Klinikum konzentriert sich verstärkt auf Infektionsschutz

Senftenberg. Im Klinikum Niederlausitz sind weitere SARS-CoV-2-Tests positiv ausgefallen. Stand 21. Oktober, 13:00 Uhr, sind vier Mitarbeiter nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt wurden seit dem 12. Oktober weit über 1.000 Tests auf SARS-CoV-2 bei Mitarbeitern und Patienten des Klinikums Niederlausitz durchgeführt. Derzeit werden im Klinikum Niederlausitz zwei Covid-19-Patienten stationär behandelt. Die Klinikum Niederlausitz GmbH testet zielgerichtet Mitarbeiter auf SARS-CoV-2, auch ohne das Vorliegen von Symptomen oder ohne nachgewiesene Kontakte zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person. Diese Teststrategie wurde mit der Einrichtung interner Abstrichstellen systematisiert und ausgeweitet, um auch versteckte SARS-CoV-2-Infektionen schnell zu erkennen und in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Infektionsketten durchbrechen zu können. „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir ausschließen, dass unsere positiv getesteten Mitarbeiter und Patienten ihre Kontaktpersonen im Klinikumsumfeld angesteckt haben“, zieht Dr. Thomas Buthut, Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene am Klinikum Niederlausitz, ein Zwischenfazit. Einschränkungen im Klinikbetrieb gibt es zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Alle Maßnahmen der Klinikum Niederlausitz GmbH zum Schutz vor SARS-CoV-2 dienen der Patientensicherheit, der Mitarbeitergesundheit und damit auch der Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Region. Die gleichen Ziele verfolgt die hausinterne Grippeschutzimpfung. Ab dem 26. Oktober 2020 können sich die Mitarbeiter des Klinikums Niederlausitz zum Teil direkt am Arbeitsplatz impfen lassen. „Die steigenden Zahlen von Covid-19-Patienten in Deutschland könnten parallel zur bevorstehenden Grippesaison eine Belastungsprobe auch für uns werden. Grippe-Erkrankungen mit einer Impfung vorzubeugen, bei bestätigten Grippe- oder SARS-CoV-2-Infektionen schnell zu handeln und das Ansteckungsrisiko zu minimieren – das sind aus unserer Sicht wichtige Stellschrauben, um Sicherheit zu bieten und Einschränkungen im Klinikbetrieb zu vermeiden“, beschreibt Tobias Vaasen das Vorgehen im Klinikum. Der Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH ist bereits gegen Grippe geimpft: „Ich hatte vor zwei Jahren selbst Influenza. Das hat mich zwei Wochen komplett außer Gefecht gesetzt – das wünsche ich niemandem.“ Im Klinikum Niederlausitz werden Patienten im Verdachtsfall standardmäßig auf Grippe und Corona getestet, denn die Symptome beider Viruserkrankungen sind ähnlich. Gewissheit gibt erst der Laborbefund. Angehörige von Patienten des Klinikums Niederlausitz finden auf der Webseite stets aktuelle Informationen über geltende Besucher- und Infektionsschutzregeln: www.klinikum-niederlausitz.deIm Klinikum Niederlausitz sind weitere SARS-CoV-2-Tests positiv ausgefallen. Stand 21. Oktober, 13:00 Uhr, sind vier Mitarbeiter nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt wurden seit dem 12. Oktober weit über 1.000 Tests auf SARS-CoV-2…

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Görlitzer Lichterglanz fällt aus

