Leserpost - Der Patient hat keine Wahl

Sachsen. Mit großem Interesse habe ich den Beitrag über unsere Gesundheitssystem im Wochenkurier gelesen.Dass das Gesundheitssystem krankt, haben wir im engeren Umfeld schon mehrmals gespürt. Man hat gerade hier auf dem Lande keine freie Arztwahl, da es einfach zu wenig Ärzte gibt. Möchte man einen Arzttermin bei einem Facharzt, muss man teilweise an bestimmten Tagen anrufen, um überhaupt solch einen Termin zu bekommen. Dabei ist es egal, ob man an dem Tag z.B. gerade keine Zeit hat, weil man z.B. berufstätig ist. Hat man dann endlich einen Termin bekommen, darf man monatelang auf die Behandlung warten, denn Termine von 6 Monaten sind hierzulande keine Seltenheit. Ein ganz großes Problem ist, dass man sich kaum noch um ältere Patienten kümmert. Damit spreche ich nicht von den Hausärzten.  In Krankenhäusern selbst werden oft banale, einfache und falsche Diagnosen gestellt, obwohl  selbst eine Laie schon mit fast 100%iger Sicherheit sagen kann, dass derjenige z.B. einen Schlaganfall erlitten hat. Warum reagieren die Ärzte in den Kliniken nicht mehr auf bestimmte Alarmzeichen älterer Patienten? Stattdessen wird nichts gemacht und der Patient wird nach nur wenigen Tagen mit genau den gleichen Symptomen einfach entlassen. Wenn dieser Mensch noch Angehörige hat, die sich um ihn kümmern,kann er von Glück reden, aber auch diese sind häufig mit der Situation überfordert. Ist ja auch klar, schließlich sind sie keine ausgebildeten Mediziner. Bekommen die Krankenhäuser die Behandlungen nicht ausreichend bezahlt oder ist ein altes Menschenleben nicht mehr viel wert? Diese dann oft pflegebedürftigen Patienten vegetieren, aufgrund falscher Diagnosen und falscher Behandlungen anschließend monatelang vor sich hin, müssenevtl. sogar in Pflegeheime untergebracht werden und sterben schließlich. Dabei haben auch diese Menschen oft ein Leben lang hart gearbeitet und immer Beiträge gezahlt. Geht es heutzutage nur noch um Profit? Das sind leider keine Einzelfälle! Warum gibt es immer noch private und gesetzliche Krankenkassen? Allein schon diese Verwaltungsapperate kosten uns Milliarden, die man besser für die Behandlung und Pflege von Patienten einsetzen sollte. Mein Vertrauen in die Ärzte und auch in die Krankenkassen ist zur Zeit nicht gerade das Beste. Es wäre wirklich schön, wenn Sie durch Ihre Beiträge etwas Licht ins Dunkel bringen könnten, denn sicher gehen zur Zeit  vielen Menschen diese Gedanken durch den Kopf. M.E.Mit großem Interesse habe ich den Beitrag über unsere Gesundheitssystem im Wochenkurier gelesen.Dass das Gesundheitssystem krankt, haben wir im engeren Umfeld schon mehrmals gespürt. Man hat gerade hier auf dem Lande keine freie Arztwahl, da es…

