Trotz Corona: Positive Entwicklung für Gedenkstätte

Pirna. Die Corona-Pandemie hatte 2020 auch auf die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein erhebliche Auswirkungen. Besonders deutlich wurde dies im Rückgang der Besucherzahlen im Vergleich zum Rekordjahr 2019 von 15.794 auf lediglich 8.519 Personen. Auch das Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen der Gedenkstätte konnte nicht wie geplant begangen werden. Die Veröffentlichung eines Sammelbandes zu den Forschungen der Gedenkstätte in den vergangenen zwei Jahrzehnten verschiebt sich ebenfalls in den Beginn des Jahres 2021. Lichtblicke 2020 Trotzdem gab es auch positive Entwicklungen. Die Zahl an Individualbesuchern im Verhältnis zu den Öffnungszeiten lag deutlich höher als noch 2019. Auch die im Sommer täglich angebotenen kostenlosen Führungen wurden rege besucht und mit einem passenden Hygienekonzept konnte sogar die Sonderausstellung »Wie konnte es soweit kommen?« präsentiert werden. Während des Lockdowns wurden zudem lange geplante Modernisierungen umgesetzt. So konnten die Besucher ab Juli das neue Lichtkonzept im Gedenkbereich betrachten und auch die Medientechnik in den Seminarräumen wurde grundlegend erneuert. Zusätzlich wurde die Arbeit an den Datenbanken vorangetrieben und die seit 2016 existierende Reihe »Den Opfern ihren Namen geben« um sieben Biografien erweitert. Gedenkstätten Pirna-Sonnenstein und Großschweidnitz Die wichtigste Weichenstellung für die Entwicklung der Gedenkstätte erfolgte jedoch am 18. Dezember 2020. In seiner Sitzung beschloss der Stiftungsrat der Stiftung Sächsische Gedenkstätten die Übernahme der in Großschweidnitz entstehenden Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer der dezentralen Krankenmorde in dessen Trägerschaft. Zusammen als »Gedenkstätten Pirna-Sonnenstein und Großschweidnitz« werden die beiden historischen Orte fortan an die dort im Nationalsozialismus stigmatisierten, ausgegrenzten und ermordeten Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen erinnern. Weitere Infos hier: www.pirna-sonnenstein.de Die Corona-Pandemie hatte 2020 auch auf die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein erhebliche Auswirkungen. Besonders deutlich wurde dies im Rückgang der Besucherzahlen im Vergleich zum Rekordjahr 2019 von 15.794 auf lediglich 8.519 Personen. Auch das…

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»Wir geben mehr!«

Gröditz. Die Unternehmensgruppe der Familie Voß, zu der unter anderem die Stahlhandel Gröditz GmbH und die Hotel Spanischer Hof GmbH gehören, unterstützt seit Jahren verschiedene Projekte. Zu den ohnehin getätigten Zuwendungen gab es bereits 2019 eine zusätzliche Spendensumme in Höhe von 20.000 Euro. Auch in diesem Jahr werden angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage für Vereine in der Region und darüber hinaus durch die Corona-Pandemie noch einmal zusätzlich 20.000 Euro gespendet. Für die Spendenaktion »Wir geben mehr!« konnten sich Vereine und Organisationen bewerben, um eine finanzielle Zuwendung für ihr Projekt zu erhalten. Bei der Vielzahl der eingegangenen Bewerbungen konnten nicht alle berücksichtigt werden. Stahlhandel Gröditz GmbH unterstützt: * FV Gröditz 1911 e.V.* Volkssternwarte Riesa e.V.* Riesaer Cheerleaderverein e.V.* Sportverein Frauenhain e.V.* Großenhainer Rollsportverein e.V.* Förderer des evangelischen Schulzentrums Riesa e.V.* TSV 1878 Schlieben e.V.* SV Preußen Elsterwerda e.V* Orgel Stadtkirche Sankt Catharina Elsterwerda e.V.* Gesunde Sonnenkinder e.V.* Freizeitinsel Riesa e.V.* ESV Lok Elsterwerda e.V.* SV Saxonia Nauwalde e.V.* Bücherfreunde Riesa e.V.* Oppelhainer Mühlenmarkt e.V.* Heimatverein Maasdorf e.V* Regionalverband Sachsen Ost e.V.* Landeskirchliche Gem. Zeithain* Kindertagesstätte »Lindenhäuschen« Elsterwerda* HausLeben Elbe-Elster e.V.* ASB Ortsverband Riesa e.V. - Kita »Zwergenhaus«* Christliches Gymnasium »Rudolf Stempel« Riesa* Sportverein »Schwarz-Weiss«  Staupitz e.V.* Evangelische OS Belgern-Schildau* Freiraum Elsterwerda e.V.* FFW Frauenhain* DSV Schraden e.V.* Eltern krebskranker Kinder Minden * Kindertagesstätte »Elbekinder« Mühlberg* Südbrandenburgische Orgelakademie e.V.* BSG Stahl Riesa e.V.* ASB Kinderbetreuungsgesellschaft »Kunterbunter Schmetterling« gGmbH* ESV Lokomotive Riesa e.V.* EinDollarBrille e.V.* Borneo Orangutan Survival Deutschland e.V.* Mission Lifeline e.V.Die Unternehmensgruppe der Familie Voß, zu der unter anderem die Stahlhandel Gröditz GmbH…

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Mit Vögeln in die Staatskanzlei

Kubschütz. Die Vogelhochzeit steht nicht nur bei der sorbischen Bevölkerung dick angestrichen am 25. Januar im Kalender. Nach Nikolaus und Weihnachten ist das noch eine Gelegenheit für die Kinder der Region, das eine oder andere süße Teilchen abzustauben. Ähnlich Nikolaus – dort werden Stiefel rausgestellt – stellen die Kinder am Vorabend Teller aufs Fensterbrett und finden dann als Dank für die Winterfütterung morgens süße Grüße vom Hochzeitsessen der Vögel vor. Seit Jahrzehnten ist die Kubschützer Bäckerei Richter dafür bekannt, genau diese süßen Leckerbissen zu fertigen. "Die Nachfrage wird von Jahr zu Jahr größer, auch aufgrund der Oberlausitzer, die jetzt in anderen Landstrichen wohnen und ihren Heimatgeschmack nicht missen möchten", verrät Stefan Richter, "viele Kunden haben bei uns Vogelhochzeitsbackwaren für #ptacicare-Pakete gekauft und diese dann an ihre Liebenversandt." Neben Teigvögeln sind es vor allem die in vielen Farben hergestellten Schaumvögel aus einer Baisermasse, bestehend aus Eiklar und Zucker, die traditionell verkauft werden. "Aber auch unsere Krem- oder Vogelnester aus Dinkelkeks, Butterkrem, dunkler Schokolade und Fondanteiern erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit", so Richter weiter. Normalerweise ist die Aufführung der Vogelhochzeit ein fester Termin in der Staatskanzlei. Richter hörte davon, dass dieser coronabedingt in diesem Jahr nicht stattfinden kann. "Da ich heute in Dresden ausliefern war, habe ich gleich zwei Körbe mit Vögeln zusammengestellt und diese unserem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer persönlich vorbeigebracht als süßer Gruß, um die Tradition und ein Stück Normalität trotz schwieriger Zeit zu erhalten", so Richter abschließend. (pm/meeco Communication Services)Die Vogelhochzeit steht nicht nur bei der sorbischen Bevölkerung dick angestrichen am 25. Januar im Kalender. Nach Nikolaus und Weihnachten ist das noch…

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