Görlitz. Noch in der Ausgabe am Samstag (17. Oktober) berichteten wird, dass das Lichterglanzfest in Görlitz auch in diesem Jahr stattfinden wird. Doch die Ereignisse vom Wochenende haben den Aktionsring Görlitz nun doch dazu bewogen, das Fest vom geplanten Termin am 24. Oktober auf März 2021 zu verschieben. Der genaue Termin wird nach Absprache mit allen Händlern bekanntgegeben. Unter Beachtung der aktuellen Situation wolle der Aktionsring Görlitz aktiv zur Eindämmung der Infektionen beitragen und nicht durch große Ansammlungen von Menschen im öffentlichen Raum neue Infektionsrisiken entstehen lassen, heißt es in einer Mitteilung. Die weiteren geplanten Aktionen, den verkaufsoffenen Sonntag im Dezember und die Weihnachtsmeile, wolle man vorerst weiterverfolgen. Görlitz ist Risikogebiet Die 7-Tage-Inzidenz war am Sonntag im Landkreis Görlitz erstmals auf über 50 gestiegen, damit ist der Kreis aktuell als Risikogebiet eingestuft. Gestern wurden 57 nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gemeldet, damit stieg die Inzidenz auf über 72. Die Zahl der durch das Gesundheitsamt aktuell angeordneten Quarantänen beträgt 511 (Stand: 21. Oktober). Insgesamt befinden sich 13 Personen in stationärer Behandlung in einer Klinik, eine davon in intensivmedizinischer Betreuung.Noch in der Ausgabe am Samstag (17. Oktober) berichteten wird, dass das Lichterglanzfest in Görlitz auch in diesem Jahr stattfinden wird. Doch die Ereignisse vom Wochenende haben den Aktionsring Görlitz nun doch dazu bewogen, das Fest vom geplanten…

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Besuchsverbot in drei Krankenhäusern

Zittau. Am Klinikum Oberlausitzer Bergland mit seinen beiden Standorten Ebersbach-Neugersdorf und Zittau im südlichen Landkreis und am Kreiskrankenhaus Weißwasser im nördlichen Landkreis gilt seit heute ein temporäres Besuchsverbot. Das Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz reagiert damit auf die steigende Inzidenz. Nachdem die 7-Tage-Inzidenz am Sonntag den kritischen Wert von 50 überstiegen hatte und der Kreis damit jetzt als Risikogebiet (offizielle Bezeichnung: Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko) gilt, stieg die Inzidenz gestern (21. Oktober) durch 57 nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Vergleich zum Vortag auf 72. Zum Schutz der Patientinnen und Patienten, der Angehörigen und Familien, aber natürlich auch der Beschäftigten habe man daher das Besuchsverbot verhängt, teilt das Klinikmanagement mit. Andreas Grahlemann, Geschäftsführer der Managementgesellschaft Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz (MGLG): „Wir möchten noch einmal an das Bewusstsein appellieren, dass ein Krankenhaus ein besonders exponierter Ort des Schutzes und der Schutzbedürftigkeit ist, weshalb wir alle Angehörigen und Freunde der im Krankenhaus liegenden Patientinnen und Patienten bitten, ihren Kontakt in dieser Zeit deutlich zu reduzieren und ausschließlich telefonisch oder über andere kontaktlose Medien mit ihren Angehörigen zu kommunizieren. Unsere Mitarbeiter sind sich dieser außergewöhnlichen Bitte bewusst. Um jedoch unseren Patienten und Mitarbeitern ein möglichst hohes Maß an Sicherheit und Gesundheit zu geben, sind diese Maßnahmen in dieser für uns alle ungewöhnlichen Zeit zwingend und unerlässlich. Wir danken ausdrücklich für das Verständnis und bitten darum, die Maßnahmen in unseren Krankenhäusern umfassend zu unterstützen.“  Sobald es die Entwicklungen wieder zulassen, sollen die beschränkenden Zugangsmaßnahmen für die Krankenhäuser unverzüglich wieder aufgehoben werden.Am Klinikum Oberlausitzer Bergland mit seinen beiden Standorten Ebersbach-Neugersdorf und Zittau im südlichen Landkreis und am Kreiskrankenhaus Weißwasser im nördlichen Landkreis gilt seit heute ein temporäres Besuchsverbot. Das Gesundheitszentrum…

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DSC: Weniger Zuschauer beim Heimspiel

