gb

36.800 Besucher beim Dresdner Frühling

Dresden. Am Sonntagabend (11. März) ist nach zehn Tagen der Dresdner Frühling im Palais zu Ende gegangen.

 Zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland haben Deutschlands bedeutendste Frühlingsblumenschau im Palais im Großen Garten Dresden besucht. Damit war auch die siebte Ausgabe der aller zwei Jahre von der Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen (FGS) veranstalteten Ausstellung ein voller Erfolg.

„Wir freuen uns über das anhaltend große Interesse an diesem Projekt“, sagt FGS-Geschäftsführer Tobias Muschalek. „Nach einer Serie von sehr erfolgreichen Ausgaben können wir sagen: Der Dresdner Frühling im Palais hat sich etabliert. Die große Geschichte bedeutender Pflanzenschauen in der Landeshauptstadt wird damit fortgeschrieben und wir sind dankbar über diesen Besucherzuspruch. Die Dresdner sind verrückt nach Frühling.“

Witterungsmäßig sei es die bislang anspruchsvollste Auflage gewesen, so Muschalek weiter. „Die Ausstellung öffnete bei einer Außentemperatur von 15 Grad minus und schloss bei 15 Grad plus. Diese Extreme haben uns vor besondere Herausforderungen gestellt. Am Anfang ging es darum, die Pflanzen vor dem Erfrieren zu schützen, am Ende vor dem zu frühen Verblühen. Ich ziehe meinen Hut vor den Gärtnern und Floristen, die mit Fachwissen und persönlichem Einsatz unter diesen erschwerten Bedingungen erneut ein Kunstwerk geschaffen haben.“

Die Abbauarbeiten sollen bis Dienstagabend abgeschlossen sein. Pflanzen, die noch weiterverwendbar sind, spendet die Fördergesellschaft an Kindertagesstätten, Schulen und Seniorenheime. Robuste Solitärpflanzen gehen zurück in Gärtnereien und Baumschulen.

Der nächste Dresdner Frühling im Palais findet im Jahr 2020 statt. Das nächste Highlight für Blumen- und Gartenfreunde ist die Aktion „Blühendes Sachsen“. Am 28. und 29. April öffnen wieder zahlreiche Gärtnereien und Baumschulen im Freistaat ihre Tore und präsentieren aktuelle Blumen- und Gartentrends. (pm) 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Neues Abwasserpumpwerk für Airportpark

Hellerau/Wilschdorf. Die Stadtentwässerung Dresden GmbH hat nach zweijähriger Bauzeit ein neues Abwasserpumpwerk an der Radeburger Straße in Hellerau/Wilschdorf in Betrieb genommen. Dem offiziellen Start war ein 14tägiger erfolgreicher Probebetrieb vorausgegangen. Der Neubau war nötig geworden, da im Gewerbegebiet Airportpark an der A4 deutlich mehr Abwasser anfällt als bisher – insbesondere seit die neue Bosch Manufaktur ihre Halbleiterproduktion startete. Weitere Großeinleiter sind hier angesiedelt, so das Advanced Mask Technology Center, das Fraunhofer Center für Nanoelectronic und der Globus Baumarkt. Das alte Pumpwerk war den Wassermassen nicht mehr gewachsen. Es konnte 60 Liter Wasser je Sekunde in das Dresdner Kanalnetz überleiten, von wo es weiter zur Reinigung in die zentrale Kläranlage Dresden-Kaditz fließt. Die vier neuen Pumpen in dem acht Meter tiefen Keller des Neubaus (davon eine Reserve) könnten im Bedarfsfall mehr als das Doppelte fördern. Zusätzlich ist Platz für vier weitere Pumpen gleicher Bauart, sollten sich wie erhofft weitere Großbetriebe im Airportpark ansiedeln. Rund sechs Millionen Euro investierte das Dresdner Abwasserunternehmen in das Bauvorhaben. Und es geht weiter. "In den kommenden Monaten bauen wir eine neue Druckleitung nach Wilschdorf und ein modernes Schieberbauwerk an der Kreuzung Radeburger Straße/Wilschdorfer Landstraße. Langsam wird es eng im Kanalnetz auf der Neustädter Seite, im Gespräch ist daher eine neue Abwassertrasse vom Dresdner Norden zum Klärwerk Kaditz entlang der Autobahn A4", sagt Ralf Strothteicher, Technischer Geschäftsführer der Stadtentwässerung Dresden Die Stadtentwässerung Dresden GmbH hat nach zweijähriger Bauzeit ein neues Abwasserpumpwerk an der Radeburger Straße in Hellerau/Wilschdorf in Betrieb genommen. Dem offiziellen Start war ein 14tägiger erfolgreicher Probebetrieb vorausgegangen. Der…

weiterlesen