Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen untersagt

Dresden. Alle Groß- und Sportveranstaltungen in Dresden mit einer Besucherzahl von mehr als 1.000 Personen – darunter auch Veranstaltungen und Einrichtungen mit genehmigten Hygienekonzepten wie Bäderbetriebe, Sportwettkämpfe mit Publikum, Volksfeste, Jahrmärkte, Messen und Konferenzen sowie Theater-, Kino- und Konzertveranstaltungen – sind ab sofort ohne weitere behördliche Entscheidung untersagt. Das schreibt die Sächsische Corona-Schutzverordnung vor (§ 5 Absatz 3 und § 4 Absatz 4). Das Verbot tritt automatisch ein und gilt solange, bis die Anzahl der Coronavirus-Neuinfektionen die Schwelle von 20 pro 100.000 Einwohner während mehr als sieben Tagen unterschritten hat. Das Verbot gilt nach derzeitigem Stand mindestens bis zum Ablauf des 16. Oktober 2020. Genehmigte Veranstaltungen, die die Besucherzahl auf bis zu 1.000 Personen beschränken, dürfen stattfinden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert mahnt: „Wir alle haben mit steigenden Corona-Infektionen im Herbst gerechnet. Nun sind sie da und wir alle haben es in der Hand: Halten wir Abstand zueinander, verzichten wir auf unnötige Kontakte, achten wir besonders auf Hygiene und tragen wir Mund-Nasen-Bedeckungen überall dort, wo wir uns nicht anders schützen können." Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann ergänzt: „Es entscheidet sich nicht anhand der Größe einer Gemeinde allein, sondern an jedem einzelnen, ob wir gut durch die nächste Zeit kommen“. Sogenannte Hotspots sind in Dresden bislang nicht aufgetreten. Das Gesundheitsamt ermittelt unverändert die Kontaktpersonen, um die Infektionsketten nachzuvollziehen und Maßnahmen zu deren Unterbrechung, insbesondere Quarantäne für Infizierte und Kontaktpersonen, anzuordnen. Momentan sind zusätzlich zu dem Verbot von Groß- und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern keine ergänzenden Beschränkungen für die Allgemeinheit durch die Landeshauptstadt Dresden vorgesehen. Die Ausbreitung des Coronavirus wird kontinuierlich überwacht und die Lage bewertet. Die Daten werden tagesaktuell in einem Dashboard auf www.dresden.de/corona veröffentlicht.Alle Groß- und Sportveranstaltungen in Dresden mit einer Besucherzahl von mehr als 1.000 Personen – darunter auch Veranstaltungen und Einrichtungen mit genehmigten Hygienekonzepten wie Bäderbetriebe, Sportwettkämpfe mit Publikum, Volksfeste,…

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Zu­schau­er­zahl ge­gen Mag­de­burg ein­ge­schränkt

Dresden. Auf­grund ei­nes An­stiegs der 7-Tage-In­zi­denz in Dres­den auf ei­nen Wert von 26 In­fek­tio­nen pro 100.000 Men­schen wird die Heim­par­tie der SGD ge­gen den 1. FC Mag­de­burg ge­mäß der säch­si­schen Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung am Sams­tag, 10. Oktober, nicht mit der ge­plan­ten An­zahl an Zu­schau­ern statt­fin­den kön­nen. Die zu­läs­si­ge Zu­schau­er­ka­pa­zi­tät wird da­her auf 999 Sta­di­on­be­su­cher be­schränkt. Aus die­sem ak­tu­el­len An­lass wur­de der Kar­ten­vor­ver­kauf für die Be­geg­nung am Sams­tag im Ru­dolf-Har­big-Sta­di­on mit so­for­ti­ger Wir­kung ge­stoppt.   Im Vor­ver­kauf wur­den bis­her mehr als 10.000 Ti­ckets für das Ost-Du­ell ge­gen Mag­de­burg ver­kauft. Wei­te­re und ge­naue­re In­for­ma­tio­nen – bei­spiels­wei­se die Ver­tei­lung so­wie die Rück­ga­be von Ein­tritts­kar­ten be­tref­fend – wer­den so schnell wie mög­lich und spä­tes­tens bis zum heu­ti­gen Frei­tag­abend so­wohl auf der Dy­na­mo-Web­site als auch über die So­ci­al-Me­dia-Ka­nä­le der SGD kom­mu­ni­zie­rt. (pm/SG Dynamo Dresden)Auf­grund ei­nes An­stiegs der 7-Tage-In­zi­denz in Dres­den auf ei­nen Wert von 26 In­fek­tio­nen pro 100.000 Men­schen wird die Heim­par­tie der SGD ge­gen den 1. FC Mag­de­burg ge­mäß der säch­si­schen Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung am Sams­tag, 10.…