Dresden. Am Samstag, 24. Oktober, laufen die DSC Volleyball Damen zum ersten Heimspiel der neuen Bundesliga Saison auf und empfangen den USC Münster. Aufgrund der steigenden Infektionen und dynamischen Entwicklungen der Corona-Pandemie gelten für die DSC Verantwortlichen neue Zuschauerbeschränkungen für das erste Heimspiel sowie auch für alle kommenden Partien. Aufgrund des Anstieges der 7-Tage-Inzidenz in Dresden auf einen Wert von über 35 pro 100.000 Einwohner hat die Landeshauptstadt Dresden heute eine neuen Allgemeinverfügung veröffentlicht. In Folge dessen sind für die Heimspiele der DSC Volleyball Damen nur noch maximal 500 Besucher zugelassen. Der Dresdner SC steht im engen und intensiven Austausch mit dem Dresdner Gesundheitsamt, um das weitere Vorgehen abzustimmen. „Wir haben alle gewusst, dass die Wahrscheinlichkeit für weitere Beschränkungen sehr hoch ist. Nun ist diese Situation eingetreten und wir stellen uns auch dieser neuen Herausforderung. Natürlich bereitet uns die Entwicklung große Sorgen. Dennoch werden wir versuchen, bestmöglich auf die veränderten Umstände zu reagieren und diese anzunehmen. Es liegt noch ein langer Weg vor uns und dennoch hoffen wir, bald wieder mit so vielen DSC Fans wie möglich Spitzenvolleyball in der Margon Arena erleben zu können“, erläutert Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. Der Dresdner SC wird in Abhängigkeit der weiteren Absprachen mit den Behörden schnellstmöglich über die weiteren Entwicklungen informieren. (pm/DSC 1898 Volleyball GmbH)Am Samstag, 24. Oktober, laufen die DSC Volleyball Damen zum ersten Heimspiel der neuen Bundesliga Saison auf und empfangen den USC Münster. Aufgrund der steigenden…

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Besuchsverbot im Helios Klinikum Pirna

Pirna. Zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus und zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern spricht das Helios Klinikum Pirna ein sofortiges Besuchsverbot aus. Hintergrund ist die Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 nachgewiesenen Corona-Virus-Infektionen auf 100.000 Einwohner im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge innerhalb der letzten sieben Tage. Vor allem Krankenhauspatienten, die zum Teil auch ein geschwächtes Immunsystem haben, oder Personen mit Vorerkrankungen sind neben älteren Menschen bei einer Infektion mit dem Corona-Virus besonders gefährdet. „Wir bitten die Angehörigen unserer Patienten und natürlich auch die Patienten selbst, um Verständnis und aktive Unterstützung des Besuchsverbots. Das ist zum Schutz unserer Patienten und deren Angehörigen, aber auch zum Schutz unserer Mitarbeiter wichtig und notwendig. Daher sind ab sofort keine Besuche und Begleitungen von Patienten mehr möglich. Wie lange das Besuchsverbot gelten wird, hängt von den weiteren Entwicklungen im Landkreis ab “, sagt Katrin Möller, Klinikgeschäftsführerin des Helios Klinikums Pirna. Besuche sind nur in dringlichen Einzelfällen auf Anforderung durch das Stationspersonal oder Ärzte des Klinikums aufgrund von medizinischen oder sozialen Gründen sowie nach telefonischer Absprache für ein Elternteil je stationär betreutem Kind, für werdende Väter zur Entbindung bzw. zur Sterbebegleitung für nahe Angehörige möglich. Die Entscheidung, ob ein Besuch möglich ist, obliegt dem medizinischen Personal, muss aber zwingend von diesem genehmigt und angemeldet sein. Damit die Patienten trotzdem mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können, steht ihnen neben festen Telefonen am Patientenbett kostenfreies W-LAN zur Verfügung. Außerdem können Angehörige Taschen mit benötigten Dingen oder Briefe an der Rezeption der Klinik für die Patienten abgeben. (pm/Helios Verwaltung Ost GmbH)Zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus und zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern spricht das Helios Klinikum Pirna ein sofortiges…

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