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Impfungen: Millionen-Marke geknackt

Sachsen. In Sachsen wurden seit Impfstart Ende Dezember 2020 mehr als eine Million Impfdosen verabreicht.

Bis zum Freitagvormittag (16. April) wurden im Freistaat insgesamt 1.030.946 Impfungen verabreicht. Darunter waren 739.824 Erst- und 291.122 Zweitimpfungen.

»Wir kommen gut mit dem Impfen voran. Die Impfzentren erweisen sich als extrem leistungsfähig und auch die Impfungen bei den Hausärzten nimmt Fahrt auf. Das ist gut, um möglichst schnell vielen Menschen eine Immunisierung gegen eine Infektion mit dem Coronavirus zu ermöglichen. Dies wird mittelfristig auch zur Senkung der derzeit sehr hohen Zahl von Neuinfektionen führen. Ich danke dem DRK und seinen Partnern und den Hausärzten gleichermaßen für ihren großen Einsatz zur Bekämpfung der Pandemie", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping.

Das Buchungsportal des DRK hält weiterhin viele neue Impftermine bereit. Eine Live-Übersicht der freien Termine ist hier zu finden: https://www.countee.ch/app/de/counter/impfee/_iz_sachsen. Es wird dringend empfohlen, die Terminbuchung online über https://sachsen.impfterminvergabe.de/ vorzunehmen. Die telefonische Buchungshotline (0800 0899 089) verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Terminmöglichkeiten, die mindestens 7 Tage in der Zukunft liegen.

Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission und dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz werden mit dem Wirkstoff von AstraZeneca erstgeimpften Personen, die unter 60 Jahre alt sind, für die Zweitimpfung die Präparate von Biontech/Pfizer oder Moderna angeboten. Personen ab 60 Jahren werden bei ihrer Zweitimpfung weiterhin mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca geimpft.

In den Impfzentren in den Landkreisen erfolgt aufgrund geringerer AstraZeneca-Lieferungen auch die Erstimpfung aller Berechtigter grundsätzlich nur noch mit den Vakzinen von Biontech/Pfizer und Moderna. In den Zentren in Leipzig, Chemnitz und Dresden werden ebenfalls diese Impfstoffe angeboten. Darüberhinaus können Menschen ab 60 Jahre, die einer Impfung ausschließlich mit AstraZeneca zustimmen, in den drei Großstädten ebenfalls Termine buchen. Die sächsischen Hausärzte werden ab kommende Woche vom Großhandel ebenfalls auch mit AstraZeneca beliefert.

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