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Der Traum von Olympia

Sohland a. d. Spree. Der Skiclub Sohland engagiert sich seit Jahren in der Nachwuchsarbeit für Athleten in der Nordischen Kombination. Weltmeistertertitel und zahlreiche Erfolge sprechen für sich. Aber auch Freizeitsportler und Touristen kommen an den Loipen und am Abfahrtshang in Tännicht auf ihre Kosten.

Der 1928 gegründete Skiclub im Ortsteil Tännicht genießt als Talentschmiede in der Sportwelt einen guten Ruf. Die Ehrentafel auf dem Gelände zeugt von sportlichen Errungenschaften »made in Sohland.« Aktuellstes Beispiel ist die Juniorenweltmeisterin Jenny Nowack, die dank ihrer Erfolge bei internationalen Wettkämpfen fortan für Deutschland antreten darf. »Hier im Verein kann der Traum von Olympia wahr werden«, sagt Reiner Schwaar, Mitglied im Vorstand des Skiclubs.

Sponsoren halten dem Verein die Treue

Dank des Engagements der vielen Sponsoren und mit Hilfe der Vereinsmitglieder konnten in Eigenleistung zahlreiche Projekte realisiert werden. Viel wird auch in den Nachwuchs investiert: Damit die Sportlerinnen und Sportler ordentlich trainieren können, muss eine gute Ausrüstung gestellt werden – und diese ist teuer. Bis zu 1.300 Euro betragen die Kosten für die Skiausrüstung eines Kindes. Die zahlenden Eltern müssen davon nur einen Bruchteil über Mitgliedsbeiträge selbst finanzieren. Den größten Anteil stemmen die hier ansässigen Sponsoren aus der Region, worüber der Skiklub sehr dankbar ist.

Neben der Arbeit auf der Anlage werden auch die circa 30 Kilometer Loipen in der Umgebung gespurt. Hier leistet der Sohländer Sportverein aus Tännicht einen großen Beitrag für die Tourismusregion im Oberland – und das wohlgemerkt im ehrenamtlichen Engagement.

Kein Schnee? Kein Problem!

Doch wird es in naher Zukunft schneereiche Winter geben? Auf diese Frage hat die Übungsleiterin Sylva Hohlfeld eine Antwort: »Wir sind nicht mehr angewiesen auf Schnee. Das Skispringen und Nordisch Kombinieren ist eine Ganzjahressportart geworden. Im Sommer arbeiten wir mit speziellen Matten und im Winter können wir mit Kunstschnee die Anlagen präparieren.«

In der kalten Jahreszeit kommen auch Freizeitsportler auf ihre Kosten. Gleich neben der Schanze liegt der Abfahrtshang, der zum Skifahren genutzt werden kann, allerdings aufgrund der Corona-Bestimmungen derzeit geschlossen ist.

Neue Sanitär- und Umkleideräume geplant

Damit die Bedingungen weiterhin auf hohem Niveau bleiben, muss stetig in die Anlage investiert werden. Und Investitionsbedarf besteht: »Derzeit gibt es keine optimalen Räumlichkeiten im Sanitär-, Umkleide- und Gästebereich«, erzählt Reiner Schwaar. Doch dank der Unterstützung des Gemeinderates und des Engagements der Landtagsabgeordneten Patricia Wissel sind die Planungen weit fortgeschritten. Für den Umbau ist die auf dem Gelände stehende Mehrzweckhalle angedacht und soll auf die Bedürfnisse der Athleten und Gäste angepasst werden. Die Hoffnung der Vereinsmitglieder besteht darin, dass bis zum 1. Halbjahr 2022 der erste Spatenstich erfolgen kann.

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