Carola Pönisch 1 Kommentar

Hamster und Absagen

Zwei Dinge bewegen mich derzeit: Wo bekomme ich noch Hamster her? Und führe ich hier eine neue Rubrik »Absagen« ein? Bei den Hamstern sehe ich ehrlich gesagt schwarz. Aldi, Lidl & Co. melden Hamsterkäufe und tatsächlich: Die haben keine Hamster mehr. Und zum Thema »Absagen wegen Corona«kann ich nur sagen: Leute, behaltet doch mal die Ruhe. Da wollten Apfelbauern am 7. März ihre Äpfel auf dem Dresdner Altmarkt kostenlos verteilen – abgesagt. Die Christoffel-Blindenmission wollte am 10. März zum Thema Testament informieren – abgesagt. Wir reden hier wohlgemerkt nicht über Massenveranstaltungen mit tausenden von Menschen.

Übrigens: 98.500 Menschen bundesweit sind seit Herbst bis Stand Ende Februar an echter Influenza erkrankt, 161 gestorben. Nichts wurde deshalb abgesagt. Nichts gebunkert.



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Kommentar von Joachim Piezuch
Sie haben recht, reine Panikmache, wie war das doch mal mit der Geflügelgrippe?

Jeder kann Insekten zählen

Südbrandenburg. Unter dem Motto »Zählen, was zählt« startet der NABU ab dem 29. Mai wieder seine bundesweite Mitmachaktion »Insektensommer«. Brandenburger Naturfreunde sind bis zum 7. Juni aufgerufen, das Summen und Krabbeln in ihrer Umgebung zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden.»Dass es um die Insekten hierzulande nicht allzu gut bestellt ist, ist kein Geheimnis mehr. Aber welche Insekten sind eigentlich noch bei uns unterwegs und wie viele von ihnen? Diese Fragen beschäftigen immer mehr Menschen. Und glücklicherweise wollen auch immer mehr von ihnen für Insekten aktiv werden«, erklärt NABU-Naturschutzreferentin Manulea Brecht. Genau hier setzt die NABU Mitmachaktion »Insektensommer« an. Ziel des Insektensommers ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und für ihren Schutz zu sensibilisieren. Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt zu sammeln. Die kleinen Krabbler können überall beobachtet und gezählt werden – vor der Haustür, im Park, an Gewässern, im Garten oder sogar auf dem Balkon.Wer genau hinsieht, der merkt schnell, dass die Welt der Insekten äußerst vielfältig ist. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33 000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor. »Viele Naturbegeisterte fühlen sich davon überfordert und haben Angst, etwas Falsches zu melden. Doch diese Angst können wir ihnen nehmen«, erklärt Brecht. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling – grundsätzlich kann jedes gesehene und erkannte Insekt bei der NABU-Aktion »Insektensommer« gemeldet werden.Übrigens: Unter www.insektentrainer.de kann man Insekten unterscheiden lernen.Unter dem Motto »Zählen, was zählt« startet der NABU ab dem 29. Mai wieder seine bundesweite Mitmachaktion »Insektensommer«. Brandenburger Naturfreunde sind bis zum 7. Juni aufgerufen, das Summen und Krabbeln in ihrer Umgebung zu beobachten und unter…

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