"Handyparken" soll erweitert werden

Dresden. Die Landeshauptstadt Dresden öffnet ihr E-Parkschein-System für private Anbieter. Noch bis 5. Februar 2021 läuft eine Ausschreibung zum sogenannten „Handyparken“. Bereits seit 2018 können Autofahrer ihre Parkgebühren über mobile Endgeräte wie Smartphones bezahlen. Dieser Service zählt zu den meist aufgerufenen Online-Angeboten der Stadt überhaupt. Zusätzlich zu diesem eigenentwickelten E-Parkschein sollen nun durch die Übertragung von Dienstleistungskonzessionen an bis zu drei in Deutschland und Europa etablierte Anbieter die Nutzerzahlen weiter steigern. „Wir wollen, dass neben den Bürgern auch die Gäste der Stadt – seien es Touristen oder Kongressteilnehmer – direkt über die von ihnen bereits genutzten Lösungen auf unser Parkgebührensystem zugreifen können. Wir wollen die Digitalisierung der Stadt weiter vorantreiben und den Anforderungen moderner urbaner Mobilität gerecht werden“, erläutert Dr. Robert Franke, Amtsleiter der Wirtschaftsförderung. Am Markt verfügbare Lösungen versprechen zusätzlichen Komfort wie etwa das Nachbezahlen per Smartphone, ohne wieder zum Auto zu müssen. Zukünftig soll auch das direkte Bezahlen über die Navigationssysteme möglich sein. In einer Jurysitzung soll bereits Ende Februar 2021 eine Entscheidung fallen, damit in diesem Sommer die Anbieter starten können. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung einschließlich der geforderten technischen Schnittstellengibt's hierDie Landeshauptstadt Dresden öffnet ihr E-Parkschein-System für private Anbieter. Noch bis 5. Februar 2021 läuft eine Ausschreibung zum sogenannten „Handyparken“. Bereits seit 2018 können Autofahrer ihre Parkgebühren über mobile Endgeräte wie…

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Olaf Böhmes Erbe beim Sonnenstrahl e.V.

Dresden. Der 2019 verstorbene Dresdner Künstler Olaf Böhme hatte seinen gesamten Nachlass der Succow-Naturschutzstiftung Greifswald und dem Sonnenstrahl e. V. Dresden vermacht. Dazu gehören große Bestände seiner eigenen CDs und Bücher, die er über seinen Webshop vertrieb. Inzwischen ist Böhmes Webshop abgeschaltet. Der Sonnenstrahl e.V. möchte Böhmes kulturelles Vermächtnis jedoch in guter Erinnerung halten und verkauft die CDs, DVDs und Bücher des Künstlers. Die Erlöse kommen der Arbeit des Vereins zur Unterstützung krebskranker Kinder und ihrer Familien zugute. Auf der Webseite gibt es ein Bestellformular mit einer Auflistung der verfügbaren Bücher, CDs und DVDs. Diese kann man unter info@sonnenstrahl-ev.org oder Telefon 0351/31583900 auch direkt anfordern. Olaf Böhme starb 2019 mit nur 66 Jahren an Leukämie. Er war nicht nur ein Freund der unberührten Natur, die er in seinem abgelegenen Haus im Umland von Dresden in vollen Zügen genoss. Er hatte auch ein Herz für Kinder. Daher vermachte er seinen gesamten Nachlass der Succow-Naturschutzstiftung Greifswald und dem Sonnenstrahl e. V. Dresden. Nachkommen hatte er keine, sodass das Vermächtnis durch zwei geteilt an beide Organisationen floss. Zu seinem Vermächtnis gehörte nicht nur sein Privathaus, sondern auch viele erworbene und eigens geschaffene Kunstwerke, die Ende 2019 in eine Auktion gingen und verkauft wurden. "Wir sind sehr dankbar, dass Olaf Böhme uns in seinem Testament bedacht hat und auf diese Weise unsere Arbeit für krebskranke Kinder und Jugendliche über seinen eigenen Tod hinaus fördert", so Antje Herrmann, Geschäftsführerin des Sonnenstrahl e.V., und Vereinsvorsitzender Andreas Führlich.Der 2019 verstorbene Dresdner Künstler Olaf Böhme hatte seinen gesamten Nachlass der Succow-Naturschutzstiftung Greifswald und dem Sonnenstrahl e. V. Dresden vermacht. Dazu gehören große Bestände seiner eigenen CDs und Bücher, die er über seinen…

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Mit Vögeln in die Staatskanzlei

