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Keine 2G-Regel für Einzelhandel in Sachsen

Sachsen. Das Sächsische Sozialministerium hat Spekulationen um ein 2G-Modell für Supermärkte eine klare Absage erteilt. Auch nach der neuen Corona-Schutz-Verordnung werde die Mund-Nasen-Bedeckung im Einzelhandel reichen, hieß es.

Kommenden Dienstag (21. September) wird in Sachsen eine Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Wie das Sozialministerium im Vorfeld mitteilte, werde es keine Einführung eines generellen 2G-Optionsmodells geben, wonach nur Genesene und Geimpfte Zugang zu bestimmten Einrichtungen und Angeboten erhalten. Für Geschäfte des Einzelhandels, Supermärkte und Einkaufszentren sollen demnach weiterhin die jeweiligen Hygienekonzepte mit der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung gelten.

Allerdings werde für andere Bereiche die optionale Zugangsbeschränkung für Genesene und Geimpfte diskutiert, hieß es weiter. Das Ministerium nannte in diesem Zusammenhang:

  • 1. den Zugang zur Innengastronomie,
  • 2. die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen,
  • 3. die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen und Prostitution,
  • 4. den Sport im Innenbereich,
  • 5. den Zugang zu Hallenbädern und Saunen aller Art,
  • 6. den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich,
  • 7. den Zugang zu Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen im Innenbereich,
  • 8. die Teilnahme an touristischen Bahn- und Busfahrten, auch im Gelegenheits- und Linienverkehr,
  • 9. den Zugang zu Diskotheken, Clubs und Bars im Innenbereich.

Für den Zugang bzw. die Inanspruchnahme dieser Angebote wird bislang bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 35 eine Impf-, Genesenen- oder negativer Testnachweis benötigt. Zusätzlich soll das Optionsmodell auch bei Großveranstaltungen bis zu einer maximalen Besucherzahl von 5.000 Personen wählbar sein.

Derzeit läuft das Anhörungsverfahren. Die endgültigen Regelungen sollen nach dem Beschluss der Staatsregierung öffentlich vorgestellt werden.

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Familienhalloween auf der Hofewiese

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