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4. Dresdner Pflegemesse

Pflege: Wir kümmern uns darum

Dresden. Wenn über Pflege geschrieben wird, dann viel zu oft negativ. Natürlich ist schon die Gegenwart voller Herausforderungen. Es gibt aber auch Menschen, die anpacken, Firmen, die an innovativen Konzepten feilen und Experten, die sich den Fragen der Zukunft stellen. Willkommen auf der Dresdner Pflegemesse Nummer 4!

Wie so oft, hat alles mit einer Idee angefangen – allerdings nicht in einer Garage, sondern in einem Büro beim WochenKurier.  »Als wir uns vor nahezu zehn Jahren erstmalig mit dem Gedanken einer eigenen Pflegemesse beschäftigt haben, war nicht daran zu denken, welche Dimension das Ganze annimmt«, erinnert sich WochenKurier-Verlagsleiterin Sina Häse. Aus der Idee wurde 2016 Realität. Zusammen mit der Bautzner Agentur OVWA öffnete die erste »Zukunft Pflege« am Dresdner Messering ihre Tore. 60 Aussteller waren bei der Premiere dabei. Ein Anfang.

Darum geht es

Seither wuchs nicht nur das Interesse auf Seiten der Firmen, sondern auch das der Besucher. Denn die »Zukunft Pflege« versteht sich einerseits als Branchentreff, andererseits eben auch als Verbrauchermesse. Hier treffen Angehörige und Pflegebedürftige auf die Angebote und Hilfen, die sie im Alltag brauchen, mitunter aber gar nicht kannten. Krankenhäuser, Pflegedienste, Reha-Zentren, Selbsthilfevereine bis hin zu Firmen, die sich auf barrierefreie bzw. behindertengerechte Umbauten spezialisiert haben, sind vertreten. Die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Pflegeberufen spielt ebenso eine Rolle, wie der Einsatz modernster Technik. Ein umfangreiches Vortragsprogramm gibt es auch. Inzwischen laufen die Vorbereitungen für die 4. Auflage der Dresdner Pflegemesse (31. August bis 1. September 2019) auf Hochtouren. Mit Staatssekretär Andreas Westerfellhaus nimmt erstmal der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung an der Messe teil. Fachleute der Branche, Politik und Wirtschaft werden zudem beim Pflege-Talk sich den Fragen der WochenKurier-Leser und Messe-Besucher stellen.

Ein absolutes Highlight wird die Vergabe der Pflege-Sterne. »Mit dem Titel `Superpfleger` bzw. `Superpflegerin` ehren wir Pflegekräfte, die mit außergewöhnlich viel Herz und Einsatzbereitschaft das Leben ihrer Patienten bereichern«, sagt WochenKurier-Verlagsleiter Torsten Berge. Die Aktion fand 2018 das erste Mal statt und wurde gleich mit dem »Durchblick-Preis« des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter ausgezeichnet.

Vorschläge für den diesjährigen Pflegestern nimmt der WochenKurier noch bis 12. Juli 2019 unter aktion@wochenkurier.info entgegen.

»Wir erleben inzwischen eine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, bei Institutionen und in der Politik, die wir ehrlich gesagt nicht erwartet hatten. Das zeigt uns, dass die Idee von damals goldrichtig war und nach wie vor den Bedarf der Menschen trifft«, meint Sina Häse. Schirmherrin der diesjährigen Pflegemesse ist Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch.

Weitere Infos für Aussteller

* Anmeldung und Informationen für Aussteller unter: ulrikemueller@dwk-verlag.de

Infos für Besucher

* 4. Dresdner Pflegemesse »Zukunft Pflege« am 31. August und 1. September, jeweils 10 bis 17 Uhr, in der Messe Dresden

* Eintritt: 6 Euro Erwachsene, 5 Euro ermäßigt, Kinder bis 14 Jahren frei

* Informationen unter: www.pflegemesse-dresden.de

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"Tembo" feiert 1-Jähriges im Zoo Dresden

Dresden. Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den Dresdner Kühen züchten zu können. Aus diesem Grund lebt seit einem Jahr Elefantenbulle Tembo in Dresden, um mit den Kühen für Nachwuchs zu sorgen. Am 13. November 2018 traf Tembo nach rund 3,5 Stunden Fahrt aus dem Tierpark Berlin in Dresden ein und erlebte damit seinen ersten Umzug in einen anderen Zoo seit er 1987 nach Berlin kam. Der 34jährige Bulle, der sich anfangs zögerlich und unsicher in seiner neuen Umgebung bewegte, gewann mit der Zeit immer mehr Vertrauen und Routine im neuen Trainingsablauf, so dass er sich nun souverän und entspannt zeigt. Tembo und die Elefantenpfleger sind mittlerweile so gut aufeinander eingespielt, dass der Gang auf die Waage oder die Kommandos beim Dusch- und Medizintraining von Tembo gut beherrscht werden. Auch die Elefantenkühe Drumbo, Sawu und Mogli, die bisher nie mit einem Bullen zusammen waren, haben sich gut an die Anwesenheit von Tembo gewöhnt. Die anfängliche Unsicherheit und Ängstlichkeit der Kühe gegenüber dem 4,1 Tonnen schweren Bullen wich einem respektvollen und toleranten Umgang miteinander. Nach der Eingewöhnungsphase erwachte ab dem Frühjahr auch das sexuelle Interesse des Bullens an den Kühen, so dass er alle drei Kühe sobald sie in ihrem Östrus kamen auch deckte. In den Sommermonaten bis Oktober kam Tembo in die Musth. In dieser Phase erleben Elefantenbullen einen hohen Testosteronschub und verhalten sich weniger sozial und interessiert an den Kühen. Zudem zeigen sie eine größere Bereitschaft zu aggressiven Verhalten gegenüber Geschlechtsgenossen. Bislang zeigten die Untersuchungen der regelmäßigen Urinkontrollen unserer Weibchen noch keine positiven Ergebnisse einer Trächtigkeit. Neue Ergebnisse stehen noch aus. Der Zoo Dresden ist weiterhin optimistisch, dass Tembo den erhofften Elefanten-Nachwuchs mit den Kühen zeugt.Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den…

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