Florian Triebel

Bienen wollen ersten Sieg des Jahres

Großröhrsdorf. Zum ersten Mal in diesem Jahr und zum letzten Mal in der Hinrunde gehen die Rödertalbienen auf Auswärtsfahrt. Am Samstag, 18. Januar, reist der Bienentross knapp 600 Kilometer ins Bergische Land zum TV Beyeröhde-Wuppertal. Anwurf in der Sporthalle Buschenburg in Wuppertal-Langerfeld ist um 18:45 Uhr

Die an der Wupper gelegene „Großstadt im Grünen“ ist vor allem für die 1901 eröffnete Schwebebahn und die vielen Gebäude der Stadt, die im Stil des Klassizismus erbaut worden, berühmt. Neben den Beyeröhder Handballgirls ist die Männermannschaft des Bergischen HC, die seit der vergangenen Saison wieder in der 1. Bundesliga spielt, das Handballerische Aushängeschild der Region.

Die Gastgeberinnen befinden sich in turbulenten Zeiten. Zum Ende der letzten Saison legte Trainer Martin Schwarzwald nach zwei erfolgreichen Jahren – in denen er den TVB in der Tabelle auf Platz sechs (2017/18) und Platz vier (2018/19) führte – sein Traineramt nieder. Zur aktuellen Spielzeit übernahm Dagmara Kowalska, ehemalige polnische Nationalspielerin und Trainerin des TV Aldekerk, diesen Posten. Nach der deutlichen Niederlage zu Jahresbeginn beim VfL Waiblingen (20:32) gab der TV Beyeröhde-Wuppertal die Trennung von Kowalska bekannt. Bis zum Saisonende übernehmen Co-Trainerin Sabine Nückel und Rainer Adams ihre Position und das in einer Situation die nicht einfach ist. Mit 10:18 Punkten belegen die Gastgeberinnen aktuell den 12. Tabellenplatz. Genauso viele Zähler haben auch die TG Nürtingen (11. Platz) und Aufsteiger HSG Freiburg (13. Platz) auf dem Konto. Wie die Rödertalbienen sind die Handballgirls in diesem Jahr noch sieglos. Zuletzt kassierten sie beim Tabellenführer SV Union Halle-Neustadt eine 23:31-Pleite. „Der TVB ist Kooperationspartner der „Werkselfen“ aus Leverkusen. Dadurch haben sie einige Spielerinnen im Kader die schon Erstliga-Luft geschnuppert haben. Allerdings hat dies nicht nur Vorteile.“ sagt HCR-Trainer Frank Mühlner über die kommenden Gegnerinnen. Ein Nachteil ist beispielsweise, dass Rückraumspielerin Pia Adams vor der Saison wieder nach Leverkusen zurückkehrte. Um diese Lücke zu schließen erhielt Annefleur Bruggemann ein Zweitspielrecht. Mit 18 Toren in neun Spielen ist sie bisher aber kein gleichwertiger Ersatz. Auch der Abgang von Johanna Heldmann nach Rosengarten kann nur schwer kompensiert werden. Beste Torschützin des Teams ist Ramona Ruthenbeck mit 64/22 Treffern. Dahinter folgen Silvia Szücs (53/29 Tore), Außenspielerin Michelle Stefes (39/1 Tore) und Luisa Knippert (38/2 Tore). Bienen-Coach Mühlner warnt davor die Gastgeberinnen zu unterschätzen: „Es ist schwer die Mannschaft nach dem Trainerwechsel einzuschätzen. Außerdem sind sie mit Knippert, Ruthenbeck, Szücs, Bruggemann, Melina Fabisch und Natalie Adeberg im Rückraum sehr breit aufgestellt und variabel.“

Bienen wollen an gute Leistung anknüpfen

Gegen den BSV Sachsen Zwickau konnte der HCR seinen ersten Punkt im Jahr 2020 feiern. Das nicht mehr dabei heraus sprang, lag wie im Spiel gegen Freiburg an der eigenen Fehlerquote vor dem gegnerischen Tor. Die Rödertalbienen ließen erneut jede Menge Chancen ungenutzt. Dank einer guten Leistung in der Abwehr reichte es zum Punktgewinn. Trotzdem muss die Mühlner-Sieben daran arbeiten über die ganze Spieldauer konzentriert zu bleiben und nicht in den letzten Minuten der Partie ein besseres Ergebnis herzuschenken. HCR-Trainer Mühlner freut sich jedenfalls auf die Auswärtsfahrt: „Die Fahrt nach Wuppertal ist sicherlich beschwerlich, aber ich bin positiv gestimmt. Wir hatten gegen Zwickau und Freiburg den Sieg in der eigenen Hand. Wenn wir unsere Fehlerquote im Angriff minimieren können und in der Defensive ähnlich agieren wie zuletzt, sind wir der klare Favorit.“

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