Jahresausklang im Bienenstock

Großröhrsdorf. Am Samstag, 7. Dezember, empfangen die Rödertalbienen den SV Werder Bremen zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres. Der Nikolaus-Spieltag wird präsentiert von Herrnhuter Sterne, die den Bienenstock zum Leuchten bringen werden. Auf Groß und Klein warten jede Menge Attraktionen. Los geht es bereits 9 Uhr. SV-Trainer Dominic Buttig hat in dieser Saison eine schwere Aufgabe – nach dem Umbruch muss er eine Mannschaft auf Zweitliga-Niveau bringen. 12 Spielerinnen verließen den Verein im Sommer. Darunter waren Stammkräfte wie Merle Heidergott, Jana Schaffrick, Nele Osterthum oder Alina Otto. Im Gegenzug stießen acht neue Spielerinnen zur Mannschaft. Bekanntester Name ist Laura Sposato von den Füchsen Berlin. Damit war klar, dass den Norddeutschen eine harte Spielzeit bevorsteht. Bisher gab es erst einen Sieg. Am dritten Spieltag gewannen die Werderanerinnen bei der TG Nürtingen (26:22). Die Niederlage in der zweiten Runde des DHB-Pokals gegen Borussia Dortmund mit eingerechnet, konnten sie seit acht Spielen nicht mehr gewinnen. Zuletzt verloren sie das Kellerduell bei der SG 09 Kirchhof, beide hatten vorher 2:12 Punkte, mit 24:34. Vor Wochenfrist kassierten sie gegen den TVB Wuppertal eine 24:31-Niederlage. Nur im Heimspiel gegen den Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76 gab es immerhin ein Remis (27:27). Mit 3:17 Punkten stehen die Nordlichter auf dem 15. Tabellenplatz. Beste Torschützin ist Denise Engelke. Sie erzielte bisher 53/15 Tore. Lotta Heinrich, ihre Partnerin im Rückraum, konnte schon 46 Mal einnetzen. Beim Blick auf den Tabellenrang sieht es nach einer einseitigen Angelegenheit aus – die Sächsinnen rangieren neun Plätze vor dem SV. Aber der HCR ist gewarnt. Schließlich konnten die Bienen von den bisherigen sechs Duellen nur drei gewinnen und verloren zweimal. In der abgelaufenen Spielzeit gingen sie jedoch in beiden Vergleichen als Siegerinnen von der Platte. HCR-Trainer Frank Mühlner mahnt seine Spielerinnen trotzdem zur Vorsicht: „Wir haben in dieser Saison noch nie über 60 Minuten eine konstant gute Leistung gezeigt. In Solingen haben wir gesehen, wie schnell es noch einmal knapp werden kann, wenn man sich zu sicher ist.“  Volles Programm im Bienenstock Schon 9 Uhr startet in der Sporthalle am Schulzentrum in Großröhrsdorf das Nikolausspielfest für die Mini-, E- und D-Bienchen. Alle Nachwuchsbienchen, Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde sind dazu herzlich eingeladen. 13 Uhr trifft in der Ostsachsenliga die weibliche B-Jugend der SG Rödertal/Radeberg II auf den TBSV Neugersdorf. Das Spiel der weiblichen D-Jugend der SG Rödertal/Radeberg III gegen Bautzener LV RW in der Westlausitzliga findet 15 Uhr statt. Außerdem ist von 9 Uhr bis 15 Uhr die Herrnhuter-Bastelstraße eingerichtet. Gegen einen kleinen Obolus kann hier jeder seinen eigenen Stern basteln. Im Anschluss an die Bundesligapartie 17.30 Uhr werden vier selbst gebastelte Sterne von Meret Ossenkopp, Ann-Catrin Höbbel, Jasmin Eckart und Lisa Loehnig für einen guten Zweck versteigert. Übertragung im Livestream Wie auch schon in den beiden letzten Spielzeiten werden die Heimspiele des HC Rödertal im Internet via Livestream auf sportdeutschland.tv/hbf übertragen. Wer nicht in den Bienenstock kommen kann, hat so die Möglichkeit, die Partien auch auf dem heimischen Sofa zu verfolgen. Florian TriebelAm Samstag, 7. Dezember, empfangen die Rödertalbienen den SV Werder Bremen zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres. Der Nikolaus-Spieltag wird präsentiert von…

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12. Foucault-Advents-Dance-Cup in Vorbereitung

