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Dann mal ran an die Stifte und Pinsel

Hoyerswerda. Sylvia Hübner hatte zu einem Kindermalwettbewerb aufgerufen, der jetzt verlängert wird.

Zwei Farben ergeben ein Kunstwerk. Breite ineinander gewebte Linien lassen beim genaueren Hinsehen ein Trampolin auf dem Blatt Papier erkennen. Die dafür verwendeten schwarzen und grünen Farben sowie die Überschrift »Trampolinpark« lassen schnell erahnen, dass dieses Sportgerät zum »Jump Up« im WK X gehören könnte. Einrichtungsinhaberin Andrea Hartkopf dürfte es freuen, dass Helena die Freizeitoase am Stadtrand zu ihrem Lieblingsplatz ausgewählt hat. Paula mag hingegen den »kleineren Bruder« des Trampolinparks, das benachbarte Spielhaus »Tobix« in der Otto-Nagel-Straße sehr. Jonathan ist am liebsten im Cinemotion-Kino in der Altstadt zu Gast, während Malin und Linn die Seilrutsche in einem idyllisch gelegenen Wald bei Klein Neida großartig finden.

Fröhlich und unbeschwert geht es auch auf dem Bild von Josie Melina zu. Das Mädchen hat glücklich aussehende Menschen beim Schwimmen, Toben und anderen Wasserspielen im Lausitzbad auf Papier festgehalten.

Was immer wieder auffällt: Jedes Kunstwerk für sich ist mit sehr viel Liebe zum Detail entstanden, strahlt Fröhlichkeit und pure Lebensfreude aus. Schöne, bunte Motive, die wohl jedem Betrachter in dieser schwierigen Zeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürften. Angefangen von Bleistiftzeichnungen, bis hin zur Verwendung von Wasserfarben und Faserstiften sind viele Gestaltungstechniken vertreten. »Es ist echt toll, was die Kinder geschaffen haben. Ich freue mich sehr über diesen Zuspruch«, meint Sylvia Hübner, die Anfang Dezember zu einem Kindermalwettbewerb unter dem Thema »Lieblingsplätze« aufgerufen hatte.

Die Weißkollmerin wollte mit dieser Initiative anfangs den Jungen und Mädchen »nur« die Wartezeit bis Heiligabend verschönern und verkürzen. Aufgrund der Resonanz hat sich die Betreiberin des Cafés Rosali jetzt dazu entschlossen, den Malwettbewerb bis Ende Februar zu verlängern. Die Kunstwerke werden gerahmt und im Schaufenster des Cafés ausgestellt. Sylvia Hübner möchte damit auch etwas Freude, Ablenkung und mutmachende Motivation in Zeiten von Corona und Lockdown vermitteln. Seit der Eröffnung des Cafés vor über drei Jahren engagiert sie sich bei und mit verschiedenen Aktionen, um die Entwicklung der historisch geprägten Altstadt und damit auch das Gesamtbild der Stadt positiv und nachhaltig fördern zu können. Der jetzige Malwettbewerb ist ein weiterer kleiner Meilenstein dafür.

Jedes Kunstwerk wird belohnt

Also Kinder: Ran an die Wachsmaler, Stifte oder Pinsel! Malt eure Lieblingsplätze auf Papier und werft eure Kunstwerke in den Briefkasten vom Café Rosali in der Kirchstraße 16, gleich gegenüber der evangelischen Johanneskirche. Oder einfach mit der Post schicken. Sylvia Hübner würde sich freuen, wenn auf den Bildern neben einer kurzen Beschreibung des abgebildeten Lieblingsplatzes auch das jeweilige Alter und die Adressen der kleinen Künstler zu finden sind. Denn jeder Teilnehmer darf sich über eine kleine Überraschung freuen, die per Post nach Hause gesendet wird.

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Spremberg. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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