Pilotprojekt für zusätzliches Impfangebot

Görlitz. Um den Görlitzer Bürgerinnen und Bürgern einen kürzeren Weg zur Impfung zu ermöglichen, bereiten die Stadtverwaltung Görlitz, das Städtische Klinikum Görlitz und das DRK in Abstimmung mit dem Landkreis Görlitz eine lokale Impfmöglichkeit in den Räumlichkeiten des Städtischen Klinikums für bis zu 1500 Bürgerinnen und Bürger vor. Dabei handelt es sich um ein temporäres Impfangebot, das zusätzlich zu den bereits vorhandenen Strukturen in Löbau sowie bei den Hausärzten geschaffen wird. Berechtigte der Priorisierungsgruppen 1 und 2 können sich am 8. und 9. April sowie in der darauffolgenden Woche von Montag bis Freitag (jeweils von 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr) in Görlitz impfen lassen. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die bekannte Terminvergabeplattform des Freistaates Sachsen. Ab dem 7. April ist das Städtische Klinikum Görlitz als Impfort buchbar. Bei Bedarf erhalten Görlitzerinnen und Görlitzer Unterstützung bei der Anmeldung über die bereits vorhandene städtische Impfhotline (03581 671116). Es wird dringend und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Anmeldungen oder Anfragen über das Städtische Klinikum nicht möglich sind. Die Termine für die Zweitimpfung werden bei der Terminvereinbarung zur Erstimpfung mitvergeben. Infos zum Ablauf Da nur wenige Parkplätze am Städtischen Klinikum vorhanden sind, wird darum gebeten, die öffentlichen Verkehrsmittel für die An- und Abfahrt zu nutzen. Die Impfung findet im K3, dem Besprechungsraum über dem neuen Haupteingang, statt. Um Ansammlungen zu vermeiden, wird dringend darum gebeten, nach Möglichkeit allein und pünktlich – auch nicht zu früh – zu kommen. Um den Görlitzer Bürgerinnen und Bürgern einen kürzeren Weg zur Impfung zu ermöglichen, bereiten die Stadtverwaltung Görlitz, das Städtische Klinikum Görlitz und das DRK in Abstimmung mit dem Landkreis Görlitz eine lokale Impfmöglichkeit in den…

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AstraZeneca nur noch für Personen ab 60 Jahre

Sachsen. Nach einem einstimmigen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) von Bund und Ländern kommt der Impfstoff von AstraZeneca in Sachsen ab heute vorsorglich in der Regel nur noch bei Personen zum Einsatz, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Hintergrund sind vom Paul-Ehrlich-Institut berichtete vergleichbare Fälle von Hirnvenenthrombosen im Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Impfstoff AstraZeneca. Die Ständige Impfkomission (STIKO) hatte ihre Alters-Empfehlung für AstraZeneca entsprechend geändert. Dazu erklärt Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Wir nehmen die Berichte über Komplikationen sehr ernst. Nach den Beratungen der Gesundheitsminister hat Sachsen sofort gehandelt. Wir werden der betroffenen Altersgruppe einen anderen Impfstoff anbieten, die Termine können stattfinden. Wichtig ist mir, dass die Impfungen in Sachsen trotzdem zügig und sicher weitergehen können. Gleichzeitig gilt aber weiterhin: AstraZeneca ist ein hochwirksamer Impfstoff, der sehr gut vor schweren Krankheitsverläufen schützt.« Alle für den 31. März vereinbarten Termine, können stattfinden. Betroffenen Personen unter 60 Jahre wird die Impfung mit Moderna oder Biontech/Pfizer angeboten. Für Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, gilt: Bereits vereinbarte Termine mit AstraZeneca haben Bestand. Sollten diese Personen den Impftermin nicht wahrnehmen, wird ihnen automatisch und schriftlich in der Woche nach Ostern ein neues Impfangebot unterbreitet. Ab 1. April werden alle bereits vereinbarten Erstimpf-Termine in den sächsischen Impfzentren mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech bzw. Moderna durchgeführt, unabhängig von Alter oder Geschlecht. Es ist aber weiter möglich, dass jüngere Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 mit AstraZeneca geimpft werden können. Dies gilt, wenn die Entscheidung gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entschieden wurde. Dies soll gemäß GMK-Beschluss grundsätzlich in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte erfolgen. Der Beschluss sieht darüber hinaus vor, dass Bundesländer bereits jetzt auch die 60- bis 69-Jährigen für AstraZeneca in ihre Impfkampagne einbeziehen können. Sachsen bereitet dies vor.Nach einem einstimmigen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) von Bund und Ländern kommt der Impfstoff von AstraZeneca in Sachsen ab heute vorsorglich in der Regel nur noch bei Personen zum Einsatz, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.…

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