Eislöwen: Joe Kiss erhält U21-Fördervertrag

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben Joe-Richard Kiss mit einem U21-Fördervertrag für das DEL2-Team ausgestattet. Der 19-jährige Stürmer durchlief alle U-Teams der TecArt Black Dragons Erfurt und kam in der abgelaufenen Saison in 27 Oberligaspielen seines Heimatclubs zum Einsatz. In den vergangenen zwei Wochen trainierte Kiss bereits mit dem Team von Cheftrainer Bradley Gratton und rückte beim letzten Testspiel aufgrund der Verletzung von Christian Kretschmann in den DEL2-Kader. Thomas Barth, Geschäftsführer Sport: "Im Rahmen der Kooperation mit dem Oberligateam der TecArtBlack Dragons Erfurt gehört Joe bereits seit 2016 zum Dresdner DNL-Kader und zählt dabei zu den Leistungsträgern unserer U20-Mannschaft. Mit der Entscheidung ihm einen Profivertrag anzubieten, setzen wir einen weiteren Meilenstein in der Zusammenarbeit mit Erfurt. Joe ist ein sehr schneller und spielintelligenter Spieler, der aktuell noch an seiner Athletik feilen muss. Nichtsdestotrotz hat er schon jetzt großes Potenzial, den Sprung in den Profibereich zu schaffen." Martin Deutschmann, Schatzmeister TecArt Black Dragons Erfurt: "Joe Kiss hat in der vergangenen Saison sowohl sportlich als auch persönlich eine super Entwicklung in unserem Verein genommen. Mit Unterzeichnung des Profivertrages in Dresden ist er der erste Spieler, der aus dem Nachwuchssystem unserer Kooperation nun auch den Schritt in die DEL2 gehen wird. Dafür wünschen wir Joe viel Gesundheit und Erfolg!" Joe-Richard Kiss: "Ich freue mich sehr, dass ich die Chance bekomme, mich in Dresden zu beweisen. In den ersten gemeinsamen Wochen mit dem DEL2-Team habe ich gemerkt, wie hoch die Qualität des Kaders ist und was für Fähigkeiten jeder Einzelne mit sich bringt. Durch die Oberliga-Spiele für meinen Heimatverein in der abgelaufenen Saison konnte ich bereits erste Erfahrungen im Männerbereich sammeln, was mir in meiner Entwicklung sehr geholfen hat." (pm)Die Dresdner Eislöwen haben Joe-Richard Kiss mit einem U21-Fördervertrag für das DEL2-Team ausgestattet. Der 19-jährige Stürmer durchlief alle U-Teams der

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DVB erhält 30 neue Stadtbahnen von Bombardier

Dresden. Der Vertrag ist unterschrieben: Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) werden von der Firma Bombardier Transport GmbH 30 neue Stadtbahnen bekommen. Gefertigt werden diese an den Standorten Görlitz und Bautzen, die Anlieferung erfolgt stets aus Bautzen. Der erste Gelenkwagen wird im Sommer 2021 auf Dresdner Gleisen rollen, bis Herbst 2023 sind dann alle 30 Bahnen ausgeliefert. Eingesetzt werden die Neuen zunächst auf der Linie 2 eingesetzt, später sollen sie auch auf den Linien 3 und 7 fahren. Mehr Platz, Klima, W-LAN Die Neufahrzeuge tragen die Typbezeichnung NGT DX DD und stammen aus der FLEXITY-Baureihe des Herstellers Bombardier. Dabei steht NGT für Niederflurgelenktriebwagen, DX für Drehgestellfahrzeug mit zehn Achsen und DD für Dresden. Der NGT DX DD ist mit fast 45 Metern etwa so lang wie der bereits in Dresden fahrende Typ NGT D12 DD, passt damit an jede Haltestelle und kann auch alle Anschlüsse nutzen.  Mit 2,65 Metern ist die neue Bahn allerdings  35 Zentimeter breiter als die bisherigen Dresdner Fahrzeuge, kann dadurch  bis zu 290 Fahrgäste aufnehmen. Weil die neuen Stadtbahnen als Ersatz für die 30-Meter-Wagen der ersten Stadtbahngeneration vorgesehen sind, können sie jeweils 100 Fahrgäste mehr transportieren. Die neuen Stadtbahnen sind klimatisiert, haben kostenloses W-Lan und Ladsteckdosen für Mobilgeräte.  Auch in punkto Sicherheit haben sie Neues zu bieten, so gibt es zum Beispiel besondere Warnleuchten, die das Schließen der Bahntüren ankündigen oder Türkameras, die den alten Rückspiegel des Fahrers ersetzen.  Bahnen mit EU-Geldern finanziert Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf etwa 4,2 Millionen Euro. Das gesamte Investitionsvolumen einschließlich Herstellung, Service und langfristiger Wartung beträgt rund 197 Millionen Euro, davon schießt der Freistaat Sachsen 102,8 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zu. Bevor der erste NGT DX DD im Juni 2021 nach Dresden kommt, sollen sich die künftigen Nutzer ab Januar 2020 ein erstes eigenes Bild von der neuen Bahn machen. Dazu wird ein „Mock up“, ein Modell des ersten Wagenteils in Originalgröße, im Verkehrsmuseum Dresden ausgestellt. Bis dahin steht auch das endgültige Design der Fahrzeuge fest. Insgesamt fahren heute 166 Stadtbahnen aus Bautzen in der sächsischen Landeshauptstadt. Der Vertrag ist unterschrieben: Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) werden von der Firma Bombardier Transport GmbH 30 neue Stadtbahnen bekommen. Gefertigt werden diese an den Standorten Görlitz und Bautzen, die Anlieferung erfolgt stets aus Bautzen.…

