Corona-Regeln werden wieder strenger

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat am Dienstag, 14. September, am fünften Tag in Folge die 35er Inzidenz überschritten. Laut aktueller Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung gelten damit ab Donnerstag, 16. September, unter anderem wieder folgende Regeln: Es bestehen nach wie vor keine Kontaktbeschränkungen. Kita: Inzidenzunabhängiger Regelbetrieb; ohne negativen Corona-Test (zwei pro Woche) ist der Zutritt nicht erlaubt (Kinder in Kinderkrippen und Kindergärten sind von der Testpflicht ausgenommen), keine Test-, aber Maskenpflicht für Begleitpersonen beim Bringen oder Abholen, Dokumentation aller betreuenden und betreuten Personen sowie Personen, die sich länger als 10 Minuten in der Einrichtung aufhalten. Schule: Inzidenzunabhängiger Regelbetrieb, Testpflicht zweimal wöchentlich, keine Test-, aber Maskenpflicht für Begleitpersonen beim Bringen oder Abholen, Maskenpflicht (Ausnahme: im Unterricht an Grund- und Förderschulen). Außerschulische Bildung wie Volkshochschule, Erwachsenenbildung, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen: Einmal in der Woche negativer Corona-Test für Kursteilnehmer und Unterrichtende, Kontakterfassung. Kunst-, Musik- und Tanzschulen: Einmal in der Woche negativer Corona-Test für Kursteilnehmer und Unterrichtende, Kontakterfassung. Freizeitangebote dürfen nach wie vor öffnen; für Veranstaltungen und Feste in Innenräumen, Hallenbäder und Saunen aller Art, Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen im Innenbereich, Discos, Musikclubs und Bars im Innenbereich, Prostitutionsstätten, touristische Bahn- und Busfahrten, auch im Gelegenheits- und Linienverkehr gilt ab sofort Kontakterfassung; Zugang nur mit negativem Corona-Test. Gastronomie: Öffnung des Außenbereichs ohne Testpflicht und ohne Kontakterfassung, Öffnung vom Innenbereich mit Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises und mit Kontakterfassung, Testpflicht gilt nicht für Gaststätten und Speiselokale und Betriebe, in denen Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben werden sowie Kantinen und Mensen. Einzelhandel darf öffnen. Es gelten Maskenpflicht, Kontakt- und Abstandsregeln. Körpernahe Dienstleistungen wie Frisör, Physiotherapie oder Tattoostudios können geöffnet bleiben, es besteht weiterhin Maskenpflicht für Kunden und Dienstleister, Kontakterfassung, Testpflicht. Die Testpflicht gilt nicht für körpernahe Dienstleistungen, soweit sie medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen. Alten- und Pflegeheime, ambulant betreute Wohngemeinschaften, Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen, Krankenhäuser und Rehakliniken, stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe: Regelung zur Besucheranzahl und Kontaktnachverfolgung, tagesaktueller, negativer Corona-Test für Besucher (auch vor Ort möglich), FFP2-Maskenpflicht für Personal, Bewohner und Besucher; OP-Masken für Geimpfte und Genesene. Großveranstaltungen sind mit Kontakterfassung vorzugsweise durch personalisierte Tickets erlaubt, tagesaktueller Negativtest nötig, Maskenpflicht abseits des eigenen Platzes, bei maximal 5.000 Besuchern im Innenbereich keine Beschränkung der Kapazität des Veranstaltungsortes, soweit die Testpflicht durch einen PCR-Test erfüllt wird, bei mehr als 5.000 Besuchern im Innen- und Außenbereich darf die Besucheranzahl höchstens 50 Prozent der Kapazität des Veranstaltungsortes, maximal aber 25.000 Besucher gleichzeitig, betragen. Zudem gilt die Begrenzung von Ausschank und Konsum von Alkohol sowie Zutrittsverbot für erkennbar alkoholisierte Personen. Kultur: Öffnung aller kulturellen Einrichtungen, im Innenbereich Kontakterfassung der Besucher, tagesaktueller Negativ-Test nötig, Abstandsregelungen, bei mehr als 1.000 Teilnehmern gelten die Regeln für Großveranstaltungen. Sport: Testpflicht für Sport im Innenbereich, Abstandsregelungen, Kontakterfassung, bei Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern gelten die Regeln von Großveranstaltungen. Hochschulen: Kontakterfassung bei Präsenzunterricht, Testpflicht einmal in der Woche. Testpflicht für Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt zweimal wöchentlich, kostenlose Bereitstellung durch Arbeitgeber. Testpflicht für touristische Beherbergung, einschließlich der Einrichtungen und Angebote der  Kinder-, Jugend und Familienerholung. Grundsätzlich sind Kinder unter sechs Jahren oder die, die noch nicht eingeschult wurden, sowie Geimpfte oder Genesene von der Testpflicht ausgenommen. Die Tests, die in den Gemeinschaftseinrichtungen durchgeführt werden, gelten als Testnachweis. Alle weiteren Infos >>HIER<<Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat am Dienstag, 14. September, am fünften Tag in Folge die 35er Inzidenz überschritten. Laut aktueller Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung gelten damit ab Donnerstag, 16. September, unter anderem…

