Trauern in außergewöhnlichen Zeiten – Ideen für Trauernde

Ratgeber. Kontaktverbote aufgrund der Corona-Pandemie sind für Trauernde besonders belastend. Für das Portal www.gute-trauer.de haben Expertinnen eine Reihe von Ratschlägen zusammengetragen, wie Betroffene und Menschen aus deren Umfeld trotz der Einschränkungen gut für sich und andere sorgen können. Königswinter, 24.03.2020 – Die aktuell geltenden Begrenzungen des sozialen Lebens haben besonders starke Auswirkungen darauf, wie Menschen den Verlust einer Bezugsperson erleben. Nicht nur dass Bestattungen – wenn überhaupt – nur noch im engsten Kreis stattfinden. Auch (Kondolenz-)Besuche müssen ebenso wie die Trost spendende körperliche Nähe deutlich reduziert werden. Darüber hinaus können Fachkräfte im Rahmen der Trauerbegleitung nur noch eingeschränkt für Hinterbliebene da sein.Was können Trauernde nun trotz der schwierigen Umstände für sich tun? Besonders wichtig ist es, weiterhin Kontakte aufrecht zu erhalten, sei es durch Telefongespräche, E-Mails, Messenger-Dienste oder sonstige Kanäle. Hilfreich sind unter anderem auch feste Routinen und die Sorge für das körperliche Wohlbefinden, zum Beispiel durch Bewegung an der frischen Luft.Die Expertinnen Heidi Müller, Hildegard Willmann, Ruthmarijke Smeding, Urs Münch und Birgit Wagner informieren im von der Verbraucherinitiative Aeternitas initiierten Portal www.gute-trauer.de regelmäßig darüber, wie Trauernde mit der aktuellen Situation umgehen können. Darüber hinaus geben sie Menschen aus dem sozialen Umfeld der Trauernden Ratschläge an die Hand, wie sie füreinander da sein können.Kontaktverbote aufgrund der Corona-Pandemie sind für Trauernde besonders belastend. Für das Portal www.gute-trauer.de haben Expertinnen eine Reihe von Ratschlägen zusammengetragen, wie Betroffene und Menschen aus deren Umfeld trotz der…

weiterlesen

Tür auf nur mit Tuch

Königstein/Sächs. Schw.. Die Landbäckerei Schmidt GmbH Königstein OT Leupoldishain ergreift zusätzliche Hygienemaßnahmen, um Kunden und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Bei nichtautomatischen Eingangstüren sollen Tücher den direkten Kontakt zur Türklinke bzw. Öffnungsstange der Glastüren vermeiden. So werden Kunden, die in der Filiale auf der Schuhgasse 10 (Dohnaische Straße) in Pirna einkaufen, seit Montag, 23. April, angehalten, die Ladeneingangstür nur noch mit einem Tuch in der Hand zu öffnen und die Edelstahlstange nicht direkt anzufassen. Dazu haben die Angestellten einen Hinweis sowie eine entsprechende Vorratspackung an die Außenscheibe des Geschäftes angebracht. Auf dem Zettel steht: „Bitte zum Öffnen bzw. Schließen der Tür ein Tuch verwenden! Bitte haben Sie Verständnis und nehmen Sie das benutzte Tuch mit! Vielen Dank!“ Im Foto praktizieren dies David (25) und Patricia (21). Diese Verfahrensweise hat die Landbäckerei Schmidt in allen Filialen bei denen Kunden, die Tür mit eigener Kraft selber öffnen müssen, aus Eigeninitiative eingeführt. „Wir hoffen, dass die Kunden das auch annehmen und auch nutzen“, sagt Bäckerei Chef John Arko. „Was wir allerdings nicht garantieren können, wie lange es diese Tücher noch gibt…“ Damit sich zeitgleich nur eine begrenzte Kundenanzahl in der Filiale aufhält, bittet das Team der Verkäuferinnen Kunden außerdem: „Bitte einzeln an die Theke treten!!! Vielen Dank“ Die Verkäuferinnen weisen die Besucher bzw. Kunden freundlich auf das Einhalten der Maßnahmen und Hygieneregeln, die die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen soll, hin. Am Tresen wurden - wie inzwischen überall gängig - auf die Schnelle Spuckschutzwände angebaut und Markierungen auf dem Boden geklebt, sagt der Chef. Die Landbäckerei Schmidt ist weiterhin für ihre Kundschaft da - „solange wir dies noch können!“ heißt es auf der Firmen-Homepage. So sind alle Filialen weiterhin geöffnet. Jedoch bleiben alle Sitzbereiche in den Filialen geschlossen. Wegen der aktuellen Situation um den Corona Virus besteht keine Möglichkeit, in den Filialen - neben dem normalen Verkauf hat die Bäckerei meist auch ein Café in den Filialen - vor Ort zu essen bzw. zu trinken. Lediglich der normale Verkauf darf noch erfolgen. Insgesamt sind auch Bäckereien vom Corona-Virus stark betroffen. Daniel FörsterDie Landbäckerei Schmidt GmbH Königstein OT Leupoldishain ergreift zusätzliche Hygienemaßnahmen, um Kunden und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Bei nichtautomatischen Eingangstüren sollen Tücher den direkten Kontakt zur Türklinke bzw.…