Hoyerswerda. Zum nun schon 12. Mal bereitet der Tanzclub (TC) "Schwarz-Gold" den größten Dance-Contest der Region in der Turnhalle des Beruflichen Schulzentrums "Konrad Zuse" vor. Am 7. Dezember von 10 Uhr bis 18 Uhr werden Kids, Teens und Adults in den Kategorien Solo /Duo, Showdance oder Gruppe antreten, sagte Stefan Kaiser, Abteilungsleiter des TC "Schwarz-Gold" im Sportclub Hoyerswerda. 30 Gruppen und 30 Teilnehmer, die solistisch oder im Duo starten, sind bis jetzt angemeldet. Kommen werden Kinder bis 11 Jahre, ältere Teens sowie Erwachsene ab 17 Jahren unter anderem aus Zittau, Dresden, Lübbenau oder Bad Liebenwerda. Hoyerswerda wird auch durch Tänzer vom Jugendklubhaus Ossi und private Gruppen vertreten, sagte Stefan Kaiser. Der Gastgeberverein hat seine erfolgreiche Showdance-Gruppe "Icecubes" und erstmals die Cheerleader "Red Tigers" sowie die HipHop-Tanzgruppe "Spotlights" angemeldet, sagte die TC-Trainerin Mel Behnke. Nach dieser Information übte sie mit den acht- bis zwölfjährigen Mädchen der "Spotlights" in der Aula der Grundschule "An der Elster" gleich weiter, denn sie haben einen Wertungs- und einen Showauftritt zu absolvieren. Beim Training sind vor allem die Schritte sowie Bewegungen der Tänzerinnen exakt an den Rhythmus und den Charakter der Musik anzupassen und zu synchronisieren, sagte Mel Behnke. Die "Spotlights" gibt es seit Februar 2018 und beim 11. Foucault-Advents-Dance-Cup vor einem Jahr traten sie im Rahmenprogramm auf. "In der Krabatmühle, beim Stadtfest und in der Energiefabrik sind wir auch aufgetreten, aber Wettkampferfahrung haben wir noch nicht", erzählte Gesine, die von Beginn an zu der Gruppe gehört. Sie kam schon 2017 zum TC "Schwarz-Gold" und blieb, weil sie Spaß am Tanzen gefunden hatte. Zweimal pro Woche ist Training und nicht immer ist das Erarbeiten einer Choreografie einfach. Viel Konzentration gehört dazu, um sich die Reihenfolge aller Schritte und Bewegungen einzuprägen, erzählte die 12jährige Gymnasiastin. Sie trägt bei den Auftritten gern die schicken Kostüme, die das Bild der Gruppe erst perfekt machen. Die Kleidung wird teilweise von zwei Müttern aus dem Verein genäht. Gekaufte Outfits passen sie bei Notwendigkeit an die Körpergröße der Trägerinnen an, informierte Mel Behnke. Sie ist sehr froh über so engagierte ehrenamtliche Helferinnen. Andere legen den Zeitplan für die Auftritte fest, laden Wertungsrichter ein, kümmern sich um die Musik- und Lichttechnik oder betreuen die Tanzgruppen. "Ihnen alle gebührt Dank", beendete Stefan Kaiser das Gespräch.Zum nun schon 12. Mal bereitet der Tanzclub (TC) "Schwarz-Gold" den größten Dance-Contest der Region in der Turnhalle des Beruflichen Schulzentrums "Konrad Zuse" vor. Am 7. Dezember von 10 Uhr bis 18 Uhr werden Kids, Teens und Adults in den…

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Bienen zeigen schwache Leistung in Waiblingen