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Wieder eine Bühne. Nur ganz anders.

Dresden. »Endlich wieder Normalität«, das wünschte sich Tom Reichel im WochenKurier-Gespräch Anfang Februar. Da ahnte er nicht, wie lange der Lockdown anhalten und wie schwer es sein würde, als Teilzeit-Schuhverkäufer und leidenschaftlicher Sänger wieder richtig Geld zu verdienen. Doch manchmal öffnet der Zufall völlig neue Wege. »Musik ist ein Königsweg für eine würdigende Begleitung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen, besonders für Menschen mit Demenz.« Vor einem halben Jahr hätte Tom Reichel diesen Satz so vielleicht nicht gesagt. Seine Welt ist zwar die Musik, doch Demenz und deren Begleiterscheinungen gehörten eher nicht zum Alltag des 48-Jährigen. Doch wie das eben so ist mit Zufällen: Dinge geschehen, neue Möglichkeiten ergeben sich. Denn irgendwann im Frühjahr, als Tom seinem Teilzeitjob als Schuhverkäufer in der Altmarkt Galerie wieder nachgehen konnte, kam er mit einem Kunden ins Gespräch, der sich als Geschäftsführer einiger Seniorenheime vorstellte. Er könne immer gute Alltagsbegleiter für »seine« Senioren gebrauchen und bei Tom könne er sich gut vorstellen, dass dieser Job genau das Richtige wäre. Und genau so ist es jetzt: Tom Reichel ist zweimal in der Woche Alltagsbegleiter in einem Dresdner Seniorenheim, in dem ausschließlich Menschen mit Demenz leben. Um 8 Uhr beginnt sein Dienst, er hilft beim Wecken, Frühstück machen und Essen reichen. Danach folgt das, was seine Berufung ist: Gruppenbetreuung. »Das ist zum Beispiel Bewegungs- oder Gedächtnistraining, Singen, Erzählen oder mit Bällen spielen und spazieren gehen. Es kommt immer auf den Status der Krankheit an. Musik und Singen macht den Bewohnern am meisten Spaß.« Ihm, dem »geborenen Entertainer«, natürlich auch. Denn in diesem Jahr konnte Tom, der Sänger, erst zwei Auftritte absolvieren und die große Bühne mit vielen Menschen davor, die fehlt ihm natürlich sehr. Aber er hat ja seine »kleine« Bühne im Seniorenheim, auf der er singt und »seine Omis und Opis« unterhält. »Es ist unglaublich, wie Musik demente Menschen anregen und Erinnerungen wecken kann. Manche, die nicht einmal mehr sprechen, können aber die Lieder mitsingen«, weiß Tom inzwischen. Und so gehören nun auch alte Volkslieder und Schlager zu seinem Repertoire. Noch ist der Job im Pflegeheim ein Nebenjob, »aber er ist eine echte Bereicherung für mich«. Vielleicht wird ja mehr daraus. Dann hätte der lange Lockdown ja sogar etwas Gutes. ukmedsnorx.com/zopiclone ukmedsnorx.com/zolpidem »Endlich wieder Normalität«, das wünschte sich Tom Reichel im WochenKurier-Gespräch Anfang…

