Katrin Demczenko

Chor singt in New York

Hoyerswerda. Nicht mit leeren Händen besuchte Bürgermeister und Stiftungsrat Thomas Delling jetzt eine Probe des Großen Chores Hoyerswerda.

Am 20. Januar 2020 singen 41 Mitglieder des Großen Chors Hoyerswerda e.V. mit etwa 260 weiteren Sängern aus Kanada, Neuseeland, Australien, der Schweiz und Großbritannien in der New Yorker Carnegiehall.
In dem altehrwürdigen Gebäude erklingt zum ersten Mal in den USA die Friedensmesse »The Armed Man - A Mass For Peace«, die der Brite Karl Jenkins unter dem Eindruck des Kosovo-Krieges zum Jahrtausendwechsel komponiert hat. Da der Hoyerswerdaer Projektchor das Stück unter seiner Chorleiterin Kerstin Lieder schon 2017 in der Lausitzhalle aufgeführt hatte, waren die Sänger erfreut, für diesen Auftritt angefragt worden zu sein, sagte der Vereinsvorsitzende des Großer Chores, Michael Köllner. Nach zwei Tagen gemeinsamer Probe in New York ist am dritten Tag die Aufführung, die sicher ein unvergessliches Erlebnis für alle Sängerinnen und Sänger wird.

Weil diese so weite Reise den Chor aber insgesamt rund 90.000 Euro kostet, sind Spenden höchst willkommen. Eine Großspende in Höhe von 5.000 Euro steuerte jetzt die Lausitzer Seenland Stiftung bei. Kulturbürgermeister Thomas Delling überreichte den Spendenscheck am vergangenen Samstag auf einer Chorprobe in der Aula des Foucault-Gymnasiums. »Dieser Auftritt ist etwas besonderes für Hoyerswerda und wird den Ruf der Stadt positiv verbessern«, ist sich Thomas Delling sicher.

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