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Eggerts Ostwind – Ohne Angela?

Obzwar derzeit die Rufe »Merkel muss weg« aus jahreszeitlichen Gründen nicht eben unüberhörbar sind, waren zum Jahreswechsel verstärkt Fragen danach zu lesen und zu hören, ob denn die Kanzlerin auch noch für die nächste Neujahrsansprache verantwortlich sein werde. Die Antworten waren, anders als in den Jahren zuvor, nicht eindeutig bejahend.

Vielmehr gab es durchaus Vermutungen, die ewige Angela könnte nach den zahlreichen Wahlen des Jahres 2019 zur Erkenntnis kommen, dass es zu ihrem bislang propagierten Amtsverzicht doch ein paar Monate zu weit sei – für sie selbst wie für ihre Lieblingsnachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Zumal die enttäuschten Anhänger des Friedrich Merz offensichtlich keine Ruhe geben. Auch könnte die SPD mit Blick auf ihre vermutlichen Wahlverluste der Überlegung folgen, ein »Weiter so« samt großer Koalition sei der sicherste Weg unter die Fünf-Prozent-Hürde und die Opposition der letzte Überlebenspfad.

Klar ist: Nichts ist in Stein gemeißelt. Die Bayern müssen nicht wieder Meister werden, und in der Politik gibt es auch Alternativen. 2019 könnte also mehr werden als ein Gedenk- und Erinnerungsjahr. Und vermutlich würden wir uns an »Ohne Angela« schneller gewöhnen, als wir derzeit vermuten.

Ihr Hans Eggert

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Aufruf zum Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz

Südbrandenburg. Der Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz« aus. Damit sollen im Rahmen des Sofortprogramms der Bunderegierung zur Stärkung der Braunkohleregionen die Kunst- und Kulturakteure in der Lausitz unterstützt und erste Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Mit dem Förderprogramm »Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz« sollen in den Jahren 2020 bis 2021 Kulturprojekte und Kulturprojektideen gefördert werden, die auf eine mittel- und langfristige Strukturentwicklung der Lausitz-Kulturen gerichtet sind. Gefördert werden sollen daher insbesondere solche Vorhaben und Ideen, die landkreisübergreifend angelegt sind, die Vernetzung verbessern und die Sichtbarkeit der Lausitzer Kulturlandschaft befördern. Das Förderprogramm ist für alle Sparten und Themen der Kultur offen. Außerdem sind ausdrücklich auch spartenübergreifende und interdisziplinäre Projekte willkommen. Es können Anträge mit einem Förderbedarf von 2 000 bis maximal 150 000 Euro eingereicht werden. Der ausgefüllte und unterschriebene Antrag inklusive aller Anlagen ist bis zum 14. August 2020, 18 Uhr, per E-Mail an kontakt@kulturwettbewerb-lausitz.de zu senden. Zusätzlich sind die Unterlagen bis 14. August 2020 (Poststempel) an folgende Adresse zu senden: IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e.V., Kulturwettbewerb, Seestraße 84-86, 01983 GroßräschenDer Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz«…

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