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Testen im Ehrenamt

Guben. Bis zu 80 Corona-Tests müssen im Kursana Domizil in Guben täglich durchgeführt werden – an den Bewohnern, den Mitarbeitern und Besuchern. Das ist ein enormer Aufwand für das Team um Direktorin Vilma Behrendt. Doch seit Mai haben sie ehrenamtliche Unterstützung. Dreimal pro Woche haben die Gubener Rentnerinnen Siegrid Richter (72) und Monika Springer (71) feste Termine in ihren Kalendern. Sie sind dann an den Nachmittagen im Kursana Domizil und übernehmen die Corona-Schnelltests an Mitarbeitern und Besuchern des Hauses. Die Idee entstand, als Siegrid Richter feststellte, dass im Haus Zacharias wirklich Not am Mann war. Richter ist Vorsitzende des Heimbeirates, seit ihre Mutter im Heim lebte. »Deshalb bin ich regelmäßig vor Ort und spreche mit Frau Behrendt und erfahre, wenn mal irgendwo der Schuh drückt.« Die engagierte Gubenerin, die auch im Seniorenbeirat der Stadt aktiv ist, fragte ihre Freundin Monika Springer, ob sie mitmachen würde. Die war auch angetan von der Idee. Im Naemi-Wilke-Stift absolvierten die gelernte Friseurin und die ehemalige Köchin einen Lehrgang und dann ging es los. »Wir testen Besucher und das Personal«, berichten die Seniorinnen. Ob im Rachen oder in der Nase – die Entscheidung überlassen sie den zu Testenden. Alle Besucher hätten Verständnis für die Notwendigkeit des Testens und von vielen Mitarbeitern gebe es auch ein Dankeschön, erzählen die beiden. »Der ehrenamtliche Einsatz der beiden Frauen erleichtert uns unsere Arbeit ungemein«, freut sich die Direktorin. »Ich möchte mich auch im Namen der Mitarbeiter und Bewohner bei ihnen bedanken. Selbstverständlich ist so etwas nicht.«Für Springer und Richter ist es das schon. Für sie steht deshalb fest: »Wir machen das so lange, wie das Testen Vorschrift bleibt.«Bis zu 80 Corona-Tests müssen im Kursana Domizil in Guben täglich durchgeführt werden – an den Bewohnern, den Mitarbeitern und Besuchern. Das ist ein enormer Aufwand für das Team um Direktorin Vilma Behrendt. Doch seit Mai haben sie ehrenamtliche…

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Ladyfashion- & Hosenscheißer-Flohmarkt

