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Rödertalbienen siegen in Lintfort

Großröhrsdorf. 287 Zuschauer kamen bei sonnigem Wetter in die Halle Eyller Straße und sahen einen souveränen 28:19 (15:10)-Sieg der Rödertalbienen.

Auch im dritten Saisonspiel musste HCR-Coach Frank Mühlner auf Pavlina Novotna verzichten. Julia Mauksch konnte zwar bereits mit der Mannschaft trainieren, aber auch für sie wäre ein Einsatz zu früh gekommen.

In den ersten Minuten nach Anpfiff tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab. Den ersten Fehlpass von Lintfort konnten die Bienen noch nicht verwerten. Nach dem Zweiten baute der HCR langsam auf, ehe Lisa Loehnig (3 Tore) aus dem Rückraum abzog und zum 1:0 traf. Die Gastgeberinnen wirkten nervös. Der HCR nutzte die Fehler zu Kontern – die beiden schnellen Außen Rabea Pollakowski (3 Tore) und Meret Ossenkopp (3 Tore) erhöhten auf 3:0. Nun bejubelte auch die Mannschaft von TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein den ersten Torerfolg. Die Bienen suchten konsequent den Abschluss und spielten druckvoll nach vorne. Nach elf Minuten erzielte Ann-Catrin Höbbel (7/2 Tore) per Strafwurf das 8:2. Die TuS-Abwehr wirkte überfordert. Der HCR spielte weiter entfesselt und führte nach 15 Minuten bereits mit 10:3. Nun schalteten die Gäste einen Gang zurück ohne das Spiel jedoch aus den Händen zu geben. Lintfort verkürzte auf 6:11 und Bienen-Trainer Mühlner zog seine erste grüne Karte. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Saskia Nühse (4 Tore) stellte mit zwei Toren in Folge wieder den alten Abstand her (13:6 nach 22 Minuten). In der 27. Minute netzte Brigita Ivanauskaite (6 Tore) unbedrängt aus knapp neun Metern zum 14:8 ein. Lediglich Loes Vandewal (8 Tore) strahlte beim TuS wirklich Torgefahr aus. Mit einer 15:10-Führung ging es in die Kabine.

Die Rödertalbienen waren früh aus der Kabine zurück. Sie begannen die zweite Hälfte ähnlich souverän wie die Erste – Ivanauskaite ging in ihrer typischen Art auf die Abwehr und erzielte das 16:10. In der 36. Minute vollendete Ossenkopp einen Tempo-Gegenstoß zum 19:11. Dann folgte ein besonderer Leckerbissen. S. Nühse täuschte einen Wurf an und steckte stattdessen zu Thilde Boesen (2 Tore) durch. Die Kreisläuferin hämmerte das Spielgerät unter die Querlatte zum 20:12. Grenz-Klein sah sich gezwungen, ein zweites Time-Out zu nehmen, um ihrer ideenlosen Offensive Dampf zu machen. Das zeigte zunächst Wirkung, denn die Gastgeberinnen kamen noch einmal auf 14:21 heran (40. Minute). Das Spiel flachte nun deutlich ab. Bis zur 50. Minute fielen je zwei Tore auf beiden Seiten. Dann wurde es ein letztes Mal interessant. Die Bienen spielten nach zwei Zeitstrafen in doppelter Unterzahl. Lintfort stellte auf eine 4:2-Abwehr um. Pollakowski und Ossenkopp passten sich durch die gegnerische Abwehr und Erstere schloss im Stile einer Rückraumspielerin zum 25:16 ab. Den Schlusspunkt für den HCR setzte die gut spielende Loehnig. Sie knallte den Ball aus zentraler Position unhaltbar in die rechte obere Torecke zum 28:17 (57. Minute) Bis zur Schlusssirene netzten die Gastgeberinnen noch zweimal ein. Am Ende jubelten allerdings die Rödertalbienen über ihren souveränen Auswärtssieg. Sowohl Spielerinnen als auch Trainerteam waren angesichts des Spielverlaufs zufrieden. So kann es gerne weiter gehen.

HCR-Trainer Frank Mühlner: „Heute bin ich rundum zufrieden. Alles was wir unter der Woche im Training und in der Videoanalyse herausgearbeitet haben, konnten die Mädels auf der Platte umsetzen. Defensiv standen wir sehr gut und haben kaum Chancen zugelassen. Offensiv haben wir die Chancen genutzt. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotential, aber nach so einem Spiel will ich nicht überkritisch sein.“

Florian Triebel

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Vertragsverlängerung im Fuchsbau

Weißwasser/O.L.. Bei den Lausitzer Füchsen füllt sich der Kader weiter. Mit Kale Kerbashian bleibt ein weiterer Leistungsträger an Bord. Nachdem der in Thunder Bay geborene Kanadier in der letzten Saison Anfang Februar von HK Nitra aus der slowakischen Liga nach Weißwasser kam, zeigte er in den acht Spielen für unseren Club durchweg starke Leistungen. Mit 10 Punkten, davon zwei Toren und acht Vorlagen, war er maßgeblich an der mannschaftlichen Stabilisierung zum Ende der Hauptrunde beteiligt. Er konnte sich sofort in die Mannschaft integrieren und hat die Trainer und auch die Zuschauer als Führungsspieler überzeugt. "Ich bin sehr froh, dass Kale in Weißwasser bleibt. Er ist ein äußerst talentierter Spieler und läuferisch sehr stark. Er besitzt aufgrund seiner vielen Fähigkeiten eine Menge Möglichkeiten, das Offensivspiel zu gestalten. Zudem hat er einen ausgezeichneten Charakter mit dem brennenden Willen, zu gewinnen. Dieser unbedingte Siegeswille ist für mich als Trainer äußerst wichtig. Denn wir spielen, um möglichst jedes Match zu gewinnen. Seine Professionalität, seine Fähigkeiten und sein Charakter werden uns garantiert helfen, unser Ziel, ein beständig gutes und wettbewerbsfähiges Team zu sein und attraktives Eishockey zu spielen, zu erreichen – eben Füchse-Eishockey!“, erklärte Füchse-Headcoach Corey Neilson. „Ich freue mich sehr, in dieser Saison wieder bei den Lausitzer Füchsen zu sein. Ich habe meine kurze Zeit in der letzten Saison in Weißwasser wirklich genossen. Meine Teamkollegen, die Trainer, das Management und besonders die Fans waren alle großartig. Ich denke, wir haben einige starke Spieler für die nächste Saison verpflichtet und haben das Potenzial, eine Top-Mannschaft zu sein, was das Wichtigste ist“, so der Kanadier zu seiner Vertragsverlängerung. Kale Kerbashian wird in Weißwasser eine weitere Kontingentstelle besetzen. (pm/Lausitzer Füchse)Bei den Lausitzer Füchsen füllt sich der Kader weiter. Mit Kale Kerbashian bleibt ein weiterer Leistungsträger an Bord. Nachdem der in Thunder Bay geborene Kanadier in der letzten Saison Anfang Februar von HK Nitra aus der slowakischen Liga nach…

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