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Kinder-Uni: Ab 26. August anmelden!

Dresden. Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren können ab Herbst wieder die Kinder-Uni besuchen. Die Vorlesungen finden im Hygiene-Museum und an der TU Dresden statt. Semesterstart ist am 8. Oktober. Schmetterlinge sind das Thema der  Vorlesung am 8. Oktober. Wie sehen sie als Kinder aus? Wie pflegt man eine Wiese, auf der Schmetterlinge leben können? Und was machen Schmetterlinge im Winter? Bei der zweiten Vorlesung am 29. Oktober geht Dr. Solvejg Nitzke der Frage nach, was Bäume erzählen. Die Literaturwissenschaftlerin am Institut für Germanistik der TU Dresden nimmt die jungen Studierenden mit auf eine Reise in die Welt der Bäume. Am 12. November geht es mit Dr. Wieland Schwanebeck vom Institut für Anglistik und Amerikanistik der TU Dresden um Helden – sowohl solchen aus dem alten Griechenland als auch denen aus den Harry-Potter-Büchern. Was bestimmt, welches Aussehen und welche Fähigkeiten ein Lebewesen besitzt? Bei der  letzten Vorlesung des Semesters am 26. November befasst sich Dr. Michael Hiller vom Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik mit der DNA. Anmeldung ab 26. August, 8 Uhr, über das Online-Anmeldeformular auf https://www.ku-dresden.de oder telefonisch unter 0351 463-32733Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren können ab Herbst wieder die Kinder-Uni besuchen. Die Vorlesungen finden im Hygiene-Museum und an der TU Dresden statt. Semesterstart ist am 8. Oktober. Schmetterlinge sind das Thema der  Vorlesung am 8.…

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Nossener Brücke Notinstandsetzung!

