Sandro Paufler

Tschechien erlaubt Außengastronomie für Restaurants

Die weiter sinkenden Infektionszahlen erlauben es, dass im Nachbarland weitere Lockerungen beschlossen wurden. Neben den kleinen Grenzverkehr, der die Überfahrt zum Tanken und zum Zigaretten kaufen wieder ermöglicht, haben ab Montag, den 17. Mai, die Außenbereiche der Restaurants wieder geöffnet. Das bestätigte der tschechische Gesundheitsminister bei einer Pressekonferenz: „Leichten Herzens haben wir entschieden, die Außenbereiche als so sicher zu erachten, dass sie kein größeres epidemiologisches Problem darstellen dürften“, so der Minister Petr Arenberger.

Was müssen Gäste beachten?

Wer ins Nachbarland reisen möchte, um die Außengastronomie zu nutzen, sollte entweder nachweisen, dass er geimpft, genesen oder einen negativen Corona-Test vorzeigen kann. Dabei ist die PCR-Methode zulässig als auch eine Schnelltest von einem Testzentrum oder der Nachweis eines Selbsttests. Der Selbsttest kann sogar mitgenommen und vor Ort durchgeführt werden. Beim Betreten der Außenanlagen ist das Tragen einer FFP-2 Maske Pflicht. Maximal vier Personen dürfen sich an einen Tisch setzen. Ausnahmen bilden größere Familien, die als ein Hausstand gelten.

Fraglich, ob jeder Restaurantbesitzer das Angebot nutzt

Die Restaurantbetreiber müssen für die Einhaltung der Regeln sorgen. Außerdem werden die Kapazitäten beschränkt sein, weil die Tische einen Mindestabstand haben müssen und nur eine gewisse Anzahl an Personen sich aufhalten darf.

Ob nun jeder Gastwirt in der Grenzregion seine Außengastronomie öffnen wird, bleibt unklar, da es sich wahrscheinlich nicht für alle Betreiber rechnen wird. Es wird daher empfohlen zur Lieblingslokalität vorher telefonischen Kontakt aufzunehmen.

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