weiterlesen

Verbraucherinformation der DKV

Ratgeber. Zuhause fit bleibenBewegungstipps für den Alltag in Zeiten von Corona Die meisten Menschen machen zu wenig Sport – erst recht, wenn wegen der Corona-Krise jetzt Fitnessstudios, Schwimmbäder und Sportplätze geschlossen sind. Doch auch der Alltag zu Hause lässt sich aktiv gestalten. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV, weiß, welche Übungen ganz nebenbei möglich sind, um sich auch daheim fit zu halten. Hauptsache regelmäßigSport treiben muss nicht heißen, täglich ins Fitnessstudio zu gehen oder zahlreiche Bahnen im Schwimmbecken zu ziehen. „Für die Gesundheit ist auch mäßige Bewegung gut, wichtig ist nur die Regelmäßigkeit“, betont Dr. Reuter. Bewegung stärkt das Herz und den Kreislauf, kann zahlreichen Krankheiten vorbeugen sowie eine Gewichtszunahme verhindern. Und gerade auch während der Corona-Krise wichtig: Bewegung hebt die Stimmung! Zähneputzen mit GymnastikSelbst Morgenmuffel können nach dem Aufstehen mit wenig Aufwand den Kreislauf in Schwung bringen, etwa beim Zähneputzen. „Balancieren auf einem Bein, auf den Zehenspitzen stehen, Ausfallschritt oder sogar Kniebeugen sind auch im kleinsten Bad möglich“, so der DKV Experte. Wer mag, kann sich mit diesen kleinen Übungen auch das Warten auf das Teewasser oder den frisch gebrühten Kaffee verkürzen. Oft helfen auch Routinen: Also warum nicht einen festen Übungsablauf überlegen, der hilft, am Morgen wach und frisch zu werden. Bewegung im HomeofficeFür das Arbeiten im Homeoffice gilt dasselbe wie im Büro: Möglichst viel Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren. Denn Bewegungsmangel hat nicht nur gesundheitliche Folgen, er kann sich auch negativ auf die Arbeitsleistung auswirken. Daher gilt: Langes Sitzen vermeiden. Lieber öfter mal aufstehen, um sich zu strecken oder beispielsweise in der Küche ein Getränk zu holen. Nicht selten kommt einem gerade dann die zündende Idee. Wer längere Telefonate führt, kann das auch im Stehen tun. Da im Homeoffice der Arbeitsweg wegfällt, können Arbeitnehmer die gesparte Zeit für ein kleines Workout vor Arbeitsbeginn, danach oder in der Mittagspause nutzen. Dabei können auch YouTube Tutorials, Apps oder Sport-DVDs unterstützen. Muskelaufbau vor dem FernseherWer möchte, kann die Lieblingsserie oder die abendlichen Fernsehnachrichten mit Sport verbinden, beispielsweise mit ein paar Bauchmuskelübungen, traben auf der Stelle oder Kniebeugen. Für Arme und Brustmuskeln sind Übungen mit Hanteln oder gefüllten Wasserflaschen gut. „Aber auch das eigene Körpergewicht ist ausreichend, geeignet sind beispielsweise Liegestütze“, so Dr. Reuter. Fit mit dem NachwuchsEltern stehen jetzt nicht nur vor der Frage, was sie für die eigene Fitness tun können, sondern auch wie sich der Nachwuchs am besten austobt. Warum nicht mal nach Feierabend das Wohnzimmer in eine Disko verwandeln? Tanzen macht Spaß und stärkt nebenbei die Kondition. Gleiches gilt für eine Kissenschlacht, die zudem gut für die Armmuskulatur ist. Eine weitere Möglichkeit, Bewegung ins Zuhause zu bringen: Ein bisschen Platz auf dem Boden schaffen und mit passenden DVDs oder Videos aus dem Internet zum Beispiel Gymnastik mit Babys oder ein Workout mit größeren Kindern machen. Dr. Reuter empfiehlt Eltern zudem, Kinder beim heimischen Sportprogramm mitbestimmen zu lassen, so sind die Kleinen von Anfang an begeistert dabei. Vielleicht dürfen sie ja auch mal Sportlehrer sein und sich selbst Übungen überlegen. Besser Vorsicht als Fehl- oder ÜberbelastungGerade Einsteiger sollten es zuhause nicht übertreiben. „Wichtig ist, dem Fitnessgrad angemessen zu trainieren“, so Dr. Reuter. Am besten sind allgemein bekannte Übungen, um Fehl- oder Überbelastungen zu vermeiden. Der DKV Gesundheitsexperte rät, bei Schmerzen das Training zu stoppen: „Die Muskeln dürfen zwar brennen. Wenn es aber im Knie, an der Schulter und im unteren Rücken unangenehm sticht, zieht oder schmerzt, besser pausieren oder andere Übungen wählen.“  Quelle: ERGO Group Zuhause fit bleibenBewegungstipps für den Alltag in Zeiten von Corona Die meisten Menschen machen zu wenig Sport – erst recht, wenn wegen der Corona-Krise jetzt Fitnessstudios, Schwimmbäder und Sportplätze geschlossen sind. Doch auch der Alltag zu…