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Aktuelle Situation: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Mit Stand 7. Oktober – 13 Uhr gibt es 48 positiv getestete Personen (+ 8 im Vergleich zum Vortag). In den letzten sieben Tagen wurden 23 Neuinfizierte gemeldet. Herkunft der positiv getesteten Personen: Altenberg 19, Bannewitz 3, Dippoldiswalde 2, Dohna 3, Freital 6, Heidenau 3, Pirna 5, Stolpen 2, Struppen 2, Tharandt 2, Wilsdruff 1. In den übrigen Städten und Gemeinden des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind aktuell keine positiv getesteten Personen bekannt. Aktuell befinden sich im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 553 Personen in häuslicher Quarantäne. Evangelische Grundschule Pirna: An der Evangelischen Grundschule in Pirna wurde ein Schüler der Klassenstufe 1 positiv auf COVID-19 getestet. Daraufhin muss nun die betroffene Klasse unter Quarantäne gestellt werden. Die Kontaktpersonenermittlung läuft aktuell. Bürgertelefone: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, gerade im Zusammenhang mit den durch das RKI herausgegebenen Reisewarnungen nach Prag (Tschechien) wurden 14. September Bürgertelefone des Landkreises für Rückfragen eingerichtet. Die Bürgertelefone erreichen Sie unter den Telefonnummern 03501/515-1166 und 03501/515-1177 während der regulären Öffnungszeiten der Landkreisverwaltung. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass genehmigungspflichtige Hygienekonzepte spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn beim Gesundheitsamt zur Genehmigung vorliegen müssen.Mit Stand 7. Oktober – 13 Uhr gibt es 48 positiv getestete Personen (+ 8 im Vergleich zum Vortag). In den letzten sieben Tagen wurden 23 Neuinfizierte gemeldet. Herkunft der positiv getesteten Personen: Altenberg 19, Bannewitz 3, Dippoldiswalde 2,…

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Besucherstopp im Klinikum Niederlausitz

Lauchhammer. Aufgrund steigender Infektionszahlen mit SARS-CoV-2 in Brandenburg und in der Lausitz hat die Corona-Einsatzleitung der Klinikum Niederlausitz GmbH beschlossen, ab Mittwoch, dem 7. Oktober 2020, bis auf Weiteres in den Krankenhäusern in Senftenberg und Lauchhammer keine Besuche mehr zu ermöglichen. Ausgenommen sind nach Rücksprache mit den jeweiligen Fachbereichen Schwangere unter der Geburt, lebensbedrohlich Erkrankte und Kinder. Wie lange der Besucherstopp aufrechterhalten wird und ob weitere Vorsichtsmaßnahmen notwendig werden, prüft die Corona-Einsatzleitung des Klinikums Niederlausitz regelmäßig anhand der aktuellen Lage. Darüber hinaus werden derzeit an beiden Krankenhausstandorten interne Infektionsambulanzen eingerichtet, in denen Mitarbeiter, die aus dem Urlaub kommen oder Erkältungssysteme zeigen, auf SARS-CoV-2 getestet werden. Der Befund liegt nach der Analyse im hauseigenen Labor binnen weniger Stunden vor. Zum aktuellen Zeitpunkt sind im Klinikum Niederlausitz weder bei Mitarbeitern noch bei Patienten aktive Infektionen mit SARS-CoV-19 bekannt. „Wir haben uns die Entscheidung zum Besuchsverbot nicht leicht gemacht. Uns ist bewusst, wie wichtig Besuch für unsere Patienten ist. Gleichzeitig ist müssen wir Ansteckungen mit dem Corona-Virus bei uns im Haus vermeiden und jederzeit vollumfänglich für alle, die unsere Hilfe benötigen, aufnahmebereit sein. Wir nehmen die Lage ernst und handeln präventiv zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter“, äußert sich Tobias Vaasen, Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH, zu den ergriffenen Maßnahmen.  Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich Patienten, Mitarbeiter oder Angehörige in Krankenhäusern in Senftenberg und Lauchhammer untereinander angesteckt haben. Im Rahmen einer gemeinsam mit der Brandenburgisch Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg durchgeführten Antikörperstudie wurden seit Juli 2020 rund 170 Mitarbeiter des Klinikums Niederlausitz mehrfach auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 getestet. Bei insgesamt zwei Mitarbeitern konnten Antikörper nachgewiesen werden.Aufgrund steigender Infektionszahlen mit SARS-CoV-2 in Brandenburg und in der Lausitz hat die Corona-Einsatzleitung der Klinikum Niederlausitz GmbH beschlossen, ab Mittwoch, dem 7. Oktober 2020, bis auf Weiteres in den Krankenhäusern in Senftenberg…

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