weiterlesen

Leserpost - Das System ist krank

Sachsen. Endlich greift jemand dieses Thema Mal auf, Danke! Wir haben eine Physiotherapie.Ja, das System ist krank! Man muss doch nur mal fragen, für wen arbeiten wir und warum! Wir wollen nur helfen und für unsere Patienten da sein! Das gesamte Abrechnungssystem ist total veraltet, jede Krankenkasse hat ihre eigenen Preise und Abrechnungsstellen, Fehler dürfen nicht unterlaufen, das ist im System nicht vorgesehen. Es wird dir das Geld, was du erbracht hast, abgezogen! Z.b. falsche Indikationschlüssel (was der Arzt macht) du wirst bestraft, nur Mal nicht aufgepasst und falsches Datum, wieder bestraft- Geldabzug! Man hat tatsächlich den Eindruck, man wartet auf Fehler, um Geld zu erwirtschaften. Nur wofür? Der Patient hat davon nichts! Nur ein neues Beispiel, AOK Plus letzte Abrechnung, Abzug 0,02€ (!)Aber zu ihrem Thema nochmal, seit Jahren gibt es in den Skandinavischen Staaten ein anderes System der Prävention, zuerst der Physiotherapeut, dann der Allgemeinmediziner! Es funktioniert dort, aber in Deutschland diskutiert man und wir könnten damit die Ärzte entlasten! Auch diskutiert man über Heilmitteltherapien wie MT, die nichts bewirken aber Faczien nimmt man nicht wahr, weil es nicht der Schulmedizin entspricht!Das sind ja nur einige  der Probleme die wir haben und wieder schaut der Staat zu und unternimmt nichts! Das oberste Problem ist doch aber, endlich die starke Reduzierung der Betriebskrankenkassen, wir können damit Milliarden einsparen, wir haben 4 oder 5 Gesetzliche und 2-3 Private Krankenkassen !Aber die Lobbyisten! Ein Staat im Staate! Gabriela und Ilja K.Endlich greift jemand dieses Thema Mal auf, Danke! Wir haben eine Physiotherapie.Ja, das System ist krank! Man muss doch nur mal fragen, für wen arbeiten wir und warum! Wir wollen nur helfen und für unsere Patienten da sein! Das gesamte…

weiterlesen

Leserpost - Patienten 2. Klasse

Sachsen. Werte Redaktion, schon seit längerem ist ersichtlich, daß unser Gesundheitssystem auf den Prüfstand sollte. Nicht nur die Qualität der niedergelassenen Praxen muß überprüft und verändert werden. Wie kann es beispielsweise sein, daß seit 2004 eine Dermatologische Praxis mittlerweile in den 3. Landkreis umgezogen ist und auch dort weniger am Patient als an der schnellen Ausstellung der Rezepte interessiert ist (war selbst einmal in dieser Praxis - dann nie wieder). Die Bewertungen im Internet sagen dazu alles weitere. Aber auch in anderen Praxen merkt man immer wieder, daß Kassenpatienten Patienten 2. Klasse sind. Anderenseit wird zu alkoholisierten und aggressiven Patienten der Rettungsdienst bemüht (zum Teil auch immer wieder bekannte Personen aus allen Landkreisen). Diese oft als Fehlfahrten deklarierten Einsätze oder auch aus rechtlichen Gründen transportierte Personen zur nächsten Rettungsstelle belasten alle beteiligten Kräfte und auch den Steuerzahler. Patienten, welche nur einen Wundverband (Pflaster) benötigen oder mit einer für den Hausarzt diagnostizierten Erkrankung (z.B. Husten-Schnupfen-Heißerkeit) eine Rettungsstelle im Krankenhaus aufsuchen oder gar den RD anfordern - da müßte es rechtlich möglich sein, solche Patienten sofort zur Kasse zu bitten. Nur so kann man wahrscheinlich viele der "Patienten" zum Hinterdenken ihres Verhaltens bewegen. Sollte sich im Nachhinein herausstellen, daß der "Notfall" doch gerechtfertigt war, könnte der finanzielle Ausgleich durch die entsprechende Krankenkasse erfolgen. Doch wie sollte man mit den vielen Sozialbeziehern verfahren? Bei ungerechtfertigten Behandlungen könnte vielleicht das Sozialamt informiert werden. Aber helfen können dort als erstes auch nur rechtliche Veränderungen. Doch die schlechteste Veränderung wäre eine Anhebung der Krankenkassenbeiträge. Damit würde man nicht die Probleme, Ursachen an der Basis ändern, nur die Symptome abschwächen. Sicherlich werden Sie bei Ihren Recherchen noch viele andere Mißstände finden. Vielleicht kontaktieren Sie auch die Leitstellen für Feuerwehr und Rettungsdienst und Rettungsstellen der Krankenhäuser in unserem Land. Dort lassen sich bestimmt noch mehr Informationen über Probleme und Ungereimtheiten feststellen. Dazu aber nicht die "Führungsriege" aufsuchen, sondern als erstes das Personal an der Basis. Mit freundlichen Grüßen*Name der Redaktion bekanntWerte Redaktion, schon seit längerem ist ersichtlich, daß unser Gesundheitssystem auf den Prüfstand sollte. Nicht nur die Qualität der niedergelassenen Praxen muß überprüft und verändert werden. Wie kann es beispielsweise sein, daß seit 2004 eine…

weiterlesen

Leserpost zum Thema "Krankes Gesundheitssystem"