weiterlesen

„Es gibt keinen Grund, Haustiere aus Angst auszusetzen“

Sachsen. In Zeiten der Corona-Pandemie sind einige Tierhalter unsicher, wie sie mit ihren Haustieren umgehen sollen. Eine Panik vor Verbreitung des Virus durch Hunde oder Katzen ist unnötig und nicht hilfreich: „Es gibt aus wissenschaftlicher Sicht bislang keinen Grund, Haustiere aus Angst vor Ansteckung auszusetzen oder ins Tierheim abzugeben“, sagt Dr. Stefan Hetz, Biologe und Fachreferent Heimtiere beim Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF). Kann das CoV-2-Virus vom Haustier au den Menschen übertragen werden? Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen Menschen mit dem CoV-2-Erreger anstecken können oder eine Rolle bei der Verbreitung des neuen Corona-Virus spielen. Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts halten es nach eigenen Angaben gemäß den derzeitig verfügbaren Informationen nicht für notwendig, den Kontakt gesunder Personen zu Haustieren einzuschränken. Bislang wurde nur bekannt, dass in einem Fall ein Hund passiv verunreinigt war, aber selbst nicht angesteckt und auch nicht erkrankt war. Es wurden keine Antikörper nachgewiesen. Wie kann ich mein Tier vor einer möglichen Infektion schützen? Es gibt bis heute keinen wissenschaftlichen Beleg für eine Infektion von Haustieren mit dem CoV-2-Erreger durch infizierte Menschen. Selbst infizierte Tierhalter müssen ihre Haustiere nicht zwangsläufig ins Tierheim geben. Die sozialen Tiere aus ihrem vertrauten Umfeld zu reißen, sei unverhältnismäßig, konstatiert Dr. Stefan Hetz vom ZZF. Wer ein Ansteckungsrisiko befürchte, sollte Hygieneregeln beachten: „Es reicht, vor dem Kontakt mit dem Tier die Hände gründlich zum Beispiel mit Seife oder Spülmittel zu waschen, den Hund nicht zu küssen oder zu umarmen“, so der Biologe. Doch Vorsicht: Bevor Liebhaber von Zierfischen ins Aquarium greifen, sollten ihre Hände frei von chemischen Rückständen jeglicher Art sein, da diese sich negativ auf die Wasserwerte auswirken können. Hier hilft es, Hände und Arme mit klarem, warmem Wasser zu reinigen. Tierhalter in Quarantäne dürfen das Haus nicht verlassen: Am besten gehen gesunde Freunde, Familienmitglieder oder Bekannte Gassi und nutzen eine eigene Leine. „Zudem werden über Foren und soziale Medien derzeit Einkaufs-und Gassi-Services privat organisiert“, erklärt der ZZF-Experte. Was kann ich tun, um zu verhindern, dass sich mein Hund beim Spaziergang mit den Krankheitserregern jeglicher Art infiziert? Regelmäßige, ausgedehnte Spaziergänge sind wichtig, um den Bewegungsdrang der Vierbeiner zu stillen. Das steigert auch die Abwehrkräfte. Wer befürchtet, dass sich sein Hund beim Gassigehen passiv verunreinigt oder sich mit Krankheiten infizieren könnte, sollte Hunde am gegenseitigen Beschnüffeln mit Artgenossen und anderen Tieren hindern: „Außerdem empfehlen wir Hundehaltern, ihre Vierbeiner davon abzuhalten, an Ausscheidungen anderer Tiere zu schnuppern“, rät Stefan Hetz. Nach dem Spaziergang sollten die Gassigeher gründlich ihre Hände mit Spülmittel oder Seife waschen.In Zeiten der Corona-Pandemie sind einige Tierhalter unsicher, wie sie mit ihren Haustieren umgehen sollen. Eine Panik vor Verbreitung des Virus durch Hunde oder Katzen ist unnötig und nicht hilfreich: „Es gibt aus wissenschaftlicher Sicht bislang…

weiterlesen