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Eggerts SachsenWind – P&R?

Sachsens Landeshauptstadt muss derzeit sicher nicht im Chor jener Städte ringsum mitsingen, die ihre verödenden Zentren betrauern. Dresdens Innenstadt ist unter anderem dank regen touristischen Besuchs durchaus lebendig. Gastronomen, Händler, Kulturanbieter dürften daran auch dann noch ihre Freude haben, wenn der Dresdner (grüne) Verkehrs- und Baubürgermeister mal locker verdoppelte Parkgebühren in der Innenstadt durchsetzen könnte.

Nein, diese Mehrkosten würden den gelegentlichen (automobilen) Großstadtbesucher kaum veranlassen, das Auto stehen zu lassen. Getroffen davon wären eher diejenigen, die von Berufs wegen pendeln müssen und dabei mangels öffentlicher Angebote kaum aufs Auto verzichten können.

Wie wär’s also, wenn endlich Konzepte umgesetzt würden, den großstädtischen Autoverkehr nicht durch Griffe in die privaten, sondern in die öffentlichen Geldbeutel einzudämmen? Wo beispielsweise kann derzeit – und das betrifft nicht allein Dresden – das Auto an der Großstadtgrenze (zu jeder Zeit!) sicher, günstig, schnell, bequem abgestellt und sicher, günstig, schnell, bequem mit Bus und/oder Bahn ins Zentrum weiter gefahren werden? Ein paar neue »P&R«-Schilder helfen da nicht weiter. Und höhere Parkgebühren auch nicht.

Ihr Hans Eggert

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