Seidnitz/Dobritz. Bereits die letzten Flohmärkte auf der Galopprennbahn in Seidnitz waren ein voller Erfolg und so ist die Vorfreude auf den letzten Freiluftflohmarkt 2021 in Dresden besonders groß. Gute Laune, coole Musik, entspannte Atmosphäre und ungezwungenes Geplauder über Klamotten, Schmuck, Kosmetik, moderne Kinder- und coole Teenagerbekleidung, Spielzeug, Bücher und andere Themen – das sind die Zutaten für einen gelungenen Shoppingtag. All das kann man beim Einkaufs-Doppelpack Ladyfashion- & Hosenscheißer-Flohmarkt am 24. Oktober auf der Galopprennbahn in Dresden Seidnitz erleben. Rund 100 Mädels und Frauen haben aus ihren Kleiderschränken, Kommoden und Schuhregalen alles ausgeräumt, was nicht mehr gefällt, zu groß, zu klein oder nicht typgerecht ist. Da kommen locker 10.000 Lieblingsteile zusammen, über die sich nun andere Modebegeisterte freuen können. Angeboten werden auf dem größten Secondhand-Modemarkt der Region neben Sachen von No name bis Design auch Schuhe, Taschen, Schmuck, Parfüm und Kosmetik. Da kommt jede Frau, egal, welchen Alters, Figurtyps und Geschmacks auf ihre Kosten. Und weil der Nachwuchs eh immer so schnell aus allem herauswächst und in jeder Saison neu eingekleidet werden muss, findet der Hosenscheißer-Flohmarkt gleich parallel dazu statt. 100 Muttis haben die Zimmer ihrer Kids aus- und aufgeräumt. Das Angebot kann also kaum noch größer sein: kunterbunte Baby-, moderne Kinder- und coole Teenagerbekleidung, Spielzeug, Bücher, Puzzles, Kinderwagen, Sport- und Freizeitgeräte, Kleinmöbel sowie Kinderzimmeraccessoires – und das zu günstigen Preisen. Natürlich wurde auch an den kleinen Hunger zwischendurch gedacht: in der Gastronomie kann man sich mit Herzhaftem und Süßem stärken und erfrischen. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Also Oma, Kollegin, Freundin oder Mama schnappen und los geht’s. Was: 18. Ladyfashion- / Hosenscheißer-FlohmarktWann: Sonntag 24. Oktober, 11 bis 16 UhrWo: Dresdener Rennverein 1890 e.V., Oskar-Röder-Str. 1, 01237 DresdenEintritt: Kombipreis: 4 Euro, freier Eintritt für Kinder unter 14 Jahren, Pressevertreter, notwendige Begleitpersonen Schwerbehinderter Bereits die letzten Flohmärkte auf der Galopprennbahn in Seidnitz waren ein voller Erfolg und so ist die Vorfreude auf den letzten Freiluftflohmarkt 2021…

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Meißner Grünmarkt verabschiedet sich in Winterpause

Meißen. Am Samstag, 23. Oktober lädt der letzte Grünmarkt dieser Saison zum Bummeln, Plauschen, gesunden Einkaufen sowie zu einem Gläschen Meißner Wein in den Hof der Roten Schule ein. Von 9 bis 13 Uhr erwartet das Marktpublikum wieder ein vielfältiges Angebot, bevor sich die Händler/innen in die wohlverdiente Winterpause verabschieden. Neben den kulinarischen gibt es musikalische Leckerbissen. Von 11 bis 13 Uhr spielt das Blaswerk Meißen Oldies sowie aktuelle Hits und sorgt beim letzten Markttag für gute Stimmung. Fleißige Grünmarktfans haben zudem die Chance, den mit möglichst vielen Stempeln versehenen Grünmarkt-Kalender in die dafür aufgestellte Los-Box einzuwerfen. Unter den treuesten Besucherinnen und Besuchern der Saison wird ein Reisegutschein im Wert von 100 Euro vom Sonnenklar-Reisebüro Lutz Hoffmann verlost. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird bis Ende Oktober bekannt gegeben. Als kleines Dankeschön gibt es am letzten Markttag 2021 an vielen Ständen ab einem Einkaufswert von zehn Euro einen schicken Grünmarkt-Stoffbeutel kostenlos dazu. Nur solange der Vorrat reicht! Auch im kommenden Jahr können sich Frischeliebhaber auf den Markt im Hof der Roten Schule freuen. Standbetreiber/innen mit einem passenden Angebot haben jetzt die Möglichkeit, sich für einen der Standplätze in der mittlerweile siebenten Grünmarkt-Saison zu bewerben. „Ob der Grünmarkt 2022 wöchentlich stattfindet, liegt in der Entscheidung der Markthändler/innen. Mit den Anmeldeunterlagen befragen wir die Standbetreiber, ob sie an einer wöchentlichen Teilnahme interessiert sind. Erst wenn sichergestellt ist, dass jede Woche mindestens zehn Händler auf dem Schulhof anwesend sind, wird der Markt von März bis Oktober an jedem Samstag seine Tore öffnen“, erklärt Stadtmarketing-Chef Christian Friedel. „Selbstverständlich ist es unser Ziel, den Grünmarkt früher oder später jede Woche stattfinden zu lassen. Jedoch tun wir uns und dem Image des Marktes keinen Gefallen, wenn wir diesen jeden Samstag organisieren, jedoch das gewohnt vielfältige Angebot nicht gegeben ist“, so Friedel weiter. Mehr Informationen sowie Bewerbungsunterlagen für Standbetreiber: Amt für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur Christian Friedel Telefon: 03521/467420  E-Mail: stadtmarketing@stadt-meissen.de (pm/Stadt Meißen) Am Samstag, 23. Oktober lädt der letzte Grünmarkt dieser Saison zum Bummeln, Plauschen, gesunden Einkaufen sowie zu einem Gläschen Meißner Wein in den Hof der Roten Schule ein. Von 9 bis 13 Uhr erwartet das Marktpublikum wieder ein vielfältiges…

