Carola Pönisch

Notfallkochbuch

 Unsere Bundesregierung macht sich ernsthafte Sorgen um uns Bürger. Also um unsere Versorgung. Und deshalb will das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe jetzt ein "Notfallkochbuch" für Zeiten ohne Strom herausgeben. Kein Witz! Das Buch soll Rezepte liefern, wie wir ohne elektrische Küchengeräte und sogar ohne Leitungswasser etwas Essbares auf den Tisch bringen können.

 Warum es so ein Buch braucht? Nun, vor genau einem Jahr, am 19. Februar 2019, gab es in Berlin-Köpenik einen großen Stromausfall. Verhungert ist da zwar niemand, aber offenbar hat diese stromlose Zeit Traumata hinterlassen. Kein Supermarkt, kein Pizzalieferdienst, der noch funktionierte. Woraufhin unser Bundesamt für Bevölkerungsschutz bemerkt hat, dass wir Deutschen, zumindest die Großstädter, so gar nicht auf die Bevorratung mit Lebensmitteln eingestellt sind. Deshalb braucht es dieses Kochbuch und gern jede Menge Rezeptvorschläge. Meiner wäre: Knäckebrot mit Butter.

Was ich mir gerade so überlege: Wenn Merkels Plan, eine Million Elektroautos bis 2020 auf die Straße zu bringen, bereits Realität wäre und all diese Autos zeitgleich an Ladesäulen hingen, dann würden wir ständig stromlos dastehen, denn der heute verfügbare Strom würde gar nicht ausreichen für eine Million E-Autos. Sagen Energie-Experten, nicht ich. Also: Kaufen Sie schon mal Knäckebrot....

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Zeitkapsel und kein Bauverzug

Hoyerswerda. Im August vergangenen Jahres begannen die Baumaßnahmen am neuen Quartierhaus, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus Rosengarten befindet. In Trägerschaft der Diakonie Libera entstehen in dem Gebäude für Senioren im Erdgeschoss 14 Plätze in der Tagespflege und verschiedene Apartments für den so genannten Servicewohnbereich. Im ersten Obergeschoss sind für die Kurzzeitpflege zwölf Plätze geplant und im zweiten Obergeschoss soll es weitere acht Apartments geben, darunter auch 2-Raum-Apartement und Ein-Raum-Wohnungen. Mit diesem Angebot soll der Bedarf an Wohnraum für Menschen, die Unterstützung im Alltag brauchen, optimiert werden. Generationsgerechte Wohnformen sollen den Bewohnern die Wahl zwischen ambulanten und stationären Angeboten ermöglichen. Der Rohbau des neuen Gebäudes ist inzwischen fertiggestellt, die Innenarbeiten haben begonnen. So werden in den nächsten Monaten unter anderem noch Putz-, Fußboden- und Elektroarbeiten erledigt, Fliesen angebracht, gemalert und zu guter Letzt die Außenanlagen gestaltet. Bis Anfang nächsten Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Trotz Corona liegen die Baumaßnahmen gut im Zeitplan, freute sich Silke Schlegel vom Vorstand der Diakonie Libera. Ihre Vorstandkollegin Christina Lumper lobte das sehr gute Zusammenspiel der beteiligten Firmen, die alle aus der näheren Region stammen. Kürzlich wurden die Gewerke zu einer kleinen Veranstaltung eingeladen. Es sollte ein Dankeschön sein, weil wegen der Corona-Pandemie kein Richtfest stattfinden konnte. Im Obergeschoss wurde von Christina Lumper eine Zeitkapsel gesegnet, die wenig später im Boden für die Ewigkeit versenkt wurde. In dem Erinnerungsbehälter sind Tageszeitungen, eine Tontafel, die von Bewohnern des Christopherus-Hauses in Großkmehlen mit einem Jahresspruch gestaltet wurde, und eine Atemschutzmaske enthalten. Der Mundschutz soll an die derzeitige schwere Corona-Zeit erinnern.Im August vergangenen Jahres begannen die Baumaßnahmen am neuen Quartierhaus, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus Rosengarten befindet. In Trägerschaft der Diakonie Libera entstehen in dem Gebäude für Senioren im Erdgeschoss 14 Plätze in…

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