Carola Pönisch

7.822 Kinder 2020 in Dresden geboren

Dresden. Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen, Scheidungen: Standesamt Dresden legt Zahlen für 2020 vor.

7.822 Kinder, – 4.026 Jungen und 3.796  Mädchen erblickten im vergangenen Jahr in Dresdner Krankenhäusern das Licht der Welt. 88 mal waren Zwillingspärchen dabei, einmal Drillinge.  Verglichen mit 2019 gab es damit 328 Babys weniger.

Die Statistik der beliebtesten Vornamen führen bei den Mädchen 54-mal die Namen Emma und Mia, gefolgt von 49-mal Charlotte und Ella und 48-mal Johanna. Bei den Jungen rangiert auf Platz 1, wie in den Jahren 2018 und 2019, Emil mit 59. Danach folgen 54-mal Jonas und Oskar und 49-mal Arthur, Ben und Karl.

Sterbefälle

Die Anzahl der beurkundeten Sterbefälle gegenüber 2019 ist stark angestiegen. Vor allem  im Dezember ist im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie  ein enormer Anstieg der Sterbefallzahlen zu verzeichnen. So wurden im letzten Monat 1.020 Sterbefälle beurkundet, im gleichen Zeitraum 2019 waren es  554.

Insgesamt starben 6.936 Menschen,darunter 144 mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Eheschließungen und Scheidungen

2020 wurden insgesamt 2.071 (2.240 in 2019) Ehen geschlossen, davon 62 (75) von Paaren gleichen Geschlechts. Zehn Lebenspartnerschaften sind in eine Ehe umgewandelt worden. Bei 187 (228) Eheschließungen hatten ein oder beide Partner eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Besonders beliebt bei den Brautpaaren waren der 20. Februar 2020 mit 19 Eheschließungen sowie der 29. Februar 2020 (Schaltjahr) mit 20 Eheschließungen. Auch der Valentinstag stand bei den Brautpaaren hoch im Kurs. Am 14. Februar 2020 gaben sich im Standesamt auf der Goetheallee 14 Paare das Ja-Wort. Der beliebteste Hochzeitsmonat war der August.

Beurkundet wurden aber auch 776 Scheidungen und 1.554 Kirchenaustritte, zweimal haben Personen ihr im Geburtenregister eingetragenes Geschlecht ändern lassen, 2019 gab es davon elf Fälle.

Wann und wo geboren?

Im Uniklinikum Dresden kamen im letzten Jahr  2.626 Babys zur Welt, darunter 132 Zwillingspärchen und einmal Drilinge. Das waren insgesamt 82 Kinder  weniger als 2019.  Als letztes Baby des Jahres 2020 erblickte hier Tilda am 3. Dezember um 20.40 Uhr das Licht der Welt. Ihr folgte am1. Januar um 3.42 Uhr Mika Malea als erstes Baby 2021.

Im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden kamen 1.572 Neugeborene zur Welt, darunter ein Mal Zwillinge. 2019 wurden 1.601 Geburten gezählt. Die geburtenstärksten Monate des Jahres 2020 waren der August und der September mit jeweils 166 bzw. 160 Geburten. Wie schon in den vergangenen Jahren hatten auch 2020 im Joseph Stift die Jungen zahlenmäßig die Nase vorn – es waren 827 im Vergleich zu 745 Mädchen. Auch das Neujahrsbaby, das am 1. Januar um 2:27 Uhr zur Welt kam, war ein Junge.

Im Diakonissenkrankenhaus dauerte es am 1. Januar bis 7.25 Uhr, ehe der erste Schrei eines Neugeborenen zu hören war – auch das ein Junge. 2020 wurden im »Diako« insgesamt 1.421 Geburten gezählt (+14 zu 2019) mit 1.432  Kindern (750 Jungs, 682 Mädchen), darunter elf Mal Zwillinge. Der Juli war mit 160 Entbindungen der geburtenstärkste Monat, der März mit 89 der schwächste.  Wie auch das Uniklinikum Dresden hat das Krankenhaus eine neonatologische Abteilung für , die es zusammen mit der Kinderklinik des städtischen Krankenhauses Neustadt betreibt.  Frühgeborene und kranke Neugeborene können damit hier intensivmedizinisch betreut werden.

 

 

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Stadtrat Appel: Lasst die Innenstädte nicht sterben

Bautzen. Der gestern tagende Stadtrat beschloss in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister einen dringenden Apel an Bund und Länder zu richten. Die Liste der Forderungen ist lang: So wird der Wunsch laut, die Öffnung des Handels, der Gastronomie sowie Kultureinrichtungen wieder unter nachvollziehbaren Inzidenzwerten und Hygienekonzepten zu ermöglichen, ausreichend Impfstoff für die Bevölkerung zu gewährleisten, Unterstützungsprogramme des innerstädtischen Handels voranzutreiben sowie umfassende Schnelltests von Schülern, Kitakindern, Lehrern und Erzieher zu ermöglichen. Abwägung von Gesundheitsschutz und Freiheit der Berufsausübung In dem Schreiben heißt es: „Gesundheitsschutz und Bekämpfung der Pandemie sind wichtig, die Gefahren durch das Corona-Virus sind nicht zu unterschätzen. Gerade deshalb muss eine Abwägung von Lockerung und Lockdown stetig erfolgen. Gesundheitsschutz darf nicht um jeden Preis gegen die grundrechtlich geschützte Freiheit der Berufsausübung ausgespielt werden“. Supermarktketten haben geöffnet, der Einzelhandel jedoch nicht Kritisiert wird auch, dass es nicht zu rechtfertigen sei, dass die Menschen unter wichtigen Auflagen - wie das Tragen von FFP2-Masken – in Supermärkten einkaufen gehen können, aber innerstädtische Einzelhandelsgeschäfte nicht öffnen dürfen. Ziel des Apelles ist es, ein Umdenken bei den Verantwortlichen von Bund und Länder zu erreichen. Der Beschluss wurde im Stadtrat mit 22 Ja-Stimmen und 5 Nein-Stimmen beschlossen. Der gestern tagende Stadtrat beschloss in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister einen dringenden Apel an Bund und Länder zu richten. Die Liste der Forderungen ist lang: So wird der Wunsch laut, die Öffnung des Handels, der Gastronomie sowie…

weiterlesen