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Eggerts SachsenWind – Kein Eisbein

Nein, man muss Schweinefleisch, gar das fette Eisbein auf dem Teller nicht mögen, und ja, man kann Fleisch gänzlich verschmähen, also vegetarisch leben – doch man darf in diesem Land auch mit Appetit sein Schnitzel Wiener Art verzehren, ohne gleich ins gesellschaftliche Abseits gestellt zu werden. Ernährungs- und Essgewohnheiten sind, seit die Kirchen dem Volke nicht mehr zwingend vorschreiben können, in bestimmten Zeiten zu fasten, also unter anderem kein Fleisch zu sich zu nehmen, zur Privatsache geworden – abgesehen von gelegentlichen grünen Ermahnungen, klimafreundlich zu speisen.

Und abgesehen von Leuten, denen der Schweinefleischverzehr als grobes politisches Vergehen auf den Magen schlägt. Wie dem Leiter zweier Leipziger Kitas. Der verbannte neulich Schwein per, nun ja – Verbot vom Speiseplan. Aus Rücksicht auf muslimische Kita-Kinder, denen es ihre Religion auferlegt, Schweinefleischgerichte zu meiden. Das löste nicht nur in Leipzig kritische Debatten aus, und selbst Mulime schüttelten hörbar den Kopf.

Weshalb die Schweinefleisch-Abstinenz zunächst mal ausgesetzt worden ist. Um, wie es jetzt heißt, mit den Eltern über gesunde Kinderkost zu beraten. Was dem Mann nun wirklich nicht verwehrt sein sollte.

Ihr Hans Eggert

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"Ich gebe Corona keine Chance. Ich bin geimpft."

Cottbus. Im Zusammenhang mit der Ende des vergangenen Jahres gestarteten Impfung gegen eine Erkrankung mit dem Corona-Virus gibt es vielfältige Befürchtungen. Offenbar fällt es vielen Menschen schwer, sich ein objektives Bild zu machen und für sich die Frage zu beantworten, ‚Lasse ich mich impfen‘. Dabei ist, um der Ausbreitung des Corona-Virus zu begegnen, das Gesundheitssystem zu entlasten und die Rückkehr in ein normales Leben zu ermöglichen, eine Durchimpfungsquote von 60 Prozent zwingend erforderlich. Daher hat das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus jetzt eine Impfkampagne gestartet. Mit verschiedenen Plakaten und „Impfsteckbriefen“ bereits geimpfter Mitarbeiter soll gezeigt werden, warum die Kolleginnen und Kollegen sich für die Impfung entschieden haben und wie sie sie erlebt haben – auch mit welchen Nebenwirkungen. Zudem sind in Zusammenarbeit mit der Stadt Cottbus sogenannte FAQs, also Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit der Impfung, zusammengestellt worden. Die Fragen sind u.a. auf den Social-Media-Kanälen der Stadt und des CTK von Nutzern gestellt worden.  Alle Informationen sind übersichtlich auf einer eigens erstellten Homepage dargestellt: www.ctk-wir-sind-geimpft.de „Auch wenn es aktuell Schwierigkeiten bei der Auslieferung des Impfstoffs gibt und auch wir am CTK unsere Mitarbeiter derzeit nicht so impfen können, wie wir das wollen, nehmen wir deutlich wahr, dass es viele Ängste und Vorbehalte gegenüber der Impfung gibt. Bei den Menschen in der Region und auch bei unseren Mitarbeitern“, so CTK-Geschäftsführer Dr. Götz Brodermann. „Allerdings muss allen, die sich gegen die Corona-Schutzimpfung entscheiden, klar sein, dass sie damit die schrittweise Rückkehr in unser normales Leben verzögern. Ich denke, jeder von uns will sich wieder mit Freunden treffen, ins Kino gehen, Sport machen, Geburtstage feiern. Nur durch die Impfung kann uns das gemeinsam gelingen. Von allein wird das Virus nicht weggehen.“ 900 Mitarbeiter des CTK-Konzerns sind inzwischen geimpft und damit vor einer schweren Covid-19-Erkrankung geschützt. Zudem wurden rund 500 Kollegen der Cottbuser Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes in der CTK-Impfstrecke geimpft. Es kam zu keinen nennenswerten Impfreaktionen. Einige Kollegen berichteten von einem ‚schweren Arm‘, Schwellungen an der Einstichstelle und vereinzelt von Schüttelfrost. „Insofern bitte ich Sie herzlich: Ziehen Sie die Impfung – wenn Sie an der Reihe sind - für sich in Betracht! Informieren Sie sich auf unserer Impf-Homepage www.ctk-wir-sind-geimpft.de oder anderen seriösen Quellen. Und wenn Sie noch mehr wissen wollen, wenn Ihnen etwas unklar ist: Wir haben auf der Internetseite auch die Möglichkeit geschaffen, über ein Kontaktformular Ihre Fragen zu stellen. Zögern Sie nicht! Unsere Impfärzte werden Sie gern kompetent und nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft beantworten“, so der Appell des CTK-Chefs. Im Zusammenhang mit der Ende des vergangenen Jahres gestarteten Impfung gegen eine Erkrankung mit dem Corona-Virus gibt es vielfältige Befürchtungen. Offenbar fällt es vielen Menschen schwer, sich ein objektives Bild zu machen und für sich die Frage…

