Sandro Paufler

Fertigstellung der S177 verzögert sich – AFD kritisiert

Die Schnellstraße kann erst zwei Jahre später befahren werde

Die neue Schnellstraße S 177 soll künftig dafür sorgen, dass sich der Verkehrsfluss von Radeberg nach Leppersdorf deutlich entspannt und Reisende schneller in den Dresdener Osten oder weiter in Richtung Süden, in das Elbsandsteingebirge gelangen können.

„10 Prozent höhere Baukosten und 100 Prozent verlängerte Bauzeit“

Doch bis es soweit ist, vergehen noch ein paar Jahre, denn die Fertigstellung der Schnellstraße kann voraussichtlich erst 2023 abgeschlossen werden. Die eingeplanten Kosten von 53 Millionen Euro werden mit großer Wahrscheinlichkeit überschritten. Der AFD Landtagsabgeordnete Frank Peschel kritisiert die Verzögerung: „10 Prozent höhere Baukosten und 100 Prozent verlängerte Bauzeit. Das ist das traurige Zwischenergebnis des 5,3 km langen Teilstraßenneubaus der S177. Es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass sich die Fertigstellung, ohne Angabe von Gründen immer weiter verschiebt, wo der Straßenabschnitt doch bereits 2020 fertiggestellt sein sollte. Mittlerweile wird die Fertigstellung mit 2023 angegeben.“

Deutliche Kritik von Peschel ist auch an bisherige sächsische Infrastrukturprojekte adressiert: „Die Verspätung bei der Freigabe der S177, die gestiegenen Baukosten und Fehlplanungen stehen exemplarisch für die Umsetzung von Infrastrukturprojekten in Sachsen. Das ist völlig inakzeptabel“, so der AFD-Mann Peschel mit ernsten Worten.

Finanzierungslücken verzögern die Fertigstellung

Auf Nachfrage beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) gibt es aus deren Sicht doch Gründe für die Bauverzögerung. „Die Fertigstellung des Abschnitts zwischen Radeberg und der A4 hat sich auf 2023 verschoben, weil wir letztlich nicht alle ursprünglich geplanten Baulose in das letztjährige Finanzierungsprogramm einordnen konnten.“ Heißt konkret: Die Finanzierung konnte nicht gewährleistet werden und ist abhängig vom Doppelhaushalt 2021/2022.

Wie gehen die Arbeiten derzeit voran?

Der Plan für die kommenden Wochen sieht so aus, dass Ausweichstellen für den Linienbusverkehr auf der K 9254 (zwischen Wachau und Kleinröhrsdorf) geschaffen werden. Diese soll während der im Mai beginnenden Vollsperrung der S 95 als Umleitungsstrecke dienen, um dann den Streckenabschnitt zwischen Radeberg und Leppersdorf - der künftigen S 177 - baulich fertigzustellen.

 

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Genesene erhalten Nachweis vom Gesundheitsamt

Elbe-Elster. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, wie beispielsweise der Besuch beim Friseur, in bestimmten Geschäften oder bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, nun auch dieselben Erleichterungen und Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gelten, wie bisher für negativ getestete Personen. Wichtig: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung von Abstandsgeboten bleibt auch für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen weiterhin Pflicht. Als Nachweis für den Status Genesene wird ein positiver PCR-Test (oder ein anderer Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, benötigt. Hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Genesene, die aktuell nicht im Besitz Ihres positiven PCR-Nachweises sind, können über genesenennachweis@lkee.de den Nachweis beantragen. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingang zeitnah.  Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man auch hier keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten…

weiterlesen