Meißen überschreitet 200-Inzidenz

Meißen. Gegenüber gestern sind im Landkreis Meißen weitere 120 positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es bislang insgesamt 14.991 positiv getestete Personen. Von diesen befinden sich gegenwärtig 753 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem sind 546 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne zu verzeichnen. Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 62 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. Davon werden zehn auf der Intensivstation behandelt. Weiterhin unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf bislang insgesamt 572 Personen. Der 7-Tage-Inzidenzwert des RKI für den Landkreis Meißen beträgt heute 215,5. Damit wurde die Marke von 200 erstmals seit 22. Januar 2021 wieder überschritten. Auswirkungen auf die derzeit geltenden Regelungen hat dies vorerst nicht. So wären bspw. bei einer fünf Tagen andauernden Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 Versammlungen auf eine Teilnehmerzahl von maximal 200 Personen begrenzt. Die durch den Landkreis Meißen entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung am 6. April 2021 ermöglichten Öffnungsschritte sind erst aufzuheben, wenn das festgelegte Maximum von 1.300 mit an COVID-19 Erkrankten belegten Krankenhausbetten auf der Normalstation im Freistaat Sachsen überschritten wird. Mit Stand 13. April betrug die Bettenauslastung laut offizieller Website des Freistaates Sachsen 1.205, jedoch mit steigender Tendenz. Im Landkreis Meißen haben nunmehr vier weitere Testzentren eröffnet: Im Testzentrum Markthalle Staucha (Thomas-Müntzer-Platz 2) werden von Montag bis Freitag jeweils von 6 bis 9 Uhr und von 15 bis 17 Uhr kostenlose Schnelltests durchgeführt. Das Testzentrum in Lommatzsch (Oschatzer Straße 2) hat von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Zwei weitere Testzentren bieten auch in der Stadt Meißen kostenlose Schnelltestmöglichkeiten an: Sowohl das Testzentrum Meißen Markt (Markt 3) als auch das Testzentrum Meißen Filmpalast (Theaterplatz 14) haben von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Adressen, Kontaktmöglichkeiten und Öffnungszeiten aller nunmehr 22 Testzentren im Landkreis finden Interessierte auf der Website des Landkreises Meißen www.kreis-meissen.de unter Landratsamt – Gesundheitsamt – Coronavirus. Gegenüber gestern sind im Landkreis Meißen weitere 120 positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es bislang insgesamt 14.991 positiv getestete Personen. Von diesen befinden sich gegenwärtig 753 Personen in…

weiterlesen

Infektionszahlen in Dresden steigen

Dresden. In der Landeshauptstadt Dresden wurde am Samstag, 27. März, zum dritten Mal in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Damit greifen nach den Regelungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ab Dienstag, 30. März, erste Verschärfungen. Konkret sind das: Kontaktbeschränkungen: Es gelten wieder verschärfte Kontaktbeschränkungen. Zusammenkünfte sind nur von Angehörigen eines Hausstandes und einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person, gestattet. Kinder unter 15 Jahren werden dabei nicht berücksichtigt. Ausgangsbeschränkungen: Das Verlassen der eigenen Unterkunft ist nur aus einem triftigen Grund erlaubt. Dazu zählen beispielsweise der Gang zur Arbeit oder Schule genauso wie Versorgungsgänge. Alkoholverbot: Es greift ein Alkoholverbot laut einer städtischen Allgemeinverfügung. Neben einem definierten Bereich in der Innenstadt gilt dieses stadtweit beispielsweise auch für Parks und Gärten, Haltestellen, Parkplätzen oder vor gastronomischen Einrichtungen. Mit Blick auf die aktuellen Neuerungen in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung hebt die Landeshauptstadt Dresden die seit dem 8. März bzw. 15. März geltenden Öffnungen noch nicht auf. Dazu Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ab dem 1. April 2021 wird in Sachsen eine neue Corona-Schutz-Verordnung gelten. Dem Konsens von Bund und Ländern folgend, sollen die Öffnungen voraussichtlich nicht mehr starr an Inzidenzen gebunden sein. Die aktuelle Regelung führt aber dazu, dass wir am Dienstag, 30. März, alles schließen müssten, um es dann laut dem vorliegenden Entwurf der neuen Verordnung, ab dem 6. April wieder unabhängig der Inzidenz öffnen zu können. Dies würde insbesondere den Handel treffen, der sehr verantwortungsbewusst „click & meet“ eingeführt hat. Eine Schließung für wenige Tage ist weder pragmatisch noch erklärbar, sondern mit übertrieben Härten und Kosten verbunden. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, die seit dem 8. März greifenden Lockerungen zunächst nicht zu widerrufen und stattdessen den Kabinettsbeschluss zur neuen Verordnung abzuwarten. Sollte uns die Möglichkeit eingeräumt werden, halten wir gegenwärtig bestehende Angebote und Geschäfte weiterhin offen. Unter der Prämisse, dass die Einrichtungen ab dem 6. April nicht nur ein Hygiene-, sondern auch ein Testkonzept umsetzen müssen, ist das in meinen Augen ein vertretbarer Schritt. Sollte die neue Corona-Schutz-Verordnungen keine entsprechende Regelung enthalten, werden wir sofort handeln.“ Wird die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in Dresden an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, treten die verschärften Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie das Alkoholverbot per Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt am übernächsten Werktag in Folge wieder außer Kraft. Weitere Informationen: www.dresden.de/corona In der Landeshauptstadt Dresden wurde am Samstag, 27. März, zum dritten Mal in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Damit greifen nach den Regelungen der

weiterlesen