pm/asl

Achtung vor Amphibien

Mit den langsam steigenden Temperaturen erwachen Grasfrosch, Knoblauchkröte und Teichmolch aus ihrer Winterstarre und begeben sich zu ihren Laichgewässern. Dafür haben die Naturschutzstationen und -vereine im Landkreis Bautzen in den letzten Wochen zahlreiche Amphibienzäune aufgebaut.

In den letzten Jahren sind die Wanderaktivitäten der Amphibien stark zurückgegangen. »2017 haben wir an unseren Zäunen circa 36.500 Amphibien vermerkt. 2020 waren es noch 13.300 Tiere«, so Angelika Schröter, Geschäftsführerin der Naturschutzstation Neschwitz. Die Gründe für den extremen Rückgang sind die Trockenheit und schlechte Wanderbedingungen.

Deshalb ist es umso wichtiger die Amphibien zu schützen. Die Wanderaktivitäten liegen besonders in den Morgen- und Abendstunden, wenn die Temperaturen über 8° C betragen und es regnet. Dann sollten Autofahrer besonders auf die kleinen Tiere achtgeben.

Eine weitere Möglichkeit der Unterstützung ist es, als Amphibienzaunbetreuer selbst mit zu helfen. Dabei werden die Tiere genau erfasst, um die Population einschätzen zu können. Möglichkeiten der Amphibienzaunbegehung bieten sowohl die Naturschutzstation in Neukirch als auch das Naturschutzzentrum in Neukirch/Lausitz an.

Kontakt: 035931/ 293965

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Genesene erhalten Nachweis vom Gesundheitsamt

Elbe-Elster. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, wie beispielsweise der Besuch beim Friseur, in bestimmten Geschäften oder bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, nun auch dieselben Erleichterungen und Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gelten, wie bisher für negativ getestete Personen. Wichtig: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung von Abstandsgeboten bleibt auch für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen weiterhin Pflicht. Als Nachweis für den Status Genesene wird ein positiver PCR-Test (oder ein anderer Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, benötigt. Hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Genesene, die aktuell nicht im Besitz Ihres positiven PCR-Nachweises sind, können über genesenennachweis@lkee.de den Nachweis beantragen. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingang zeitnah.  Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man auch hier keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten…

weiterlesen