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Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Corona-Verordnung

Südbrandenburg. Zu den Regeln der Brandenburger SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung stellen Bürgerinnen und Bürger gerade vor Ostern viele Fragen an die Landesregierung sowie die Landkreise und kreisfreien Städte. Hier Antworten auf aktuell häufig gestellte Fragen: Sind Osterfeuer erlaubt? Jein. Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch höchstens fünf Personen, gestattet. Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Das bedeutet: Traditionelle Osterfeuer im großen Kreis sind aus Infektionsschutzgründen nicht erlaubt. Grundsätzlich gilt es, große Menschenansammlungen zu vermeiden. Aber in dem genannten kleinen Kreis (maximal fünf Personen aus zwei Haushalten, Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit) dürfen Osterfeiern und auch kleine eigene Osterfeuer stattfinden. Wichtig: Dies gilt für private Grundstücke. Im öffentlichen Raum muss unter anderem die nächtliche Ausgangsbeschränkung beachtet werden. Außerdem wichtig: Selbstverständlich müssen die Regeln zum Abbrennen von Stoffen im Freien beachtet werden. Kann man über Ostern verschiedene Haushalte besuchen? Ja. Man kann über die Osterfeiertage zu verschiedenen Zeiten verschiedene Haushalte besuchen. Wichtig ist immer: Gleichzeitig dürfen in der privaten Wohnung bzw. im Haus nur Angehörige des eigenen Haushalts und Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch höchstens fünf Personen, sein. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Das bedeutet: Eine Familie kann nicht gleichzeitig von beiden Großeltern-Paaren besucht werden, aber zeitversetzt am gleichen Tag. Der Grundsatz Kontakte zu vermeiden bleibt das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie und rettet täglich unzählige Menschenleben und verhindert schwere Krankheitsverläufe. Deshalb ist es auch über Ostern geboten und sinnvoll, wenn die Zahl der Haushalte, mit denen solche Treffen und Zusammenkünfte erfolgen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird. Ich bekomme über Ostern Besuch. Darf dieser in einem Hotel übernachten? Nein. Betreiberinnen und Betreibern von Beherbergungsstätten, Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sowie privaten und gewerblichen Vermieterinnen und Vermietern oder Verpächterinnen und Verpächtern von Ferienwohnungen und -häusern sowie vergleichbaren Angeboten ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen. Dazu zählen auch Verwandtenbesuche. Nächtliche Ausgangsbeschränkungen: Was sind triftige Gründe, um die Wohnung zu verlassen? In dem Zeitraum von Donnerstag (1. April) bis Montag (5. April) gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Sie beginnt jeweils um 22 Uhr und endet um 5 Uhr des Folgetages. In dieser Zeit ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet. Zu den triftigen Gründen, aus denen man dennoch die Wohnung verlassen darf, zählen insbesondere: der Besuch von Ehe- und Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,die Begleitung und Betreuung Sterbender oder von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen,die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung von Tieren (zum Beispiel Gassi gehen oder Pferde füttern),die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,die Teilnahme an Versammlungen (Demonstrationen), religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,die Teilnahme an privaten Zusammenkünften (z. B. Verwandtenbesuche),die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen. Können wir trotz nächtlicher Ausgangsbeschränkungen in die Osternachtsmesse? Ja. Religiöse Veranstaltungen wie Gottesdienste gehören zu den triftigen Gründen, um sich trotz nächtlicher Ausgangsbeschränkung im öffentlichen Raum aufhalten zu dürfen. Das bedeutet, dass Gottesdienstbesucher*innen zum Beispiel in der Osternacht nach 22 Uhr zur Kirche gehen bzw. fahren dürfen und nach dem Gottesdienst selbstverständlich auch wieder den Heimweg antreten dürfen. Wenn ich Freunde oder Verwandte an den Osterfeiertagen besuche: Muss ich wegen der nächtlichen Ausgangsbeschränkung vor 22 Uhr den Heimweg antreten? Nein. Wer Familie, Freunde oder Bekannte besucht, kann auch nach 22 Uhr den Heimweg antreten. Wichtig ist aber: Die Kontaktbeschränkungen müssen eingehalten werden. Können wir als Familie mit den Kindern im Park Ostereier suchen? Ja. Hier müssen aber die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum beachtet werden: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch höchstens fünf Personen, gestattet. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Sind Kremserfahrten zu Ostern erlaubt? Nein. Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind untersagt. Dazu zählen auch Kremserfahrten. Es sei denn, die Kutsche gehört einem selbst. Können wir Ausflüge unternehmen? Grundsätzlich sollten alle auf nicht notwendige Reisen, aber auch auf Tagesfahrten zu beliebten Ausflugszielen, am besten verzichten. Aber Ausflüge sind grundsätzlich erlaubt, wenn die Kontaktbeschränkungen beachtet werden. Sind Motorrad- und Fahrradfahren oder Wanderungen erlaubt? Ja. Das ist weiterhin möglich. Jedoch nicht Ausflüge in großen Gruppen, denn dabei sind die Abstandsregeln – spätestens bei einem Zwischenstopp oder einer Rast – nicht mehr einzuhalten. Sind Ostermärsche erlaubt? Ostermärsche sind Demonstrationen. Nach der aktuellen Eindämmungsverordnung sind Versammlungen unter freiem Himmel ausschließlich ortsfest und mit höchstens 500 Teilnehmenden zulässig. Ostermärsche sind in der Regel nicht ortsfest. Im Einzelfall können aber Ausnahmen erteilt werden. Worauf sollte man weiter unbedingt achten? Abstand halten, Hygiene beachten, überall dort, wo sich viele Menschen aufhalten, medizinische Gesichtsmasken tragen, und physische Kontakte zu anderen Personen auf ein Minimum reduzieren – das sind die wichtigsten Regeln, auf die wir alle weiter genau achten müssen. So können wir uns und andere am besten schützen, und dafür sorgen, dass sich das Coronavirus nicht so schnell ausbreiten kann. Zu den Regeln der Brandenburger SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung stellen Bürgerinnen und Bürger gerade vor Ostern viele Fragen an die Landesregierung sowie die Landkreise und kreisfreien Städte. Hier Antworten auf aktuell häufig gestellte Fragen: …