Kubschütz. Die Vogelhochzeit steht nicht nur bei der sorbischen Bevölkerung dick angestrichen am 25. Januar im Kalender. Nach Nikolaus und Weihnachten ist das noch eine Gelegenheit für die Kinder der Region, das eine oder andere süße Teilchen abzustauben. Ähnlich Nikolaus – dort werden Stiefel rausgestellt – stellen die Kinder am Vorabend Teller aufs Fensterbrett und finden dann als Dank für die Winterfütterung morgens süße Grüße vom Hochzeitsessen der Vögel vor. Seit Jahrzehnten ist die Kubschützer Bäckerei Richter dafür bekannt, genau diese süßen Leckerbissen zu fertigen. "Die Nachfrage wird von Jahr zu Jahr größer, auch aufgrund der Oberlausitzer, die jetzt in anderen Landstrichen wohnen und ihren Heimatgeschmack nicht missen möchten", verrät Stefan Richter, "viele Kunden haben bei uns Vogelhochzeitsbackwaren für #ptacicare-Pakete gekauft und diese dann an ihre Liebenversandt." Neben Teigvögeln sind es vor allem die in vielen Farben hergestellten Schaumvögel aus einer Baisermasse, bestehend aus Eiklar und Zucker, die traditionell verkauft werden. "Aber auch unsere Krem- oder Vogelnester aus Dinkelkeks, Butterkrem, dunkler Schokolade und Fondanteiern erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit", so Richter weiter. Normalerweise ist die Aufführung der Vogelhochzeit ein fester Termin in der Staatskanzlei. Richter hörte davon, dass dieser coronabedingt in diesem Jahr nicht stattfinden kann. "Da ich heute in Dresden ausliefern war, habe ich gleich zwei Körbe mit Vögeln zusammengestellt und diese unserem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer persönlich vorbeigebracht als süßer Gruß, um die Tradition und ein Stück Normalität trotz schwieriger Zeit zu erhalten", so Richter abschließend. (pm/meeco Communication Services)Die Vogelhochzeit steht nicht nur bei der sorbischen Bevölkerung dick angestrichen am 25. Januar im Kalender. Nach Nikolaus und Weihnachten ist das noch…

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Dynamos Cheftrainer in Uniklinik

Dresden. Markus Kauczinski hat sich am Montag, 25. Januar, ins Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden zu eingehenderen Untersuchungen begeben. Dynamos Cheftrainer hatte unmittelbar im Anschluss an die offizielle Pressekonferenz über Unwohlsein und Übelkeit geklagt. Mannschaftsarzt Dr. Onays Al-Sadi, der als Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Notfallmedizin im Universitätsklinikum beschäftigt ist, hat daraufhin alles Notwendige in die Wege geleitet, damit Dynamos 50-jähriger Übungsleiter umgehend untersucht werden kann. „Wir stehen sowohl mit Markus als auch mit unserem Mannschaftsarzt im Austausch und wünschen ihm auch auf diesem Wege erst einmal gute Besserung. Die Gesundheit ist das Wichtigste im Leben, daher ist es absolut in unserem Sinne, dass in dieser Situation kein Risiko eingegangen wird. Unser Cheftrainer soll sich in Ruhe Zeit nehmen, um sich allen notwendigen Untersuchungen im Universitätsklinikum zu unterziehen, die aus Sicht der behandelnden Ärzte jetzt wichtig sind. Die Mannschaft wird am Abend im Hotel von den Co-Trainern Heiko Scholz und Ferydoon Zandi auf das Mannheim-Spiel vorbereitet“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker. Dynamos Drittliga-Team ist am Montag vom Flughafen Dresden-Klotzsche ohne Cheftrainer Markus Kauczinski mit einer Maschine der Lufthansa nach Frankfurt abgehoben. Von dort ging es anschließend mit dem Mannschaftsbus weiter in ein Hotel in Mannheim. „Der Zustand von Markus Kauczinski ist aus medizinischer Sicht derzeitig stabil. Nach Eingang der ersten Untersuchungsbefunde ist eine weitergehende Diagnostik notwendig. Hierfür verbleibt der Cheftrainer stationär in Behandlung. Im Verlauf des morgigen Tages wird eine Entscheidung über das weitere Prozedere nach interdisziplinärer Abstimmung erfolgen“, erklärte Dynamos Mannschaftsarzt Dr. Onays Al-Sadi. Markus Kauczinski wurde am 12. Januar 2021 positiv auf COVID-19 getestet und musste anschließend zehn Tage in einer häuslichen Quarantäne verbringen. Bisher gibt es keine Erkenntnis darüber, dass sein aktueller Gesundheitszustand im direkten Zusammenhang mit der Infizierung von vor knapp zwei Wochen steht. Sobald eine Entscheidung durch die behandelnden Ärzte getroffen wurde, ob Markus Kauczinski das Krankenhaus verlassen kann, wird die SGD in Abstimmung mit ihrem Cheftrainer wieder offiziell zur Sache kommunizieren. (pm/SG Dynamo Dresden)Markus Kauczinski hat sich am Montag, 25. Januar, ins Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden zu eingehenderen Untersuchungen begeben. Dynamos…

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