gb

Eggerts SachsenWind – Anti-Werbung

Das ist doch mal eine Schlagzeile: »Sächsische Polizisten klagen vor Verfassungsgericht«. Betroffener – der Freistaat Sachsen. Einer der Kläger, so lesen wir in der Unterzeile, »übernimmt eine höherwertige Aufgabe in der Hubschrauberstaffel« – nur mehr Geld bekommt er nicht.

Das dürfte bei Otto-Normalarbeitnehmern unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Die einen könnten »Na und?« murmeln, weil ihr Chef, wenn Termine drücken, ein nachdrückliches letztes Wort zu sprechen pflegt. Andere erinnern sich vielleicht daran, dass eine solche Situation Thema eines klärenden Gesprächs des Betriebsrates mit der Personalabteilung war und danach alles den geregelten Gang ging.

Bei der sächsischen Polizei läuft das anders. Einer der Kläger, ein Techniker, erhielt eine »höherwertige« Tätigkeit zugewiesen, ohne befördert zu werden und keinen Pfennig mehr zu bekommen. Ihm fehle die nötige »Laufbahnbefähigung«. Obendrein wurde ihm verwehrt, eine solche praktisch nachzuweisen. Klagen scheiterten bislang, nun soll das Bundesverfassungsgericht entscheiden. Und wie das Urteil auch ausfallen mag – Sachsen will 1.000 Polizisten zusätzlich einstellen. Da wirkt ein solcher Vorgang als Anti-Werbung für die Polizei. Und zwar ziemlich zielgenau.

Ihr Hans Eggert

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Photovoltaikanlage auf Grundschuldach

Weinböhla. Die GS in Weinböhla setzt auf Nachhaltigkeit. In Zukunft kann sie einen Teil ihres Strombedarfs mit Sonnenstrom decken. Grund dafür ist eine neue Photovoltaikanlage von ENSO auf dem Schuldach. Die Anlage hat in der Spitze eine Leistung von 29,76 Kilowatt und liefert reichlich 28.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht rund 30 Prozent des von der Schule benötigten Stroms. Bereits 2018 hatte sich ENSO für die Oberschule des Ortes engagiert und dort ein modernes Blockheizkraftwerk eingebaut.   Die 93 Module umfassende Photovoltaikanlage der Grundschule hat insgesamt 38.000 Euro gekostet. Auf einem Flachdach bedecken die Solarpaneele eine Fläche von 270 Quadratmetern. Die einzelnen Module sind nicht mit dem Dach verbunden, sondern werden mit Steinen gesichert. Pro Quadratmeter ergibt sich dadurch eine Last von circa 30 Kilogramm.   Da die Photovoltaikanlage in die Planung des Anbaus integriert wurde, ist das Dach optimal für die Aufgabe ausgelegt. Außerdem war beispielsweise der Platz für die Verlegung von Kabeln, die den Strom der Photovoltaikanlage ins Gebäude transportieren, schon vorgesehen. Weitere kommunale Photovoltaikanlagen von ENSO befinden sich in Reinhardtsgrimma, Ottendorf-Okrilla und Niederau. Die GS in Weinböhla setzt auf Nachhaltigkeit. In Zukunft kann sie einen Teil ihres Strombedarfs mit Sonnenstrom decken. Grund dafür ist eine neue Photovoltaikanlage von ENSO auf dem Schuldach. Die Anlage hat in der Spitze eine Leistung von 29,76…

weiterlesen