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Nach Messer-Attacke: Tatverdächtiger festgenommen

Großröhrsdorf. Die Polizei hat am Donnerstagvormittag einen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Ob es sich um den Täter handelt, werden die weiteren Ermittlungen in den nächsten Tagen zeigen. Außerdem wendet sich die Polizei mit einem wichtigen Appell an die Bevölkerung.

Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau in Großröhrsdorf an der Johann-Sebastian-Bach-Straße, haben die Ermittler am Donnerstagvormittag die Wohnung eines Tatverdächtigen in Großröhrsdorf durchsucht.

15-jähriger Deutscher festgenommen

Die Ermittler haben sich auf das nähere Umfeld der 16-jährigen getöteten konzentriert. In diesem Zusammenhang steht nunmehr ein Jugendlicher im Tatverdacht. Die Durchsuchung und weitere Maßnahmen bei dem 15-jährigen Deutschen sollen den Ermittlern weiteren Aufschluss über die Tat geben. Der Tatverdächtige ist vorläufig festgenommen. Ein Richter wird im Weiteren über die Fortdauer der Freiheitsentziehung entscheiden.

Die Ermittlungen zum Tatmotiv, zur Begehungsweise und den sonstigen Tatumständen dauern an.

Eine Bitte an die Bevölkerung

Die Polizei bittet darum Abstand von Vorverurteilungen und Selbstjustiz zu nehmen: Emotionen, Angst und Unsicherheit sind dieser Tage bei der Bevölkerung in und um Großröhrsdorf verständlich und nachvollziehbar. Als Grundprinzip eines rechtsstaatlichen Strafverfahrens gilt jedoch immer die Unschuldsvermutung. Polizei und Staatsanwaltschaft appellieren an einen verantwortungsvollen Umgang mit den sozialen Medien. Es besteht die Gefahr von Vorverurteilungen. »Selbstjustiz« und Bedrohungen sind strafbar, nicht gewünscht und können die Ermittlungen behindern. Diese liegen ausschließlich bei Polizei und Staatsanwaltschaft. Haben Sie Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsorgane. Beteiligen Sie sich nicht an Spekulationen, Mutmaßungen oder Verdächtigungen in sozialen Netzwerken, so der Aufruf der Polizeidirektion Görlitz.

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Familienhalloween auf der Hofewiese

Langebrück. Die Hofewiese in Langebrück lädt am kommenden Wochenende zum großen Familienhalloween ein. Unter dem Motto "Fröhlich Gruseln in der Heide" werden Kürbisse geschnitzt, Gruselkerzen gebastelt und das gesamte Landgut ist aufwendig dekoriert. Erstmals lodern wieder die großen Feuertürme und es gibt Glühwein und Kinderpunsch. Höhepunkt ist der Samstag, 30. Oktober. Ab 12 Uhr können sich Kinder an mehreren Stationen schminken lassen und ab 16 Uhr lädt DJ Sven Parthum zur Monsterdisko in den Biergarten. Dabei kann man sich Mut antanzen, um mit Einbruch der Dunkelheit auf schaurig-schönen Gruselwanderungen in der Heide das Fürchten zu lernen. Womöglich trifft man sogar auf Hans Jagenteufel, den berüchtigten Reiter ohne Kopf. Die Sagengestalt treibt in dieser Zeit in der Dresdner Heide ihr Unwesen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kostümierte Gäste sind sehr gern gesehen. Ausdrücklich werden wetterfestes Schuhwerk und entsprechende Kleidung empfohlen. Am Sonntag, 31. Oktober, geht Halloween dann weiter. Man kann wieder Kürbisse schnitzen und sich schminken lassen, 14 Uhr gibt’s Ponyreiten auf verkleideten Pferden mit der Reitschule von Claudia Bosert und dem Ponyhof Langebrück. Mit Halloween stellt die Hofewiese ihren Biergarten auf Winterbetrieb um. Ab November ist sie wochentags wieder geschlossen, hat aber an den Wochenenden, an allen Feiertagen, mit Ausnahme des 25. Dezembers, und zwischen den Jahren von 10 bis 17 Uhr geöffnet, an den Adventswochenenden auch länger.  Die Hofewiese in Langebrück lädt am kommenden Wochenende zum großen Familienhalloween ein. Unter dem Motto "Fröhlich Gruseln in der Heide" werden Kürbisse…

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