Soraya komplettiert das Trio

Hoyerswerda. Seit gestern wohnt die zweijährige Trampeltier-Stute Soraya im Zoo Hoyerswerda. Sie ergänzt das  bisherige Duo der beiden Kamel-Damen Jeanine und Gerda. „Ich habe schon lange nach einem weiteren Weibchen für unseren Zoo gesucht und war sehr erfreut, dass dieses wunderschöne Trampeltier noch nicht vergeben war“, erzählt Eugène Bruins, Zoologischer Leiter, begeistert. Am gestrigen Vormittag traf die junge Dame aus dem Zoo Dierenrijk Nuenen, Niederlande, ein. Zum Stauen der anderen fuhr sie direkt mit dem Transportwagen an ihren zukünftigen Stall. Dort wird sie die erste Woche zur Eingewöhnung verbringen. Und erst, wenn alle notwendigen tierärztlichen Check-Ups erfolgt sind, wird Soraya die Außenanlage erkunden können. Ein erstes Beschnuppern mit Jeanine und Gerda erfolgte bereits, denn ihre beiden Innenställe liegen direkt nebeneinander und sind nur durch eine halbhohe Mauer getrennt. Noch vor kurzem bewohnte der junge Hengst Rashid diesen Stall. Er war Anfang Januar aus Görlitz in den Zoo Hoyerswerda gekommen, um mit Gerda oder Jeanine für Nachwuchs zu sorgen. Ob sein Besuch für die Zucht erfolgreich war, wird sich erst im nächsten Jahr zeigen, denn die Tragezeit bei Trampeltieren beträgt gut 13 Monate. Vor zwei Wochen verließ Rashid den Zoo wieder in Richtung Heimat. Trampeltiere gehören genauso wie Dromedare, Lamas und Alpakas zur Familie der Kamelartigen. Alle sind gut erkennbar an der gespalten Oberlippe. Mit ihr kann die doch recht karge blattreiche Kost problemlos von dem harten und dornigen Geäst gelöst werden. Beheimatet ist die domestizierte Art in Nordafrika, im Nahen Osten und Zentralasien, wo sie noch zahlreich vorkommen. Das Wildkamel jedoch ist stark vom Aussterben bedroht. Es gibt nur noch wenige Hunderte, die in Innerasien in kleinen Herden leben. Im Jahr 2018 unterstütze der Zoo Hoyerswerda ein Naturschutzprojekt zum Schutz der Wildkamele in der Mongolei.Seit gestern wohnt die zweijährige Trampeltier-Stute Soraya im Zoo Hoyerswerda. Sie ergänzt das  bisherige Duo der beiden Kamel-Damen Jeanine und Gerda. „Ich habe schon lange nach einem weiteren Weibchen für unseren Zoo gesucht und war sehr erfreut,…

weiterlesen

Welche Orte sollen aufs Lausitz-Monopoly?

Bautzen. Mehr als 5.000 Menschen haben ihre Ideen für die Gestaltung der Monopoly Edition Lausitz bei den Spieleentwicklern eingereicht. So sind seit der ersten Präsentation im Februar mehr als 130 Lausitzer Orte und Gemeinden zusammengekommen. Neben den großen und bekannten Städten wie Cottbus, Bautzen und Görlitz sind auch kleinere Orte wie Gablenz, Kottmar oder Rammenau im Rennen um einen Platz auf dem Spielbrett dabei. Ebenfalls vorgeschlagen wurden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Kartentexte. Dazu zählen »Klassiker« wie die Ortenburg in Bautzen oder die Zittauer Schmalspurbahn und »Geheimtipps« wie das Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte oder die Holzhäuser in Niesky. »Wir sind überwältigt von der Resonanz der Lausitzerinnen und Lausitzer. Egal ob über unsere Website, über Facebook oder per Post: Viele Einwohnerinnen und Einwohner der Lausitz haben mitgemacht und tolle und witzige Ideen entwickelt«, sagt Florian Freitag von der Agentur polar 1, die das Spiel entwickelt. Jetzt können die Lausitzer darüber entscheiden, welche der mehr als 130 vorgeschlagenen Orte und Gemeinden es tatsächlich aufs Spielfeld schaffen. Nur für 22 Orte ist Platz. Bis zum 30. April kann auf der Website www.lausitz-spiele.de abgestimmt werden. Jeder hat genau drei Stimmen und kann täglich einmal abstimmen. »Welche Orte es dann tatsächlich aufs Spielfeld geschafft haben, wird zur Präsentation des Spiels in einigen Monaten feststehen«, ergänzt Florian Freitag. Gemeinsam mit Partnern aus der Lausitz wird bis dahin an der Gestaltung des Spiels gearbeitet. So sollen unter anderem bekannte Sehenswürdigkeiten und Fotomotive der Lausitz auf Spielkarton und Spielbrett abgebildet werden.Mehr als 5.000 Menschen haben ihre Ideen für die Gestaltung der Monopoly Edition Lausitz bei den Spieleentwicklern eingereicht. So sind seit der ersten Präsentation im Februar mehr als 130 Lausitzer Orte und Gemeinden zusammengekommen. Neben den…

weiterlesen

»Sterne des Sports« 2021 gesucht

Südbrandenburg. Seit mittlerweile einem Jahr ist im Zuge der Pandemie das Sporttreiben in den Vereinen von Sportdeutschland überwiegend zum Erliegen gekommen. Einerseits zeigt sich der deutsche Sport solidarisch und hält angesichts der Coronakrise inne. Und dennoch ist viel geschehen: Trotz der Pandemie haben viele Vereine Verantwortung übernommen und mit Flexibilität und Kreativität versucht, Menschen durch Alternativen zum Vereinssportalltag in Bewegung zu halten. Diese wertvolle Arbeit soll nun belohnt werden. Seit dem 1. April sind alle Sportvereine in Deutschland wieder aufgerufen, sich für den »Oscar des Vereinssports« zu bewerben und mit ihrem besonderen gesellschaftlichen Engagement ins Rennen zu gehen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken werden erneut den freiwilligen Einsatz für das Gemeinwohl fördern und belohnen. Im gemeinsam initiierten Wettbewerb »Sterne des Sports« sind die Vereine aufgerufen, sich mit ihren vielfältigen Maßnahmen und gesellschaftlichen Projekten zu bewerben. Gesundheit, Bildung, Lebensfreude, Integration, Inklusion, Umweltschutz und spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche oder Senioren sind mögliche Themenfelder. Das entsprechende Online-Formular finden Sportvereine auf den jeweiligen Webseiten der teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken. Wer nicht weiß, welche Bank in seinem Umfeld zuständig ist, schaut einfach auf www.sterne-des-sports.de/vereine/bankensuche nach. Das Bewerbungsformular ist zusätzlich über www.sterne-des-sports.de/vereine/bewerbung erreichbar. Bundesweiter Bewerbungsschluss ist am 30. Juni. Mitmachen können alle Sportvereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind, sprich: in einem Landessportbund/Landessportverband, in einem Spitzenverband oder einem Verband mit besonderen Aufgaben.Seit mittlerweile einem Jahr ist im Zuge der Pandemie das Sporttreiben in den Vereinen von Sportdeutschland überwiegend zum Erliegen gekommen. Einerseits zeigt sich der deutsche Sport solidarisch und hält angesichts der Coronakrise inne. Und dennoch…

weiterlesen