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Bierstadtfest 2021: Termin unter Vorbehalt

Radeberg. Nachdem das Radeberger Bierstadtfest letztes Jahr ins Wasser fiel, soll es dieses Jahr stattfinden und zwar vom 16. bis 18. Juli.

„Insbesondere nach dem pandemiebedingten Ausfall unseres Festes im Vorjahr haben wir uns die Entscheidung für das aktuelle Jahr keinesfalls leichtgemacht. Auf unterschiedliche Weise haben wir in den letzten zwölf Monaten jedoch auch alle ein paar Erfahrungen im Umgang mit der insgesamt gänzlich neuen Situation sammeln können, die uns – zusammengetragen – nun aus heutiger Sicht mit den Vorbereitungen zum Fest beginnen lassen“, so Gerhard Lemm, Oberbürgermeister der Stadt Radeberg.

Aus diesen Erfahrungen heraus ist zum Beispiel die Verschiebung des Veranstaltungstermins von ursprünglich Anfang Juni auf Mitte Juli entstanden, und mit Blick auf die aktuelle Lage bewusst auch noch ein zweiter, wichtiger Zeitpunkt festgelegt worden. „Mitte Mai müssen und werden wir anhand der dann vorherrschenden Pandemielage final entscheiden, ob wir an den Vorbereitungen festhalten und unser Bierstadtfest tatsächlich durchführen können“, so Lemm. 

Auch Axel Frech, Geschäftsführer der Radeberger Exportbierbrauerei, bekräftigt mit seiner Aussage die jetzt gemeinsam getroffene Entscheidung. „Es ist kein Geheimnis, dass wir als Brauer zu denen zählen, die eine Lockerung der Schutzverordnungen nahezu herbeisehnen, denn ein Großteil von dem, was wir mit unserem Engagement und unserem Produkt zum Lebensgefühl und den Begegnungen vieler Menschen übers Jahr beitragen, konnte schon seit Langem nicht mehr stattfinden. Doch bei aller Vorfreude auf hoffentlich bald wieder Kommendes: Unsere Verantwortung, auch jedem Einzelnen gegenüber, wird Vorrang haben. Mit diesem Blickwinkel werden wir auch alle Aspekte zur finalen Entscheidung Mitte Mai genauestens prüfen, aber bis dahin erstmal ordentlich mit anpacken“.

Veranstaltet wird das Bierstadtfest von Stadt, Gewerbeverein und Brauerei. Organisiert wird es von der Dresdner Agentur Schröder.

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Spremberg. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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