Dresden lässt weitere Öffnungsschritte zu

Dresden. Ab Montag, 8. März, gilt im Freistaat Sachsen eine neue Corona-Schutz-Verordnung. Diese lässt entsprechend den Festlegungen von Bund und Ländern weitere Öffnungsschritte zu. Die Lockerungen sind an die Voraussetzung geknüpft, dass sowohl im Freistaat als auch in der Landeshauptstadt Dresden der 7-Tages-Inzidenzwert unter 100 pro 100.000 Einwohnern liegt. Diese Voraussetzung ist aktuell seit dem 13. Februar 2021 und damit länger als die geforderten fünf aufeinanderfolgenden Tage erfüllt. Die Landeshauptstadt Dresden macht daher von der Möglichkeit zur Lockerung Gebrauch und lässt ab kommender Woche folgende Öffnungen zu: Ab Montag, 8. März 2021 können bisher geschlossene Einrichtungen des Einzel- und Großhandels und Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für höchstens eine Kundin oder einen Kunden pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche öffnen. Bedingung ist die vorherige Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit einer Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung. Unterstützungsbedürftige Personen und Minderjährige werden bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt. kann Individualsport allein oder zu zweit und in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 15 Jahren im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, stattfinden. können körpernahe Dienstleistungen wie beispielsweise die in Kosmetik- oder Nagelstudios angeboten werden. Voraussetzung ist ein Hygienekonzept, dass unter anderem ein Terminmanagement zur Vermeidung von Kundenansammlungen und die wöchentliche Testung der Beschäftigten beinhaltet. Zudem müssen Kunden ein tagaktuelles negatives Testergebnis vorweisen. Dieses ist allerdings keine Voraussetzung für Kunden von Friseurbetrieben, bei Fußpflegen oder soweit die körpernahen Dienstleistungen medizinisch notwendig sind. Ab Montag, 15. März, können zudem botanische und zoologische Gärten sowie Tierparks, Museen, Galerien und Gedenkstätten mit vorheriger Terminbuchung sowie der Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung öffnen. Zudem wird der Einzelunterricht in Musikschulen zugelassen.   Neben diesen Lockerungen fällt die Einschränkung auf den 15 Kilometer-Radius für Einkauf oder Bewegung weg. Die nächtliche Ausgangssperre und die Ausgangsbeschränkungen, die das Verlassen der eigenen Unterkunft nur aus einem triftigen Grund zulassen, werden ebenfalls aufgehoben. Auch die Allgemeinverfügung zur Regelung des Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit von Seiten der Landeshauptstadt Dresden gilt dann nicht mehr. Sofern die 7-Tages-Inzidenz im Freistaat Sachsen oder in der Landeshauptstadt Dresden den Wert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschreitet, werden die Lockerungen wieder aufgehoben. Weitere Informationen: www.dresden.de/corona Ab Montag, 8. März, gilt im Freistaat Sachsen eine neue Corona-Schutz-Verordnung. Diese lässt…

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Neue Fälle von Geflügelpest bei Wildvögeln

Meißen. Sachsen verzeichnet derzeit eine Ausbreitung der Geflügelpest bei Wildvögeln. In den letzten Tagen wurden insgesamt 12 positive Fälle amtlich bestätigt. Dazu kommen weitere 30 Verdachtsfälle. Die Funde der verendeten Vögel verteilen sich auf die Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen, Görlitz und die Stadt Dresden. Es handelt sich vor allem um Schwäne, Wildenten, Wildgänse und einen Bussard, die an der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI) des Subtyp H5, auch Geflügelpest genannt, erkrankt und verendet sind. Die Nachweise, wurde in den Laboren der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen und des Friedrich-Loeffler-Instituts erbracht. Bei den Verdachtsfällen wurde das Virus bereits durch die Landesuntersuchungsanstalt festgestellt. Die Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut steht noch aus. Staatsministerin Petra Köpping mahnt: »Eine Ausbreitung der Geflügelpest war im Frühjahr zu erwarten. Das Virus ist bei Wildvögeln derzeit sehr aktiv und verbreitet. Bisher gab es in Sachsen nur zwei Ausbrüche in Nutztierbeständen. Aktuell sind ausschließlich Wildvögel betroffen. Ich bitte alle Halterinnen und Halter um Vorsicht und Gewissenhaftigkeit bei der Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen. Und ich bitte die Bürgerinnen und Bürger, den örtlichen Veterinärämtern Funde von verendeten oder krank erscheinenden Wasservögeln oder Greifvögeln zu melden.« Im Freistaat Sachsen gilt wegen des aktuellen Tierseuchengeschehens ein Erlass des Ministeriums, nach der die Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter (LÜVÄ) eine risikoorientierte Stallplicht für Geflügel anordnen. Der Erlass sieht vor, dass in bestimmten Risikogebieten, wie z.B. Feuchtgebieten oder Uferflächen, in denen Wildvögel üblicherweise rasten, Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten und Gänse (=Geflügel, ausgenommen Laufvögel) aufgestallt werden. Das bedeutet, dass das Geflügel nur in geschlossenen Ställen oder mit bestimmten Schutzvorrichtungen, die den Kontakt sicher unterbinden, gehalten werden dürfen. Bei der Risikobeurteilung werden neben den konkreten HPAI-Fällen der vergangenen und aktuellen Seuchengeschehen insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt: die Geflügeldichte je km2 bekannte Gebiete mit hoher Wildvogeldichte/Wildvogelrast-, Wildvogelschlaf- und Wildvogelsammelplätze auf Basis der Ergebnisse der Wasservogelzählungen (WVZ) die Gewässerstrukturen Die Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter der Landkreise legen entsprechend der regionalen Bedrohungslage im Rahmen von Allgemeinverfügungen die Gebiete fest, in denen die Stallpflicht gilt. Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza bei Geflügel und anderen Vögeln, die durch hochpathogene Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 verursacht wird. Sie ist eine in der Tiermedizin seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannte Infektionskrankheit. Tote Vögel sollen nicht angefasst werden, auch um eine Verschleppung des Erregers zu verhindern. (pm/ Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt)Sachsen verzeichnet derzeit eine Ausbreitung der Geflügelpest bei Wildvögeln. In den letzten Tagen wurden insgesamt 12 positive Fälle amtlich bestätigt. Dazu kommen weitere 30 Verdachtsfälle. Die Funde der verendeten Vögel verteilen sich auf die…

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