Claudia Rautenberg

Hochspannung: In Kamenz gehts um den Lausitzpokal!

Kamenz. 15. Lausitzpokal im Showtanz am 10. November in der Kamenzer Messehalle

Es soll der "Knaller" werden - der Lausitzpokal im Showtanz fegt in diesem Jahr zum 15. Mal über die Bühne der Kamenzer Messehalle. Das ruft nach starker Konkurrenz und ebenso nach einem tollen Rahmenprogramm. So ist beispielsweise Ex-DSDS Star Anna-Carina Woitschack als Co-Moderatorin angekündigt...

Das Organisationsteam um Lars Juschten ist mit seiner Arbeit längst in die heiße Phase eingetreten. Die Moderationstexte werden niedergeschrieben, die Bühnendekoration abgesprochen, der Sitzplan abgesteckt, die Gästeliste überarbeitet. Es ist schließlich ein Jubiläum - da sind Anspannung und Nervosität vorprogrammiert. Auch bei den Tanzgruppen! An die 40 haben sich bis dato für den Showtanzpokal in Kamenz angemeldet. Sie alle wollen die Bühne zum Beben bringen, das Publikum begeistern und mit einer möglichst perfekten Show den begehrten Pokal gewinnen.

Obwohl, eigentlich geht es in erster Linie um das Dabeisein, denn ein derartiger Tanzwettbewerb ist im Leben eines jeden großen wie kleinen Tänzers ein echter Höhepunkt. Das Training eines ganzen Jahres wird darauf ausgerichtet, Kostüme geschneidert, neue Choreografien einstudiert. "Schon das Aussehen der anderen Tänzer ist aufregend, ihre Schminke, ihre Frisuren. Unsere Trainer machen uns auch die Haare, so richtig mit Haarspray und so. Das sieht cool aus. Und dann kommt die Stellprobe, dann fiebern wir alle richtig, bis unser Auftritt dran ist." Die 9-jährige Annie aus Hoyerswerda kann ihre Aufregung jetzt schon kaum noch unterdrücken. Sie gehört zu den diesjährigen "Newcomern" auf der Bühne. Die "HoyWoy Minis" trainieren seit gut eineinhalb Jahren, hatten ihren ersten offiziellen Auftritt beim DDP-Cup im letzten Jahr vor heimischem Publikum (s. Foto). Nachdem die kleinen Hoyerswerdaer ihre neue Choreografie und ihr neues Bühnen-Outfit vor zwei Wochen beim Jazz Dance Pokal in Dresden erstmals einer Fach-Jury präsentierten, soll es nun in Kamenz richtig krachen. "Das Training in den letzten Wochen war ganz schön hart, dafür wollen wir jetzt auch richtig viel Applaus. Das wär echt toll", strahlt Annie. Mit ihr werden 24 "HoyWoy Minis" in der Kategorie Kids an den Start gehen. Entsprechend angespannt sind auch die Trainer. "So viele kleine aufgeregte Tanzmäuse unter einen Hut zu bringen, ist echt nicht einfach", lacht Dörte Freitag vom D.D.Project.

Neben ihren "Minis" betreut sie am 10. November weitere DDP-Tanzteams, wie bespielsweise die "Pimkies", die bereits zum zehnten Mal für Hoyerswerda dabei sind - in der Kategorie Teens. Dazu gesellen sich Tänzer aus Dresden, Senftenberg, Potsdam, Weixdorf, Calau, Weisswasser, Görlitz und natürlich aus Kamenz. Sie alle werden ab 18 Uhr um die Siegertrophäen in den Kategorien Kids, Teens, HipHop und Showtanz wetteifern. Zudem wird der Publikumsstar gekürt.

      

 

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Keine Mülltrennung bei Quarantäne-Haushalten

Sachsen. Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), und Biomüll für die Dauer der Quarantäne über die Restmülltonne entsorgt werden. Nicht in den Restmüll von Quarantänehaushalten gehören jedoch weiterhin Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien. Gegebenenfalls müssen diese aufbewahrt werden, bis sie wieder entsorgt werden können. Umweltminister Wolfram Günther erläutert hierzu: »Damit schützen wir die Müllwerker, aber auch Nachbarinnen und Nachbarn, Hausmeisterinnen und -meister. Das heißt aber auch, dass alle, die nicht betroffen sind, weiterhin ihren Müll getrennt entsorgen.« Zu den Regelungen für Quarantäne-Haushalte gehört, dass die genannten Abfälle in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben und Einzelgegenstände wie Taschentücher nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden. Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände sollen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Müllsäcke sollen möglichst sicher verstaut werden, so dass vermieden wird, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. (pm)Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), und…

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