Carola Pönisch 1 Kommentar

Abstand

Autofahrer sollen beim Überholen mehr Abstand zu Radfahrern einhalten. Mindestens zwei Meter innerorts wie außerorts. So sieht es eine Novelle der StVO vom 28. April vor. Die Polizei will das künftig mit Abstandskontrollen auch überprüfen. Nun ist ja mehr Sicherheit für immer mehr radfahrende Mitbürger prinzipiell richtig. Doch es  gibt in der Stadt so viele enge Straßen, auf denen zwei Meter Abstand kaum einzuhalten sind, gleich gar nicht für Transporter.  Wird sich die Polizei genau solche Strecken für die Kontrollen aussuchen und abkassieren? Könnten Radfahrer auf solchen Straßen um ihrer eigenen Sicherheit willen auf Gehwege ausweichen? Auch das wäre mal ein Zeichen gegenseitiger Rücksichtnahme.
C. Pönisch

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Kommentar von Sascha S.
Von Frau Pönisch ist man ja einiges an “Freie (Auto)Fahrt für freie Bürger”-Artikeln gewohnt, aber das hier ist schon etwas Besonderes.
Erst einmal wäre es gut, sich über die Rechtslage zu informieren, bevor man so etwas schreibt - der Mindestabstand beträgt innerorts 1,5 Meter, nur außerorts 2 Meter.
Dann ist es ja erfreulich zu lesen, dass mehr Sicherheit für Radfahrer “prinzipiell richtig” ist. Aber bitte ohne jegliche Einschränkungen für Autofahrer - vielleicht ein paar Sekunden langsamer zu fahren, bevor gefahrlos überholt werden kann, ist dabei natürlich zu viel verlangt (schon eigenartig, dass das beim Überholen anderer Fahrzeuge offensichtlich möglich ist, sogar für Transporter). Und das sonst so gern beschworene “Recht und Gesetz” gilt natürlich auch nur für die Anderen, wenn man selbst gegen die StVO verstößt, egal wie stark man dabei Andere gefährdet, wird man “abkassiert”.
Sollen Radfahrer doch, wenn es ihnen zu gefährlich ist, auf den Gehweg ausweichen und schieben, oder dort fahren und damit selbst gegen die Verkehrsregeln verstoßen. Frau Pönisch ist sicherlich die erste, die dann wieder einen Artikel über die ach so rücksichtslosen “Kampfradfahrer” schreibt und Kontrollen verlangt.
Ein beeindruckendes Verständnis von gegenseitiger Rücksichtnahme!

DEL2 hält am geplanten Saisonstart fest

Dresden. Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hält in Abstimmung mit den DEL2-Clubs an einem Saisonstart am 6. November mit den gültigen örtlichen Vorgaben fest. Dies bestätigten die Gesellschafter am Freitagabend im Rahmen einer Gesellschafterversammlung mittels Videokonferenz. Damit einhergehend wurde auch der Spielplan für die Saison 2020/2021 festgelegt. Das Eröffnungsspiel findet dabei beim DEL2-Hauptrundengewinner der vergangenen Spielzeit statt, wenn die Löwen Frankfurt die Kassel Huskies empfangen. Das Derby ist gleich zu Beginn ein sportliches Highlight und stellt zudem eine symbolträchtige Partie dar. Beide Mannschaften kämpfen mit den Bietigheim Steelers um den Aufstieg in die DEL. Die Schwaben treten am ersten Spieltag auswärts an und sind beim EC Bad Nauheim gefragt. Diese Spielzeit stellt mit Sicherheit jeden vor eine besondere Herausforderung. Clubs und Liga hoffen auf weitere Lockerungen für Sportveranstaltungen und bitten zudem ihre Fans die notwendigen Vorgaben und Regeln einzuhalten. Auch weiterhin haben Einschränkungen im Zuschauerbereich wirtschaftliche Auswirkungen auf die Clubs. Die Verantwortlichen hoffen daher auf die Unterstützung und volle Auslastung der möglichen Kapazitätsgrenzen. Aufgrund des verschobenen Saisonstarts wurde auch das Ende der Hauptrunde angepasst. Wie gewohnt soll es eine Doppelrunde mit insgesamt 52 Spieltagen geben. Jedoch wird diese nicht Anfang März zu Ende sein, sondern erst am 11. April 2021. Dies gibt den Clubs einen gewissen Spielraum, falls Partien verschoben werden müssen. Zudem konnten so die Belastungen an den Wochentagen gering gehalten werden. Änderungen sind jedoch vorbehalten. Die Terminierung für die Playoffs und Playdowns in der DEL2 befindet sich noch in der Absprache und wird zu gegebener Zeit veröffentlicht. René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „In erster Linie freuen wir uns, dass wir uns nun zielgerichtet auf den Saisonstart fokussieren können. Somit kommen die Aufgaben und Planungen wieder in einen normalen Rhythmus. Weit entfernt von der Normalität werden jedoch die Gegebenheiten in den Arenen sein. Umso mehr erhoffe ich mir die Unterstützung der Fans und Sponsoren, dass wir gemäß den Vorgaben der Behörden zur Pandemiebekämpfung das Optimum für die Clubs erreichen und gemeinsam dafür einstehen, dass die Clubs im Rahmen der Bedingungen überlebensfähig sind. Ein weiteres Hinauszögern der Saison stellt für uns keine Alternativ dar - weder für die Clubs, Liga, Fans und Sponsoren und natürlich die Spieler und ihre Familien. Gleichzeitig müssen weitere Lockerungen gelingen, um die Wirtschaftlichkeit der Clubs in dieser Saison sicherstellen zu können.“ Wie bereits in der Vergangenheit wird es für die Fans den Kalender-Service geben: Es können die Spielpläne für die jeweiligen elektronischen Kalender für jeden einzelnen Club heruntergeladen werden. Auch der komplette Spielplan steht als Alternative zum Download bereit. Die Datei muss zur Integration in den eigenen Kalender jeweils Lokal oder in einem Cloudlaufwerk gespeichert sein. Dies ist vor allem beim Import über mobile Endgeräte wichtig. Die Angaben sind ohne Gewähr. Spielplan: https://www.del-2.org/liga/archiv/123/spielplan/  (pm/DEL2)Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hält in Abstimmung mit den DEL2-Clubs an einem Saisonstart am 6. November mit den gültigen örtlichen Vorgaben fest. Dies bestätigten die Gesellschafter am Freitagabend im Rahmen einer Gesellschafterversammlung…

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