Dresden. Die Nossener Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn weist Risse auf und muss bis zum Bau einer neuen Brücke im Zuge der Stadtbahn 2020 notinstandgesetzt werden. Als erste Maßnahme zum Schutz der Brücke hatte die Stadtverwaltung die zulässige Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert. Allerdings hielten sich viele Kraftfahrer nicht an die Begrenzung. Die Risse verstärkten sich. Deshalb wird der Verkehr jetzt über den noch nicht geschädigten linken Fahrstreifen geleitet. Der rechte Fahrstreifen stadtauswärts wird gesperrt. In den rissgeschädigten Bereichen des rechten Fahrstreifens werden ab Ende September/Anfang Oktober die Schweißnähte ausgefugt und erneuert. „Wir haben bei der Nossener Brücke einen hohen Handlungsdruck. Mit der Sperrung der Fahrbahn und der Notinstandsetzung wollen wir die Brücke bis zur Fertigstellung einer neuen Brücke befahrbar halten. Unsere Bauingenieure überwachen das Bauwerk ständig“, beschreibt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain die Maßnahmen. „In diesem Jahr wollen wir noch eine Lesefassung der Entwurfsplanung für das neue Brückenbauwerk fertigbekommen und sie der Landesdirektion Sachsen für eine erste Prüfung vorlegen. Der tatsächliche Brückenbau kann frühestens 2025 beginnen. Die Vorplanungen mussten wegen der Durchfahrtshöhen der Deutschen Bahn komplett überarbeitet werden“, so Schmidt-Lamontain weiter. Schadensbild und Schadensursachen Bei der 1962 bis 1964 errichteten Nossener Brücke sind in den vergangenen Jahren Risse in den Schweißnähten der Aussteifungen der Brückenkonstruktion aufgetreten. Im Brückenbau werden solche Schäden, bei denen durch anhaltende Verkehrslast Risse entstehen und sich vergrößern, als Ermüdungsschäden bezeichnet. Ursache für die Risse ist zum einen die vor 60 Jahren übliche, heute nicht mehr zulässige, Schweißtechnik. Aus mikroskopisch kleinen Kerben an der Schweißnaht bilden sich unter dynamischer Belastung im Laufe der Zeit sichtbare Risse. Zum anderen ist auch der starke Anstieg des Schwerverkehrs in den vergangenen 30 Jahren und der damit verbundene Anstieg der Radlasten eine Ursache für die Schweißnahtrisse. So sind derzeit besonders die Bereiche der Fahrbahn von den Rissen betroffen, die sich unter den Radspuren des rechten Fahrstreifens befinden, der von schweren Fahrzeugen überwiegend benutzt wird. Folgen für das Bauwerk Durch das Risswachstum kommt es an den Rissenden zu immer höheren Spannungsspitzen, wodurch sich die Rissbildung beschleunigt. Mittlerweile haben einige der Risse an der Schweißnahtoberfläche eine kritische Länge von 30 Zentimetern überschritten. Beim Versuch, die Rissspitzen abzubohren, wurde festgestellt, dass die Risse im Inneren der Schweißnaht noch weitergehen. Für Risslängen über 30 Zentimetern sind die notwendigen Sicherheitswerte für die bisher zulässige Verkehrsbelastung nicht mehr nachweisbar. Wenn der erste Schweißnahtriss eine Länge von 50 Zentimetern überschreiten sollte, kann die Fahrbahn in diesem Bereich nicht mehr befahren werden, weil ein Versagen der Hohlsteife und später des Fahrbahnblechs zu befürchten ist. Eine Vollsperrung der Brücke wäre damit unvermeidlich. Notinstandsetzung Die an vergleichbaren Stahlbrücken gesammelten Erfahrungen zeigen, dass die Instandsetzung der Schweißnähte in der Regel durchführbar ist. Ohne eine wesentliche Veränderung der Konstruktion und/oder der Belastung können die Risse aber jederzeit an den gleichen oder an anderen Stellen wieder auftreten. So ist auch zu erwarten, dass auf dem derzeit noch nicht geschädigten Fahrstreifen nach der Verkehrsumstellung mittelfristig Risse auftreten werden, die dann wiederum instandgesetzt werden müssen. Über die gesamte Restnutzungsdauer der Brücke werden deshalb regelmäßig Sonderprüfungen der Schweißnähte durchgeführt und deren Zustand dokumentiert. Verkehrsführung Voraussichtlich Ende August wird der rechte Fahrstreifen gesperrt. Für vor- und nachbereitende Arbeiten an den Schweißnähten und am Korrosionsschutz sind keine weiteren Verkehrseinschränkungen nötig. Während der Schweißarbeiten dürfen allerdings keine Spannungen und Verformungen aus Verkehrslasten in das gesamte Bauwerk eingetragen werden. Diese Arbeiten sind nur unter Vollsperrung ausführbar. Zur sicheren und qualitätsgerechten Ausführung der Arbeiten werden mindestens vier Stunden Sperrzeit je betroffener Zelle benötigt. Momentan sind vier Zellen des Bauwerks von den Rissen betroffen. Die Stadtverwaltung prüft, ob die Schweißarbeiten in zwei Zellen gemeinsam während einer achtstündigen Vollsperrung ausgeführt werden können. Die Nossener Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn weist Risse auf und muss bis zum Bau einer neuen Brücke im Zuge der Stadtbahn 2020 notinstandgesetzt werden. Als erste Maßnahme zum Schutz der Brücke hatte die Stadtverwaltung die zulässige…

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