6 Titel blieben in der Region

Kamenz. Die dB-Ausscheidungen  sind eine internationale Sportart, die auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Der Wettbewerb wird in der Car Hifi Szene seit fast 20 Jahren um Stereo Anlagen in Fahrzeugen durchgeführt. "dB" verweist auf die Messungen der Lautstärke in Dezibel (Schallwert) im Bassbereich von 20-80 Herz mittels Schallsensoren und digitaler Auswertung über Computertechnik. Der Wettkampf erfolgt nach internationalem wie deutschem Regelwerk in mehreren Kategorien und Klassen. Erstmals wurden die Deutschen Meisterschaften im Osten durchgeführt. Organisator war das "Team Tiefdruckgebiet" aus Koitsch (bei Königsbrück). Sie veranstalteten in der Lausitz schon die Ostdeutschen Meisterschaften. Das Team um Frank Golik reiste 700 km vom Bodensee an, wobei der 311 Wartburg im Huckepack auf dem Hänger transportiert wurde. "Olga", so der Name des hochgerüsteten Fahrzeuges, ist nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Den kürzesten Weg legte Claudius Röhle aus Kleinröhrsdorf mit seinem 601er Musik-Trabi zurück (Foto: rh). Sein Fahrzeug vom Baujahr 1987 hat Originalbaugruppen bis zur B-Säule. Die Stereo-Anlage ist im Kofferraum installiert. Das ist wohl die lauteste Pappe der Welt, so seine Kumpels. Claudio startete in der Klasse bis 129,9 dB. Der Industriemechaniker ist zufrieden mit seiner Anlage. Er tüftelt seit 2005 und findet immer wieder eine Möglichkeit "physikalische Gesetze in Schall umzuwandeln". Er belegte Platz 1 in der Klasse Super Street 1-2. Das erfolgreichste Team  waren die Gastgeber vom "Tiefdruckgebiet" aus Koitsch. Sie wurden  am Wochenende gleich fünf Mal Deutscher Meister. Foto: R. Hoffmann          Die dB-Ausscheidungen  sind eine internationale Sportart, die auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Der Wettbewerb wird in der Car Hifi Szene seit fast 20 Jahren um Stereo Anlagen in Fahrzeugen durchgeführt. "dB" verweist auf die Messungen…

weiterlesen

Zimmis Einwurf

Dresden. Es ist schon eine gewisse Dramatik. So wie das Katastrophenpulver am Wochenende ausgerechnet die Stadt Dresden einfach negierte, so verschont Dynamo den eigenen Anhang mit der Kälte eines Abstiegsranges. Noch! Die Fassade steht also. Noch!   Denn die Dünnhäutigkeit des Trainers ist zu spüren. Ralf Loose ist immer freundlich, er steht weiter wie ein Fels in der Brandung vor seiner zusammen gestellten Mannschaft. Doch die hat Qualitätsverluste. Ansonsten erlebt ein Team nicht die Umkehr von einem Spielrausch in die Bodenlosigkeit. Innerhalb von sechs Minuten. Und dazwischen lag sogar noch die Pause. Passiert ist das Schlimme beim FC St. Pauli. Der Kiezklub lag nach einer halben Stunde aussichtslos im Rennen. Die Dresdner dominierten nach Belieben am Millerntor in Hamburg. Doch dann begann die Sorglosigkeit. Schon hundert Mal angesprochen, doch immer wieder negiert. Einladungen für die Gastgeber wurden ausgesprochen zum Tore schießen. Vorbei war es mit der eigenen Herrlichkeit. Die schlimmste Erkenntnis aber spricht keiner so richtig an. Dynamo kann keinen Abstiegskampf. 35 Minuten passierte nichts mehr. Der eingewechselte Sliskovic stolpert über seine Zeit, findet keinen Kontakt. Kitambala gewinnt keine Zweikämpfe. Pote bleibt weiter ganz allein im Sturm. Dabei sahen die zwei Treffer von Ouali und Pote wunderschön in der Entstehung aus. Leichtfüßig wurde der Kontrahent schwindlig gespielt. Aber halt nur so lange, bis der sich nicht wehrt. Dazu kommt noch das Mittwoch-Pokalspiel bei Hannover 96. Welches nach der Heimniederlage gegen Mönchengladbach auf einmal in einem völlig anderen Licht erscheint. 2:0 geführt, am Ende peinlich berührt. Die 96-er schafften das, was Dresden vier Stunden vorher in die Depressionen schickte. Auf einmal ist der Pokal wieder zu allem zu gebrauchen. Erstens zum Geldverdienen. Ganz wichtig für Trainer Loose, denn mit seinem Stamm wird der Überlebenskampf ein Tanz auf der Rasierklinge. Zweitens zur Stabilität des Nervenkostüms. Nur bei positivem Spielverlauf. Denn die nächsten beiden Aufgaben gegen Union Berlin und in Cottbus sind schon der Hammer. Noch kommt der Übungsleiter mit dem Satz daher, wenn jetzt die Saison vorbei wäre, ist Dynamo weiter Zweitligist. Der Galgenhumor kann aber auch ganz schnell im Hals stecken bleiben. Bei Dynamo ist halt immer was los.       Es ist schon eine gewisse Dramatik. So wie das Katastrophenpulver am Wochenende ausgerechnet die Stadt Dresden einfach negierte, so verschont Dynamo den eigenen Anhang mit der Kälte eines Abstiegsranges. Noch! Die Fassade steht also. Noch!   Denn die…

