Carola Pönisch

Mitteldeutsche Regiobahn: Wartungsstau und Ersatzteilmangel

Sachsen. Seit 1. Oktober ist die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) für den Eisenbahnbetrieb auf den ehemaligen Strecken der Städtebahn Sachsen verantwortlich. Derzeit arbeitet die MRB intensiv an der schnellstmöglichen Wiederaufnahme des Betriebes auf allen vier Strecken. Doch ab 21. Oktober gibt es wieder Bus-Ersatz oder kürzere Züge.

Wegen der Insolvenz des vorherigen Betreibers bestehen bei der Fahrzeugflotte, die die MRB komplett übernimmt, ein Wartungsstau und ein Mangel an Ersatzteilen.

Dies hat zur Folge, dass noch nicht alle Fahrzeuge einsatzbereit sind. Gleichzeitig müssen die Fahrzeuge, die im täglichen Einsatz stehen, regelmäßig gewartet werden. Das wiederum führt dazu, dass ab Montag (21. Oktober) auf der Strecke RB 33 Dresden – Königsbrück erneut Ersatzbusse verkehren. Die Busse fahren im Stundentakt zwischen Königsbrück und Dresden – Klotzsche. Dort haben die Fahrgäste Anschluss an die S-Bahn zum Hauptbahnhof.

Auf der Müglitztalbahn RB 72 Heidenau – Altenberg fahren alle Züge nur mit einem Triebwagen und daher teilweise mit weniger Plätzen als gewohnt.

Auf der RB 71 fahren weiterhin Ersatzbusse im Stundentakt zwischen Pirna und Neustadt. Wie sonst die Züge, fahren die meisten Busse von dort weiter nach Sebnitz.

Sobald wieder mehr Fahrzeuge zur Verfügung stehen und das Angebot erweitert werden kann, wird die Mitteldeutsche Regiobahn dazu informieren.

Aktuelle Informationen gibt's unter www.vvo-online.de/staedtebahn und www.mitteldeutsche-regiobahn.de, telefonisch an der VVO-InfoHotline unter 0351/852 65 55 und bei der MRB unter 0351/ 210 71 425.

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Vertragsverlängerung im Fuchsbau

Weißwasser/O.L.. Bei den Lausitzer Füchsen füllt sich der Kader weiter. Mit Kale Kerbashian bleibt ein weiterer Leistungsträger an Bord. Nachdem der in Thunder Bay geborene Kanadier in der letzten Saison Anfang Februar von HK Nitra aus der slowakischen Liga nach Weißwasser kam, zeigte er in den acht Spielen für unseren Club durchweg starke Leistungen. Mit 10 Punkten, davon zwei Toren und acht Vorlagen, war er maßgeblich an der mannschaftlichen Stabilisierung zum Ende der Hauptrunde beteiligt. Er konnte sich sofort in die Mannschaft integrieren und hat die Trainer und auch die Zuschauer als Führungsspieler überzeugt. "Ich bin sehr froh, dass Kale in Weißwasser bleibt. Er ist ein äußerst talentierter Spieler und läuferisch sehr stark. Er besitzt aufgrund seiner vielen Fähigkeiten eine Menge Möglichkeiten, das Offensivspiel zu gestalten. Zudem hat er einen ausgezeichneten Charakter mit dem brennenden Willen, zu gewinnen. Dieser unbedingte Siegeswille ist für mich als Trainer äußerst wichtig. Denn wir spielen, um möglichst jedes Match zu gewinnen. Seine Professionalität, seine Fähigkeiten und sein Charakter werden uns garantiert helfen, unser Ziel, ein beständig gutes und wettbewerbsfähiges Team zu sein und attraktives Eishockey zu spielen, zu erreichen – eben Füchse-Eishockey!“, erklärte Füchse-Headcoach Corey Neilson. „Ich freue mich sehr, in dieser Saison wieder bei den Lausitzer Füchsen zu sein. Ich habe meine kurze Zeit in der letzten Saison in Weißwasser wirklich genossen. Meine Teamkollegen, die Trainer, das Management und besonders die Fans waren alle großartig. Ich denke, wir haben einige starke Spieler für die nächste Saison verpflichtet und haben das Potenzial, eine Top-Mannschaft zu sein, was das Wichtigste ist“, so der Kanadier zu seiner Vertragsverlängerung. Kale Kerbashian wird in Weißwasser eine weitere Kontingentstelle besetzen. (pm/Lausitzer Füchse)Bei den Lausitzer Füchsen füllt sich der Kader weiter. Mit Kale Kerbashian bleibt ein weiterer Leistungsträger an Bord. Nachdem der in Thunder Bay geborene Kanadier in der letzten Saison Anfang Februar von HK Nitra aus der slowakischen Liga nach…

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