Echter sächsischer Wein zum Kauen

Meißen. Am Anfang war der Weinberg. Der Weinberg, der in den 50er Jahren vom Großvater ihres Freundes gekauft worden war. Und der Wunsch, Umwelt- und Artenschutz mit einem eigenem Projekt zu verbinden. Als Susanne Gebhardt, die Agrarwirschaft und Business Administration studierte, im Herbst 2018 im Weinberg in Dresden stand und Trauben las, fragte sie sich, ob man aus den Früchten der Region nicht noch mehr als Wein oder Saft machen kann. Schnell kam sie auf die Idee, Weingummi herzustellen, das sich durch zwei Besonderheiten auszeichnen sollte: Es sollte echten Wein enthalten … und es sollte ausschließlich aus Früchten hergestellt werden, die von den Wein- und Obstbauern im sächsischen Elbtal stammen. Echter ElbWeingummi halt. Die Entwicklung der richtigen Rezeptur dauerte Monate, denn es ging der Jungunternehmerin vor allem darum, maximale Frucht statt aromatisierten Zucker einzusetzen. Auch der Verzicht von zugekauften Fruchtsaftkonzentraten brachte einige Herausforderungen mit sich. Regionalität bedeutet für das junge Unternehmen ebenfalls, ausschließlich heimische Fruchtkompositionen zu kreieren wie bspw. Birne & Pflaume oder Quitte & Johannisbeere. Seit Januar 2021 läuft die Produktion in der ehemaligen Fleischerei in Meißen am Nicolaisteg 6. Die Jungunternehmerin verkauft die ElbWeingummi-Würfel über ihren Online-Shop und seit März immer donnerstags und freitags in ihrem kleinen Ladengeschäft (auch im Lockdown!). Außerdem baut sie gerade Kontakte zu den Fachgeschäften der Region auf. Um als Unternehmen ganz unmittelbar den langfristigen Erhalt der Naturräume in der Region zu unterstützen, wird die Susanne Gebhardt drei Prozent des jährlich erwirtschafteten Gewinns in den Erhalt des Naturraums im sächsischen Elbtal stecken. »Denn nur so geht Naschen mit Genuss und Verantwortung«, sagt die Unternehmerin. Kontakt: Sächsischer ElbWeingummi Susanne Gebhardt, Nicolaisteg 6, 01662 Meißen, Telefon: 03521/4889747, Internet: www.geb-weingummi.de Am Anfang war der Weinberg. Der Weinberg, der in den 50er Jahren vom Großvater ihres Freundes gekauft worden war. Und der Wunsch, Umwelt- und Artenschutz mit einem eigenem Projekt zu verbinden. Als Susanne Gebhardt, die Agrarwirschaft und Business…

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