gb

Eggerts SachsenWind – Kohle-Kohle

Im Januar beschloss eine »Kohlekommission«, die Förderung der deutschen Braunkohle bis 2038 einzustellen und mithin deren Verfeuerung zum Zwecke der Stromerzeugung. Seither werden immer mehr Überlegungen bekannt, wie dieser für die betroffenen Regionen (unter anderem in der Lausitz und in West-Sachsen) tiefgreifende Wandel vollzogen, wie also neue Arbeitsplätze geschaffen, die Folgen des Umpflügens ganzer Landstriche beseitigt, die Stromversorgung gesichert und vor allem die Lebensperspektiven jener Menschen möglichst schmerzfrei verändert werden können, die ihr Brot mit und in der »Kohle« verdienen.

40 Milliarden Euro will der Bund dafür springen lassen, etwa ein Viertel davon soll nach Sachsen fließen. Soll, denn Gesetz ist das noch lange nicht. Nach Bekanntwerden der Summen meldeten sich immerhin schon mal fünf CDU/CSU-Hinterbänkler im Bundestag und teilten mit, die Sache könne so nicht laufen. Sie sorgen sich um Stromversorgung und Strompreise – was man durchaus diskutieren kann.  Allerdings scheint’s eher ums Geldverteilen zu gehen. Denn die Herren kommen nicht aus den Kohle-Ländern, sondern u.a. aus Baden-Württemberg und Bayern.

Und dorthin, welch ein Affront, soll kein einziger Euro der Kohle-Kohle fließen.

Ihr Hans Eggert

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.