gb

Eggerts SachsenWind – Kohle-Kohle

Im Januar beschloss eine »Kohlekommission«, die Förderung der deutschen Braunkohle bis 2038 einzustellen und mithin deren Verfeuerung zum Zwecke der Stromerzeugung. Seither werden immer mehr Überlegungen bekannt, wie dieser für die betroffenen Regionen (unter anderem in der Lausitz und in West-Sachsen) tiefgreifende Wandel vollzogen, wie also neue Arbeitsplätze geschaffen, die Folgen des Umpflügens ganzer Landstriche beseitigt, die Stromversorgung gesichert und vor allem die Lebensperspektiven jener Menschen möglichst schmerzfrei verändert werden können, die ihr Brot mit und in der »Kohle« verdienen.

40 Milliarden Euro will der Bund dafür springen lassen, etwa ein Viertel davon soll nach Sachsen fließen. Soll, denn Gesetz ist das noch lange nicht. Nach Bekanntwerden der Summen meldeten sich immerhin schon mal fünf CDU/CSU-Hinterbänkler im Bundestag und teilten mit, die Sache könne so nicht laufen. Sie sorgen sich um Stromversorgung und Strompreise – was man durchaus diskutieren kann.  Allerdings scheint’s eher ums Geldverteilen zu gehen. Denn die Herren kommen nicht aus den Kohle-Ländern, sondern u.a. aus Baden-Württemberg und Bayern.

Und dorthin, welch ein Affront, soll kein einziger Euro der Kohle-Kohle fließen.

Ihr Hans Eggert

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Rapper Chris Ares hört auf

Bautzen. Der in der rechten Szene bekannte Rapper Chris Ares hat in seinem Telegram-Kanal und anderen sozialen Medien bekannt gegeben, sich komplett aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. „Mit der Musik und dem Auftreten in der Öffentlichkeit werde ich nun aufhören, da es der einzig konsequente Weg ist, wenn ich mir eingestehe, dass ich mich verändert habe“, heißt es unter anderem in seinem veröffentlichten Statement. Ares bekam Gegenwind aus den Rathäusern und Zuspruch von seinen Fans Christoph Aljoscha Zloch, der unter den Künstlernamen Chris Ares in der Musikszene bekannt geworden ist, hatte in der letzten Zeit viel Aufmerksamkeit erregt, sich in Ostsächsischen Städten und Gemeinden niederzulassen. So wollte er in Bischofswerda einen patriotischen Jugend-Treff etablieren. In Bautzen ging es um die Eröffnung eines Tattoo-Studios, welches er später in der Gemeinde Cunewalde eröffnen wollte. Weitere bekannte Aufenthaltsorte waren der Ortsteil Weifa, der zur Gemeinde Steinigtwolmsdorf gehört und 15 Kilometer südlich von Bautzen gelegen ist. In allen Orten stieß er auf Ablehnung, bekam allerdings für seine Pläne in der Szene viel Zuspruch. Familie und Job stehen jetzt im Vordergrund Laut Nachfrage des Wochenkuriers, möchte sich Ares vordergründig um seinen Job und seine Familie kümmern. Aktuell hält er sich noch in Ostsachsen auf. Wo es ihn genau hin verschlägt, wollte er nicht beantworten. Ares möchte sich politisch zurückziehen und mit der Musik aufhören. Christoph Aljoscha Zloch hat Energie- und Umwelttechnik studiert. Über sein Privatleben macht er keine Angabe und bat diese zu respektieren. Ares geht einen anderen Weg In seinem ausführlichen Statement beschreibt er weiter: „Am heutigen Tage muss ich anerkennen, dass ich den jetzigen Weg nicht weitergehen kann- und möchte. Chris Ares war ein sehr intensiver Abschnitt meines Lebens. Chris Ares war meine persönliche Ausbildung, meine Lehre.“ Nach dem Statement wurden sämtliche Bilder und Videos auf seinen Scocial-Media-Kanälen gelöscht. In einem letzten Satz richtete sich Ares an seine Fans: „Was ich uns allen mit auf den Weg geben möchte? Reden, wir müssen alle viel mehr miteinander reden!“ Über 70.000 Menschen auf Telegram lasen seine wahrscheinlich letzten Worte in der Öffentlichkeit. Der in der rechten Szene bekannte Rapper Chris Ares hat in seinem Telegram-Kanal und anderen sozialen Medien bekannt gegeben, sich komplett aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. „Mit der Musik und dem Auftreten in der Öffentlichkeit werde ich nun…

weiterlesen