest die Antikörper der Akutphase IgM und der späteren Phase IgG im Blut. Beide qualitativ hochwertigen Tests in Kombination können den Goldstandard bedeuten. Denn gerade jetzt ist es besonders wichtig, Hausärzte, Mediziner sowie medizinisches Personal in Krankenhäusern oder in den Notfallambulanzen bei einer raschen Diagnose zu unterstützen, um die Dynamik des Virus einzudämmen.“ Wer ist die Zielgruppe für die Schnelltests? Dr. Burgard: „Der Test ist ausschließlich für den professionellen Gebrauch im medizinisch- pharmazeutischen Bereich vorgesehen. Zum Einsatz kann er auch bei Rettungskräften oder in den Notfallambulanzen kommen, ebenso bei derBundeswehr. Für Laien ist der Test nicht gedacht. Erfolgt eine unsachgemäße Anwendung, kann das im schlimmsten Fall zu einem falschen Testergebnis führen. Das gilt es in jeden Fall zu vermeiden.“ Wie hoch ist die Validität? Dr. Burgard: „Der SARS-CoV-2 Antikörper Rapid Test bietet aufgrund seiner hochspezifischen Antigenzusammensetzung sowohl eine sehr hohe Leistung bei der Erkennung gesunder, mit einer Spezifität von 98,75 Prozent, als auch bei der Detektion erkrankter Menschen, die bereits Antikörper gebildet haben. Hierbei beträgt die Sensitivität in multizentrischen Studien, abhängig vom Tag der Infektion, 70 Prozent in der Frühphase sowie 92,3 Prozent für IgM und 98,1 Prozent für IgG in der Spätphase der Erkrankung. Zudem liegt die Rate eines falsch positiven Testergebnisses bei niedrigen 1,25 Prozent. Das bedeutet: War das Virus mit dem PCR-Abstrichtest nicht nachweisbar, war auch der Schnelltest zu 98,75 Prozent negativ ? die Person war nicht an COVID-19 erkrankt. Darüber hinaus hat die Validierung in fünf Kliniken stattgefunden. Aktuell erfolgt eine weitere Validierung, da das Produkt aufgrund der stetig wachsenden Erfahrung im Umgang mit dem Virus optimiert worden ist.“ Kann es zu Kreuzreaktionen mit anderen Coronaviren kommen? Dr. Burgard: „Den Punkt, dass die Antikörpertests jegliche Art von Coronaviren und nicht die speziellen SARS-CoV2-Viren detektieren – es also zu sogenannten Kreuzreaktionen kommt ?, kann ich für den PharmACT-Schnelltest entkräften. Grundsätzlich gibt es potenzielle Kreuzreaktivitäten bei den vier älteren Coronavirus-Erkrankungen 229E, NL63, OC43 und HKU1. Der PharmACT-Test detektiert jedoch hochspezifisch auf CoV-2. Bei mehr als 400 Probanden, die zum Zeitpunkt der Testung oder zuvor nicht mit CoV-2 infiziert waren, wies er eine Spezifität von 98,75 Prozent auf. Das heißt, unter einer solch großen Anzahl von Probanden gibt es angesichts des Durchseuchungsgrades der Bevölkerung von 10 bis 15 Prozent genügend viele Probanden, die bereits mit einem oder mehreren der vier oben genannten Coronavirus-Untertypen infiziert waren. Darüber hinaus wird das Verhältnis der sogenannten S/N-Proteine stetig angepasst, um die potenzielle Kreuzreaktionsrate zu senken. Das führt wiederum zu mehr Sicherheit.“ Quelle: PharmACTMittlerweile ist die Diskussion, mithilfe von Antikörpertests festzustellen, wer bereits mit SARS-CoV-2 in Kontakt gekommen ist, auch in der Politik angekommen – Jens Spahn spricht unter anderem von möglichen Massenscreenings und Immunitätsausweisen.…

weiterlesen