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Die Erde ist aufgebraucht

Laut gedacht-Kolumne von Carola Pönisch

Die Erde ist aufgebraucht. Quasi alle. Wie ein Teller Suppe. Und zwar schon seit Montag. Im letzten Jahr trat dieses Ereignis erst am 13. August ein. Den Tag, an dem die Erde jedes Jahr alle ist, nennt man Erdüberlastungstag. Woher ist das weiß? Eine Pressemeldung sagt es. Errechnet hat das  Global Footprint Network, vermeldet wurde es von einem INKOTA Netzwerk. Demnach bräuchte die Weltbevölkerung derzeit 1,6 Erden, um den Bedarf an Rohstoffen, Ackerland, Wasser und Wäldern nachhaltig zu decken. Und wenn alle so leben würden wie wir Deutschen, heißt es in der Mitteilung weiter, bräuchte die Menschheit 3,1 Erden. Was hieße: Wir leben verschwenderischer als der Rest der Welt. Wir, die Energiespar- und Mülltrennweltmeister, Wind- und Sonnennutzer? Wer war gleich noch mal INKONTA?       

Carola Pönisch

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