Carola Pönisch

Submission im Sachsenforst

In der Dresdner Heide wurden jetzt 455 Wertholzstämme für insgesamt 249.464 Euro verkauft. Der durchschnittliche Erlös lag bei 380 Euro je Festmeter und damit elf Prozent höher als 2020.

Den höchsten Holzerlös je Festmeter erzielte der Stamm eines Pflaumenbaums von einem privaten Verkäufer aus dem Forstbezirk Dresden. Für 1.160 Euro je Festmeter ging er an einen Kunden aus dem Vogtland, der  die Stammteile zur Herstellung von Musikinstrumenten-Holz verwenden will.

Das pro Festmeter höchste Gebot für eine Eiche gab ein Furnierhersteller aus Karlstadt/ Main (Bayern) ab. Mit 4.235 Euro erzielte dieser Stamm eines privaten Waldbesitzers aus dem Forstbezirk Leipzig den höchsten absoluten Gesamtpreis für einen Stamm.

Wie bereits in den Vorjahren liegt Eichenholz stark im Trend. Für das angebotene Stiel- und Traubeneichenholz haben die Käufer im Durchschnitt 484 Euro je Festmeter gezahlt. Die angebotenen Stämme des Bergahorns konnten für 400 Euro je Festmeter verkauft werden. 36 Festmeter Esche wurden mit einem Durchschnittspreis in Höhe von 226 Euro je Festmeter verkauft. Im Nadelholzbereich erreichte die Lärche die höchsten Preise von durchschnittlich 260 Euro je Festmeter. Für Fichtenholz höchster Qualität wurde 206 Euro je Festmeter gezahlt. 25 Sägewerke, Handwerksbetriebe und Furnierwerke aus Deutschland und Österreich beteiligten sich an dem Meistgebotstermin. Lediglich 15 Stämme fanden keinen Abnehmer. Diese werden im Nachgang durch den Forstbezirk Dresden verkauft.

Auf der diesjährigen Submission wurden Einzelstämme von 22 unterschiedlichen Baumarten angeboten, darunter vor allem Stiel- und Traubeneichen sowie Lärchen. Das meiste Wertholz stammt aus Privatwäldern.

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