Großröhrsdorf. Vor einer dürftigen Kulisse von 270 Zuschauern verlieren die Bienen ihr Spiel beim VfL Waiblingen mit 27:29 (17:16). Schon vorher war klar, dass Ann-Catrin Höbbel nicht mitfahren kann. Dafür meldeten sich die kranken Rabea Pollakowski und Linda Emely Zöge fit. Auch Pavliná Novotná trat die Auswärtsfahrt mit an. Durch einen Fehler des Trainer-Gespanns Frank Mühlner/Frank Hein wurde sie jedoch nicht für das Spiel gemeldet. Stattdessen stand die wegen Rückenproblemen daheim gebliebene Thilde Boesen auf dem Spielberichtsbogen. Ein Fehler, der so nicht passieren darf. Durch diesen verletzungsbedingten Ausfall feierte Victoria Hasselbusch (2 Tore) ihr Debüt in der Start-Sieben. Der VfL hatte Anwurf, machte aber im ersten Angriff einen technischen Fehler. Die Bienen konnten daraus keinen Vorteil gewinnen. Die Gastgeberinnen machten es nun besser und Ann Kynast (4 Tore) erzielte das 1:0. Brigita Ivanauskaite (4 Tore) wurde gleich zu Beginn in Pressdeckung genommen. Ohnehin spielte Waiblingen eine sehr offensive Verteidigung. Dennoch ging die Rückraumspielerin ins 1-gegen-1 und spielte einen guten Pass auf Hasselbusch, die den Ausgleich erzielte. Auch im nächsten Angriff zeichnete sich Ivanauskaite aus, als sie aus zentraler Position zum 2:2 einnetzte. In der achten Minute konnte Saskia Nühse ihren selbst produzierten Abpraller zum 3:3 verwerten. Meret Ossenkopp (4 Tore) traf nach einem Tempo-Gegenstoß zur ersten Gäste-Führung (4:3). Im nächsten Angriff folgte ein sehenswerter Spielzug der Bienen. S. Nühse spielte einen Pass quer zu Ossenkopp. Die leitete den Ball genau in den freien Raum der Abwehr, wo Julia Mauksch (5/2 Tore) unbedrängt verwandelte. Die revanchierte sich nur eine Minute später mit einem Zuspiel auf außen, welches Ossenkopp zum 7:6 nutzte. In der 13. Minute war der knappe Vorsprung dahin und Waiblingen ging wieder in Führung (8:7). Der HCR hatte große Probleme mit der offensiven Abwehr der Gegnerinnen. Auch haderten die Bienen mit mindestens fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. So enteilten die Gastgeberinnen auf 12:9 und Mühlner zückte seine erste grüne Karte. Seine Mannschaft kämpfte sich zurück ins Spiel. Mit einer guten Einzelaktion glich Tammy Kreibich (3 Tore) in der 26. Minute zum 14:14 aus. Nach einer Zeitstrafe gegen den VfL Waiblingen verwandelte Mauksch den fälligen Strafwurf zum 16:16. Die Gastgeberinnen nahmen ihre Torfrau für eine zusätzliche Feldspielerin raus. So musste die inzwischen eingewechselte Ronja Nühse (1 Tor) nach einem Fehler des VfL nur noch das leere Tor zur 17:16-Führung treffen. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeit. Der HCR legte zu Beginn von Hälfte zwei los wie die Feuerwehr. Erst ließ Ivanauskaite erneut ihre Gegenspielerin stehen und netzte ein. Dann erhöhten S. Nühse und Kreibich den Vorsprung auf 20:16. Erst nach dem 21:17 schienen die Gastgeberinnen aufgewacht zu sein. Mit zwei Toren verkürzten sie auf 19:21 (39. Minute). Nachdem die Schiedsrichter nach einem deutlichen Foul an Linda Emely Zöge nicht auf die Strafwurflinie zeigten, wurde es HCR-Trainer Mühlner zu bunt. Er protestierte lautstark und wurde mit einer gelben Karte verwarnt. Die Bienen haderten und verloren ihre Linie. So glich Waiblingen in der 45. Minute zum 23:23 aus. Kreibich erzielte mit viel Einsatz noch das 24:23 für die Bienen. Durch einen weiteren 3:0-Lauf hatte der VfL sich in der 51. Minute einen 2-Tore-Vorsprung erarbeitet. Der HCR verkürzte durch einen verwandelten Strafwurf von Mauksch auf 25:26. Mit zwei weiteren Toren suchte Waiblingen die Vorentscheidungen (28:25 nach 53 Minuten). Den Bienen gelang in der Schlussphase im Angriff beinahe nichts mehr. Hasselbusch wurde von Mauksch am Kreis bedient und netzte zum 28:26 ein. Kurz darauf verkürzte S. Nühse noch einmal auf 28:27. Den Schlusspunkt setzte jedoch Aaricia Smits (7/7 Tore). Torfrau R. Nühse, die in der Schlussphase durch mehrere Paraden die Hoffnung auf einen Punktgewinn am Leben hielt, kam zwar mit den Fingerspitzen noch an den Ball. Trotzdem landete das Spielgerät im Netz. Aufgrund der Enttäuschung nach der Niederlage wollte Bienen-Coach Mühlner keinen Kommentar abgeben. Der HCR muss sich nach der schlechten Leistung und Fehlern in der Schlussphase an die eigene Nase fassen. Handballerisch reichten sie nicht an das Niveau der letzten Spiele heran. Florian TriebelVor einer dürftigen Kulisse von 270 Zuschauern verlieren die Bienen ihr Spiel beim VfL Waiblingen mit 27:29 (17:16). Schon vorher war klar, dass Ann-Catrin Höbbel…

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