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Hilfe für Senioren

Dresden. Die Dresdner Seniorenbegegnungs- und Beratungsstellen unterstützen ältere Menschen sowie ihre Angehörigen – gerade jetzt während der Corona-Pandemie, in einer Zeit, die vielen Ängste bereitet, Einsamkeit schürt und Fragen aufwirft. Viele Seniorinnen und Senioren wünschen sich dafür das persönliche Gespräch. Das ist jedoch aufgrund der Pandemiesituation zurzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten und informieren deshalb in der Regel telefonisch. Eine persönliche Vorsprache ist aktuell nur möglich, wenn Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen notwendig ist oder ein Problem telefonisch nicht geklärt werden kann. Hausbesuche sind nur im Notfall vorgesehen und wenn eine Angelegenheit nicht auf andere Weise geklärt werden kann. Die Dresdner Seniorenbegegnungs- und Beratungsstellen vermitteln helfende Hände für Seniorinnen und Senioren, beispielsweise Einkaufshilfen, Hauswirtschaftshilfen und Begleitdiensteinformieren und helfen rund um das Thema Corona-Impfung beraten zu sozialen Leistungen, wie Grundsicherung, Wohngeld, Schwerbehindertenausweis geben Auskunft und vermitteln zu Pflegeleistungen helfen bei der Suche nach individuellen Freizeit-, Bildungs- und Kulturangeboten, wenn wieder möglich informieren und unterstützen bei der Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit, etwa als Alltagsbegleiterin bzw. Alltagsbegleiter oder Nachbarschaftshelferin bzw. Nachbarschaftshelfer Die Beratungsstellen vergeben keine Termine für die Impfung gegen Covid-19, sie sind aber behilflich bei der Terminorganisation. Sie helfen, den notwendigen Aufklärungsbogen zu verstehen und unterstützen beim Ausfüllen der Formulare sowie bei der Online-Terminvereinbarung im Impfzentrum. Sie können darüber hinaus über den Ablauf der Impfung informieren, allerdings keine medizinischen oder gesundheitsrechtlichen Aspekte klären. Wer Hilfestellung benötigt, sollte vorab telefonisch einen Termin vereinbaren. Die Kontaktdaten und Öffnungszeiten der Seniorenberatungsstellen sind auf der städtischen Internetseite veröffentlicht: www.dresden.de/senioren  Seniorinnen und Senioren können ihre nächstgelegene Beratungsstelle auch über das Seniorentelefon des Sozialamts unter 0351/4884800 erfragen. Das Seniorentelefon ist dienstags und donnerstags, jeweils von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 16 Uhr, besetzt. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, Anrufende werden zeitnah zurückgerufen. (pm/Landeshauptstadt Dresden)Die Dresdner Seniorenbegegnungs- und Beratungsstellen unterstützen ältere Menschen sowie ihre Angehörigen – gerade jetzt während der Corona-Pandemie, in einer Zeit, die vielen Ängste bereitet, Einsamkeit schürt und Fragen aufwirft. Viele…

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Bei Mietschulden frühzeitig aktiv werden

Dresden. Mietschulden und deren Folgen stehen nicht erst seit der Corona-Pandemie im Fokus der Sozialarbeit in Dresden. Was mit Geldsorgen und Zahlungsrückständen anfängt, kann schnell in Wohnungskündigung und Zwangsräumung münden. Betroffene wissen jedoch meist nicht, wo sie Unterstützung erhalten. »Wichtig ist, dass Menschen, die ihre Miete nicht zahlen können, nicht abwarten, sondern möglichst frühzeitig aktiv werden. Sofern sie zur Behebung ihrer Notlage Unterstützung brauchen, sollten sie zügig das Sozialamt oder eine entsprechend Kontakt- und Beratungsstelle aufsuchen«, rät Sozialamtsleiterin Dr. Susanne Cordts. Das Sozialamt unterstützt Mieter bereits auf präventiver Ebene mit dem Ziel, den bisherigen Wohnraum zu erhalten und arbeitet dafür auch eng mit den am Dresdner Wohnungsmarkt tätigen Vermietern zusammen. Die zuständige Stelle im Sozialamt ist das Sachgebiet Hilfe zur Überwindung besonderer Schwierigkeiten in der Junghansstraße 2. Termine können vorab unter Tel. 0351/4884981 oder per Mail an wohnhilfe@dresden.de vereinbart werden. Es kann aber auch eine Kontakt- und Beratungsstelle in freier Trägerschaft aufgesucht werden. Mehr Infos und eine Übersicht der Beratungsstellen: www.dresden.de/wohnungslosigkeit Mietschulden und deren Folgen stehen nicht erst seit der Corona-Pandemie im Fokus der Sozialarbeit in Dresden. Was mit Geldsorgen und Zahlungsrückständen anfängt, kann schnell in Wohnungskündigung und Zwangsräumung münden. Betroffene wissen jedoch…

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