weiterlesen

Ostwind ? Verwirrspiel

Dresden. Der Strompreis an den Börsen, so ist Mitte Oktober 2012 zu hören, sei leicht gesunken. Zugleich erfahren wir, dass sich die Stromrechnung pro Haushalt im Jahre 2013 um bis zu 100 Euro erhöhen könnte. Der Grund: Künftig zahlt der Verbraucher 5,3 Cent pro Kilowattstunde als Umlage für die Ökostromerzeugung ? reichlich ein Cent mehr als bisher. Folgen wir Phillipp Rösler, dem Bundeswirtschaftsminister von der FDP, gibt es dafür nur eine Erklärung ? die Energiewende. Rösler zeigt sich "alarmiert" und sieht Arbeitsplätze in Gefahr. Welche, das sagt er nicht. Auch Röslers Parteikollege Holger Zastrow, in Sachsen Landeschef der Liberalen, sieht, wenn der Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen nicht gestoppt werde, große Gefahren ? überraschender Weise aber vor allem für die "sächsische Kulturlandschaft", die es vor Windrädern zu schützen gelte. Offenbar gehören Tagebau-Gruben, abgebaggerte Wälder und umgesiedelte Lausitzer Dörfer nicht zu dieser Landschaft.  Doch damit nicht genug des seit langem tobenden Verwirrspiels, an dem  auch die "grüne" Seite tätigen Anteil nimmt. Die nämlich tat zunächst so, als sei der Umstieg auf die "Erneuerbaren" beinahe kostenneutral zu haben. Kritische Nachfragen galten als störend, wenn nicht gar als Atomlobby-Manöver. Jetzt, da klar ist, dass die Operation erhebliche Milliarden-Summen kosten dürfte, wird die Schuld der Industrie zugeschoben. Die nämlich sei in weiten Teilen von der Umlage befreit. In weiten Teilen? Bundesweit sind es gerade einmal reichlich 700 Unternehmen, die nicht die volle Umlage zahlen, solche mit hohem Stromverbrauch, Papierfabriken oder Gießereien zum Beispiel, die unter scharfer internationaler Konkurrenz auch Arbeitsplätze zu verteidigen haben. Und selbst wenn darunter der weitgehend konkurrenzfreie Dresdner Straßenbahn-Betrieb ist ? was soll dieses ewige Verwirrspiel?Der Strompreis an den Börsen, so ist Mitte Oktober 2012 zu hören, sei leicht gesunken. Zugleich erfahren wir, dass sich die Stromrechnung pro Haushalt im Jahre 2013 um bis zu 100 Euro erhöhen könnte. Der Grund: Künftig zahlt der Verbraucher 5,3 Cent…

weiterlesen

Wirtschaftssplitter

Radeberg. Medingen. Beim "Glashaus Gartenkultur" in Medingen kann jetzt auch online eingekauft werden. Um die Vielzahl der Sortimente des Einrichtungshauses zu erweitern und auch überregional Kunden zu erreichen, wurde jetzt ein Online-Shop auf der Firmen-Homepage eingerichtet. Die technische Lösung dazu wurde gemeinsam mit der Dresdner "fairnetMedienagentur"realisiert. Schmuck  für den Weihnachtsbaum sowie Accessoires und Geschenkideen für Wohnung und Garten gibt es daher ab sofort auch bei das GlashausGartenkultur.shop.de Radeberg. Zur Errichtung des neuen Edeka-Markes "Markt der Generationen", der auf dem Eckgrundstück zwischen der Pulsnitzer- und der Oberstraße im Herzen Radebergs entstehen soll, müssen zwei marode Denkmalschutz-Häuser abgebaggert werden. Bis Ende 2013, so heißt es nun von Edeka, soll der moderne Markt in Radeberg fertig sein. Über 2.000 Quadratmeter Verkaufsfläche sind geplant. Radeberg.  Die Barmer hat von den Stadträten die Erlaubnis bekommen, im Sanierungsgebiet "Innenstadt" Radeberg eine  Werbeanlage an dem Gebäude Schloßstr. 14, anzubringen. Diese Werbeanlage besteht aus einer transparenten Plexiglasscheibe über der Eingangstür  mit der Aufschrift "Barmer  GEK" und einer oberhalb an dem Schild angebrachten Lichtleiste. Die nötige denkmalschutzrechtliche Genehmigung muss allerdings noch erbracht werden. Ottendorf-Okrilla. Für die Sanierung der Bahnübergänge im Gewerbegebiet wurde vom Technischen Ausschuss die Firma TS Bau GmbH aus Riesa als günstigste ausgewählt. Radeberg. Für den leer stehenden Schlecker-Markt an der Badstraße interessiert sich vermutlich die Bekleidungskette KiK. Medingen. Beim "Glashaus Gartenkultur" in Medingen kann jetzt auch online eingekauft werden. Um die Vielzahl der Sortimente des Einrichtungshauses zu erweitern und auch überregional Kunden zu erreichen, wurde jetzt ein Online-Shop auf der…

weiterlesen