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Sachsen: Schule startet wieder

Sachsen. Am 12. April beginnt in Sachsen wieder die Schule. Für Schüler und Lehrkräfte gilt es dann einige neue Regeln zu beachten. Flächendeckende Schließungen soll es jedenfalls in Sachsen nicht mehr geben.

Nach den Osterferien starten am 12. April alle Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Unterricht in der Schule. Es gilt jedoch eingeschränkter Regelbetrieb. Das heißt, im Primarbereich (1. bis 4. Klasse) werden die Grund- und Förderschüler in festen Klassen unterrichtet. Zudem werden bestehende Regeln forgeführt und erweitert.

Testpflicht

Ab sofort müssen sich alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 1 zwei Mal wöchentlich auf Corona testen (lassen). Für das Schulpersonal bleibt es wie bisher bei zwei Mal pro Woche. Bis 12. April sollen alle Schulen über genügend Test-Kits verfügen.

Schulbesuchspflicht

Ab Montag können alle Schülerinnen und Schüler von der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden (Infektionsschutz-Gründe). Diese Kinder und Jugendlichen sollen dann mit Lernaufgaben versorgt werden. Das gleiche Niveau wie im Präsenzunterricht könne jedoch nicht sichergestellt werden.

Maskenpflicht

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ab Klassenstufe 5 müssen fortan eine medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske tragen. Auch im Schulgebäude besteht für alle (auch Besucher) eine Maskenpflicht. Kann im Außengelände der Mindestabstand eingehalten werden, muss keine Maske getragen werden.

Schulschließungen

Schulschließungen sind künftig nicht mehr von den allgemeinen Inzidenzwerten oder der Bettenbelegung im Freistaat Sachsen abhängig, sondern vom jeweiligen Infektionsgeschehen an der Einrichtung.

Sonstiges

Für den Unterricht ab Klassenstufe fünf müssen die Klassen wie bisher geteilt werden (Wechselmodell). Für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen findet der Unterricht wie bisher in Präsenz statt und grundsätzlich in den Fächern und Lernfeldern der jeweiligen Abschlussprüfung. Der Präsenzunterricht kann im Wechselmodell erfolgen.

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Genesene erhalten Nachweis vom Gesundheitsamt

Elbe-Elster. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, wie beispielsweise der Besuch beim Friseur, in bestimmten Geschäften oder bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, nun auch dieselben Erleichterungen und Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gelten, wie bisher für negativ getestete Personen. Wichtig: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung von Abstandsgeboten bleibt auch für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen weiterhin Pflicht. Als Nachweis für den Status Genesene wird ein positiver PCR-Test (oder ein anderer Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, benötigt. Hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Genesene, die aktuell nicht im Besitz Ihres positiven PCR-Nachweises sind, können über genesenennachweis@lkee.de den Nachweis beantragen. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingang zeitnah.  Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man auch hier keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten…

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