Silke Richter

„Wir halten zusammen“

Hoyerswerda. Globus gehört in Hoyerswerda und weit darüber hinaus zu den wichtigsten Nahversorgern in der Region. Aber wie geht das Unternehmen mit der jetzigen, besonderen Situation um? Angela Seraphin, Geschäftsleiterin im Globus Hoyerswerda, gibt Antworten.

Wie geht das Unternehmen Globus am Standort Hoyerswerda mit der momentanen Situation um?

Unsere Belieferung ist gesichert und unsere SB-Warenhäuser sind bis auf weiteres ganz normal geöffnet. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten aktuell von früh bis spät mit Hochdruck daran, temporär leere Regale wieder aufzufüllen und die Warenversorgung sicherzustellen. Gemeinsam mit Logistik, Industrie und unseren Handelspartnern erbringen sie derzeit Bestleistungen. Daneben können wir durch unser breites Sortiment unsere Kunden immer noch gut bedienen.

Wie ist die Stimmung unter den Kunden und Mitarbeitern, gab es besondere Vorfälle, die der        Krisensituation geschuldet sind?  

Alle Maßnahmen werden von unseren Kunden mit großem Verständnis aufgenommen, insbesondere die Abstandsregeln. Die gegenseitige Rücksichtnahme und der Respekt füreinander, besonders für unsere Mitarbeiter, ist vorhanden und dafür sind wir unseren Kunden sehr dankbar. Wir halten zusammen.

Wie wird der Warennachschub jetzt organisiert, gibt es Engpässe? 

Unsere Warenversorgung und die Belieferung unserer Märkte sind sichergestellt, da sehen wir keine Probleme. Unsere Lieferkette ist derzeit intakt und stabil, aufgrund der aktuellen Nachfrage haben wir unsere Lieferfrequenz sogar erhöht und sehen auch in absehbarer Zeit keine Versorgungsengpässe. Zwar kann es kurzfristig bei stark nachgefragten Produkten zu Lücken in den Regalen kommen, wir arbeiten jedoch mit Hochdruck daran, diese wieder aufzufüllen.

Welche Sicherheitsmaßnahmen werden derzeit ergriffen und wie sieht es mit Sonntagsöffnungszeiten aus? 

Unser wichtigstes Ziel ist es unsere Mitarbeiter und Kunden zu schützen. Zusätzlich zu unseren strengen Hygienemaßnahmen, die bei Globus schon immer sehr hoch sind, haben wir im Haus weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, darunter Plexiglas an den Kassen und Abstandsaufforderungen auf dem Boden. Daneben bitten wir unsere Kunden durch Hinweise und Spots in den Märkten zu bargeldloser Bezahlung, um weitere Kontaktmöglichkeiten zu reduzieren. Unser Markt ist aktuell gemäß den normalen Öffnungszeiten geöffnet. Eine zusätzliche Öffnung am Sonntag planen wir derzeit nicht, um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die derzeit Höchstleistungen erbringen, einen Ruhetag zu ermöglichen.

Welche Maßnahmen sind geplant um den bevorstehenden Andrang vor den Osterfeiertagen etwas entspannen/entzerren zu können?   

Aufgrund der derzeitigen Ausgangsbeschränkungen rechnen wir aktuell mit weniger Zulauf, sind jedoch auf erhöhte Kundenströme vorbereitet. Hierfür haben wir schon entsprechende Einlassregelungen vorbereitet, die wir, wenn nötig, umsetzten können. Unsere Sicherheitsmaßnahmen sind auch für einen erhöhten Kundenzulauf im Markt angepasst. Daneben sind unsere Flächen ausreichend groß, sodass sich unsere Kunden gut verteilen können. Als Lebensmittelhändler kommt uns in der aktuellen, nie vorher da gewesenen Situation ein besonderer Versorgungsauftrag zu, den wir verantwortlich wahrnehmen möchten. Deshalb haben wir uns bewusst dazu entschieden auf unbestimmte Zeit auf unser Faltblatt zu verzichten, so können unsere Kunden ausschließlich ihren Bedarf decken und werden nicht von Angeboten angelockt.

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