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CDU stellt Kandidaten auf

Zeithain. Matthias Busse, als langjähriges Gemeinderatsmitglied, möchte jetzt Bürgermeister in Zeithain werden. Als Kandidat des CDU-Ortsverbandes »Gohrisch-Heide« Zeithain will er sich in diesem Jahr zur Wahl stellen. Mit den kommunalen Themen der Gemeinde ist er vertraut und hat sich in den mehr als 16 Jahren  im Gemeinderat immer stark eingebracht. Er ist als Manager des Autohauses »Bruno Widmann« in der Region bekannt und vernetzt. Der 56-jährige war über viele Jahre im Autohaus Bruno Widmann in verschiedenen Führungspositionen tätig und wohnt seit 1994 im Zeithainer Ortsteil Gohlis. Seine langjährige Arbeit als Gemeinde- und Ortschaftsrat hat ihn mit unterschiedlichsten Themen vertraut gemacht, die derzeit für Zeithain und die Gemeindeentwicklung wichtig sind. Derzeit ist Mathias Busse Ortschaftsrat in Gohlis. Für Mathias Busse ist die Ernennung zum CDU-Bürgermeisterkandidat eine Ehre und eine große neue Herausforderung: »Es wäre ein sehr gutes Gefühl, wenn ich mich für die  Bürger der Gemeinde Zeithain einsetzen und deren Zukunft mitgestalten kann.« Im Januar 2021 wurde die Nominierung von Mathias Busse offiziell vollzogen und beim Wahlvorstand der Gemeinde Zeithain eingereicht. Matthias Busse, als langjähriges Gemeinderatsmitglied, möchte jetzt Bürgermeister in Zeithain werden. Als Kandidat des CDU-Ortsverbandes »Gohrisch-Heide« Zeithain will er sich in diesem Jahr zur Wahl stellen. Mit den kommunalen Themen der Gemeinde…

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Unter Drogen und ohne Fahrerlaubnis geflüchtet

Görlitz. Am Sonntagmittag ist ein 24-jähriger Audi-Fahrer auf der Dr.-Kahlbaum-Allee in Görlitz vor der Polizei geflüchtet und hat dann auf der Bahnhofstraße einen Unfall verursacht. Der Pole besaß keinen Führerschein und stand unter dem Einfluss von Drogen.Beamte des örtlichen Reviers wollten den Fahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Audi-Lenker ignorierte die Anhaltezeichen jedoch und floh mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet. Auf der Bahnhofstraße fuhr er über den Gehweg sowie in den Gegenverkehr und versuchte, die verfolgenden Einsatzkräfte abzudrängen. Schließlich verlor er in einem Kreisverkehr die Kontrolle über seinen A4 und stieß gegen drei Poller sowie eine Straßenlaterne. Anschließend versuchte der Mann zu Fuß zu flüchten. Kurz darauf stellten ihn die Ordnungshüter. Im Fahrzeug befanden sich ein 32-jähriger Beifahrer sowie zwei 19-jährige Insassinnen. Der Mann und eine Mitfahrerin verletzten sich leicht. Rettungskräfte versorgten die beiden. Der Beifahrer war beim Eintreffen der Uniformierten kurzzeitig nicht ansprechbar. Für die medizinische Erstversorgung schlug ein Beamter die Seitenscheibe ein und verletzte sich dabei leicht. Ein Drogentest bei dem Unfallverursacher bestätigte den Konsum von Amphetaminen. Die Gesetzeshüter ordneten eine Blutentnahme an. Kameraden der Feuerwehr kümmerten sich um auslaufende Betriebsstoffe. Der vorläufige Gesamtsachschaden belief sich auf etwa 14.000 Euro. Die Unfallstelle blieb bis 15.45 Uhr gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst übernahm die weiteren Untersuchungen. Die Beamten fertigten Anzeigen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, der fahrlässigen Körperverletzung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinwirkung. Außerdem erhielten alle Insassen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutz-Verordnung. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen und möglichen Geschädigten des Vorfalls. Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst des Autobahnpolizeireviers unter der Rufnummer 03591/3670 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Am Sonntagmittag ist ein 24-jähriger Audi-Fahrer auf der Dr.-Kahlbaum-Allee in Görlitz vor der Polizei geflüchtet und hat dann auf der Bahnhofstraße einen Unfall verursacht. Der Pole besaß keinen Führerschein und stand unter dem Einfluss von…

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