Sandro Paufler

Das sind die Pläne der neuen Gastwirte auf dem Valtenberg

Neukirch/Lausitz. Ein junges Pärchen betreibt nun die Berggaststätte auf der höchsten Erhebung des Oberlausitzer Berglandes. Eine Blaskapelle und Baudenabende sind nur einige kreative Ideen der beiden Gastwirte auf dem Valtenberg. Doch welche Gerichte werden überhaupt serviert?

Sie heißen Romano und Vanessa Porsche und sind die neuen Betreiber der Valtenbergbaude in Neukirch/Lausitz. Dabei war es eine glückliche Fügung des Schicksals, dass sie nun am 587 Meter hohen Valtenberg Gäste bewirten dürfen.  

Rückblick: Familie Hübner, die langjährigen Pächter auf dem Valtenberg, sind mit der Gemeinde übereingekommen, den Pachtvertrag am 31. Dezember 2021 einvernehmlich auslaufen zu lassen. Das Ehepaar Hübner begründet die Entscheidung damit, sich zur Ruhe zu setzen zu wollen. Soweit, so gut. In einem Bewerbungsverfahren konnte eine Nachfolgerin für die Baude gefunden werden. Sandra Kirsch sollte nahtlos am ersten Januar 2022 übernehmen. Da Familie Hübner sich entschieden hatte, bereits im August aufzuhören, kam der Neukircher Bürgermeister Jens Zeiler im Juli letzten Jahres auf Romano und Vanessa Porsche zu, um zu fragen, ob sie sich vorstellen könnten die Valtenbergbaude temporär bis zum Jahresende zu übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt betrieben sie das Erbgericht in Neukirch Lausitz als Gaststätte. Dann die Hiobsbotschaft für die Gemeinde: Sandra Kirsch ist als künftige Gastwirtin abgesprungen und stand als Nachfolgerin der Valtenbergbaude plötzlich nicht mehr zur Verfügung. Nach intensiven Gesprächen mit der Gemeinde, entschieden sich Porsches die Valtenbergbaude nicht nur temporär, sondern langfristig zu übernehmen.

Das haben die Gastwirte vor

Seit nun mehr als vier Monaten arbeitet das Pärchen auf dem Valtenberg. Anbieten möchten sie vor allem gutbürgerliche Küche aus der Region. „Ein großes Augenmerk legen wir auf hausgemachte Produkte. Bei uns werden die Gäste keine fertigen Saucen, Suppen oder Eintöpfe vorfinden“, erzählt Vanessa Porsche. Hausbier wird die Dresdener Marke Feldschlößchen sein.

Öffnungszeiten auf dem Valtenberg variieren

Die Valtenbergbaude ist künftig jeden Tag in der Woche geöffnet, außer am Montag und Donnerstag – da ist Ruhetag. Einkehren können die Gäste ab 10 Uhr. Die Schließzeiten variieren je nach Jahreszeit, Witterungsbedingung und Gästeaufkommen: „In den Wintermonaten wird es ja recht früh dunkel und da keine Beleuchtung auf den Wegen ist, sind die meisten Gäste bereits gegen 16 Uhr auf dem Weg nach Hause. Wenn mal gar nichts los ist werden wir auch schon eher schließen. Dafür öffnen wir in den Sommermonaten länger: Da genießen die Gäste die Natur auf der Terrasse und es kann durchaus vorkommen, dass sie dann bis 21 Uhr oder länger sitzen möchten. Darüber freuen wir uns natürlich sehr. Generell werden wir keinen Gast vor die Tür setzen, weil wir schließen möchten“, so die beiden Porsches.

Große Feiern auf dem Berg möglich

Oben auf dem Valtenberg sind Feiern, Geburtstage oder Hochzeiten möglich. Da die Gemeinde eine kleine Bergkappelle errichtet hat, sind künftige Berggottesdienste vorgesehen. Die Gäste können sich nach dem Gottesdienst in der Gaststätte stärken und entspannen.

Wanderer müssen nicht verdursten

Sollten sich Wanderer außerhalb der Öffnungszeiten auf den Valtenberg verirren, ist zumindest für den kleinen Durst gesorgt: „Wir haben eine Kasse des Vertrauens, sodass immer Getränke zur Verfügung stehen, auch an den Ruhetagen“, berichtet Vanessa Porsche.

Blaskappelle zum Männertag

Für die Zukunft haben die neuen Betreiber auch schon Pläne und Ideen parat: Die jungen Gastwirte möchten Baudenabende veranstalten oder den Biergarten für Gäste attraktiver gestalten. Außerdem soll zum Männertag eine Blaskappelle auf dem Valtenberg spielen. Romano und Vanessa Porsche freuen sich jedenfalls auf viele Gäste: „Bei uns ist jeder Besucher herzlich willkommen.“

 

 

 

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