Sachsen. Sehr geehrtes WoKu-Team,danke für den trefflichen Beitrag „Krankes Gesundheitssystem“, er verdeutlicht einmal mehr den bürokratischen Wahnsinn in Deutschland. Offensichtlich ist es wichtiger, Geld in die Hand zu nehmen, um massenweise Abrechnungen zu prüfen, als mit diesem Prüfpersonal die Versorgungslücken in Krankenhäusern und Altenheimen zu schließen. Geht es eigentlich noch um den Menschen dabei? Wohl eher darum, dass Krankenkassenvorstände immer dickere Gehälter und Boni abfassen können! Das ist ein Thema für die Politik, denn dadurch, das Fachpersonal mit sinnlosem Verwaltungsaufwand gebunden wird, wird der Pflegenotstand noch größer. Wollte sich nicht Frau Merkel dieses Themas annehmen?Mit freundlichen Grüßen, Petra H. Sehr geehrte Damen und Herren, Nur nicken und zustimmen kann ich Ihnen, wenn ich schon die ersten paar Zeilen lese. Meim Name ist Nadine Hartmann ich bin gelernte Therapeutin und habe 6 Jahre in der Algos Fachklinik Bad Klosterlausnitz ausgehalten. Dann habe ich aufgegeben mich zu ärgern und mich 12 Jahre lang in der Selbständigkeit wieder gefunden. Gott sei Dank unanbhängig von den Krankenkassen und jeglichem Betrug am Patienten. Wegen 5 Jahren pendelei zwischen Gera und Dresden, zum Vater meiner Tochter, bin ich nun letztes Wochenende nach Langebrück gezogen und habe schweren Herzens meine Praxis verkauft. Nun bin ich ohne Arbeitslosengeld und ohne Harz 4 in meiner Position auf die Hilfe meines Lebensgefährten angewiesen. Bei der Suche nach Arbeit stellt sich nun die Frage zurück in das Gesindheitssystem? Nein danke ich sträube mich zu tiefst. Ich könnte Ihnen Romane schreiben über die Schande, die ich erlebt habe. Durch Bekannte die im Gesundheitswesen arbeiten weiss ich  es ist immer noch genaus so  wie vor 12 Jahren.  In ihrem Beitrag erwähnt Herr Grahlemann die nicht Bezahlung von erhaltenen Leistungen. Ich zitiere " jeder Handwerker würde so nicht leben können". Und genau das sollte Ihr nächster Beitrag werden. Mein Lebensgefährten, Vater meiner Tochter ist Dachdeckermeister somit ein Handwerker der keine weiteren Angestellten findet und mittlerweile unter der Zahlungsmoral der Auftraggeber regelmässig leiden muss. Ich sehe da ein sterbendes Handwerk. Keiner will bei Hitze oder Kälte aufs Dach.  Die Krankenkassen die Berufgenossenschaft die Handwerkskammer etc. sind gnadenlos und verlangen Vorauszahlungen in einem Beruf in dem es das Wetter vorgibt was und wieviel werden kann. Diese kleinen Unternehmen schaffen es kaum sich ein Winterpolster zuzulegen, hätten und haben Arbeit ohne Ende und können wegen Personalmangel nicht oder nur sehr schwer vorran kommen . Herr Grahlemann sagt richtig "so könnten Handwerker nicht leben....." also bezeichnen wir die Überschrift Ihres Textes  mal eher als KRANKES Deutschland. Falls Sie noch mehr Details aus meiner  beruflichen Zeit im Gesundheitswesen erfahren möchten oder einen Job für mich haben. ;) schreiben Sie mir gern zurück. Ihre frisch gebackene neue Leserin Nadine H. Sehr geehrte Damen und Herren, was soll man zu Ihrem Artikel sagen. Wir hatten in der vorangegangenen Regierung einen Gesundheitsminister, welches zuvor noch nie etwas damit zu tun hatte. Also sitzt er auf seinem Posten und lässt sich etwas diktieren, er weiss es ja vermutlich nicht besser. Die große Frage ist ohnehin, nach welchen Kriterien werden diese Leute ausgesucht.Gesundheitssystem: Ich musste es selbst 7 Monate mit auf der Intensivstation mit ansehen, dass der kranke Mensch, welcher wehrlos ist, nur eine Ware ist mit der man viel Geld verdienen kann. Eine Betreuungsvollmacht wird von den Ärzten übergangen