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Eggerts Ostwind – Bald rares Bares?

Geld, meinte der Schriftsteller Fjodor Dostojewski, sei geprägte Freiheit. Es ist, so man welches hat, ein altbewährtes Hilfsmittel, um sich frei zu bewegen. Geld, gemeint ist Bargeld, macht es möglich, unbeobachtet vom Staat, dem großen Kontrolleur, zu erwerben, was zum Leben und Überleben nötig ist. Das ist so selbstverständlich, dass wir darüber selten nachdenken.

Als Bürger Euro-Europas hätten wir aber Anlass, darüber nachzudenken. Und uns möglicherweise ein wenig weniger frei zu fühlen – die Bundesbank nämlich stellte Ende April als letzte Nationalbank im Euroraum die Ausgabe von 500-Euro-Scheinen ein. Doch gemach: Wer hat überhaupt mal einen 500er in der Hand gehabt, geschweige denn damit bezahlt? Tatsächlich dient er eher als Sparstrumpffüllung und erleichtert, was vorkommen soll, obendrein illegale Geschäfte. Wobei auch 200er solche Dienste tun können. Was den Verdacht nährt, mit dem 500er-Ende werde insgeheim das Ende des Bargelds eingeläutet.

»Nein«, ruft es entschieden aus der deutschen Politik. Klar – ein »Ja« wäre ein sicheres Mittel, um nächstens Wahlen zu verlieren. Doch bitte: Münzen oder Scheine sind teuer. Und wer verzichtet der Sparsamkeit wegen nicht gern auf ein wenig Freiheit!

Ihr Hans Eggert

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Kader-News: Filin kehrt zu Eislöwen zurück

Dresden. Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore. Am Ende erreichten die Blau-Weißen das Halbfinale. Seine Ausbildung genoss der jetzt 25-Jährige bei den Eisbären Berlin. Durch die damalige Kooperation zwischen den beiden Clubs konnte Filin für die Sachsen auflaufen und in Dresden Spielpraxis sammeln. In den letzten Jahren spielte der Linksschütze sowohl für DEL- als auch DEL2-Clubs. Seit der Saison 2018/2019 stand Filin in Straubing unter Vertrag und erhielt in seinem ersten Jahr bei den Tigers auch eine Förderlizenz für den Deggendorfer SC. Nun kehrt „Vlad“ wieder in seine alte Wirkungsstätte zurück und wird für die Eislöwen auf Torejagd gehen. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns, dass Vladislav sich für uns entschieden hat. Er kennt Dresden und bringt sehr viel Geschwindigkeit in die ersten beiden Reihen. Die Mannschaft bekommt durch Ihn viel Qualität dazu.“ Vladislav Filin: „Wenn ich an meine Zeit in Dresden zurückdenke, habe ich nur gute Erinnerungen an die Fans, den Club und die Stadt. Die Eislöwen waren meine erste Wahl in der DEL2, denn ich habe mich nicht nur direkt wohlgefühlt, sondern ich weiß auch, dass wir als Team hier etwas erreichen können. Meine Freude wieder das Eislöwen-Trikot zu tragen, ist sehr groß. Außerdem kann ich es kaum erwarten, bald wieder auf das Eis zu gehen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore.…

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