und lügnerische Ausreden aufgetischt.Und wenn man dann noch denkt es hilft dir jemand, dann hast du dich auch noch gewaltig geschnitten.Mit großer Sicherheit ist das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Ich kann nur sagen: Armes Deutschland, wo sind wir hingekommen.Wenn ich dazu noch lesen muss, das der MDK die Abrechnungen prüfen muss, stellt sich mir die Frage, was macht die Krankenkasse?Es gibt, glaube ich, mittlerweilen in dem Land mehr Prüfer und Kontrolleure als Arbeiter. Warum, weil die Unehrlichkeit und Gier immer größer wird.Auch dies ist so gewollt! Mit freundlichen Grüßen, Ihre Leserin Frau G.Es ist eine Farce!Ich glaube wir haben im heutigen Zeitalter,das beste Gesundheitssystem,was es je gab-von den Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung her.Durch die Bürokratie und sturen Vorgaben, Kontrollen und Reglementierungen, bleibt allerdings all das auf der Strecke,was am wichtigsten ist - nämlich der Patient !Selbst wenn man als Personal im GesundheitsSystem motiviert, empathisch und engagiert ist, werden ständig "Riegel" vorgeschoben, warum dies, das und alles mögliche nicht geht und nicht gehen darf, weil es so nicht in irgendwelchen Büchern steht.....!!!!!Jeder Arzt, Pfleger, Physiotherapeut, Apotheker etc. sollte die Möglichkeit bekommen, aktiv mitzuentscheiden, welche Therapie und Methodik die geeignetste für den Einzelnen ist, im guten Wissen und Gewissen!Ich verstehe die Resignation, Wut und Hilflosigkeit des Gesundheitspersonals!Liebe Grüße von Katrin Z. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen!Erstens sind die Menschen und ihre Krankheiten kein Produkt von einem Montageband. Jeder und jede ist anders.Da kann es doch keine Norm für die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus geben. Entscheidend dafür sind die Fachleute und nicht die Exceltabellen-Fetischisten des MDK.Zweitens: Entweder hat der Mitarbeiter des MDK nicht richtig zugehört oder die Frage nicht verstanden.Es geht um die willkürliche Reduzierung der Tage, er aber lenkt ab mit Reduzierung der Prüfungen und falschen Abrechnungen.Mein Vorschlag, schon vor Jahren eingereicht und total ignoriert, ist (in Kurzfassung):Das Krankenhaus sendet am Entlassungstag die vom Patienten quittierte Rechnung nur mit dessen gesteckter Chipkarte an den MDK und bekommt die Kopie ausgehändigt.Dieses System so oder ähnlich lässt sich für alle Dienstleitungen des Gesundheitssystems anwenden.Die heutige Technik macht es doch möglich, dass die Daten auf der Chipkarte nur von den Berechtigten les- und schreibbar sind.Ich meine damit, dass z.B. der Augenarzt nicht die Daten des Hautarztes wegen der Hühneraugen einsehen kann.Ein immer wieder monierter Grund für ausufernde Kosten ist die Vielzahl der Krankenkassen mit ihren teils kostspieligen Palästen.Die Politik feiert Erfolge, wenn sich mal 10 Kassen vereinigt haben. Aber das sind doch die berühmten Peanats.Die Vorstände kleben an ihren Sesseln und an ihren Gehältern und sträuben sich vehement gegen eine Änderung. - auf Kosten der Patienten.Sie verkaufen das mit Wettbewerb. Was wir brauchen ist nicht Wettbewerb, sondern Reduzierung der Kosten.Und es geht auch nicht an, dass ein Krankenhaus Gewinn macht. Gewinn für wen?Es geht einzig und allein um die Wiederherstellung der Gesundheit von Menschen!Mit freundlichen Grüßen, Hellmut S. Sehr geehrtes WoKu-Team,danke für den trefflichen Beitrag „Krankes Gesundheitssystem“, er verdeutlicht einmal mehr den bürokratischen Wahnsinn in Deutschland. Offensichtlich ist es wichtiger, Geld in die Hand zu nehmen, um massenweise Abrechnungen zu…

weiterlesen