Carola Pönisch

Adé Bargeld: Bürgerbüros stellen um auf Karten

Ist das der Anfang vom Ende des Bargeldes? Drei städtische Bürgerbüros – und zwar das Blasewitzer, das Prohliser und das Neustädter Bürgerbüro – akzeptieren ab 1. März kein Bargeld mehr. Gezahlt werden kann hier nur noch mit Girocard (ec-card) oder Kreditkarte (Visa oder Mastercard).

Warum bargeldlos?

Die Stadt begründet das damit, dass an den Kassenschaltern Mitarbeitern gebunden werden, die dringender im Publikumsverkehr zur Bearbeitung von Bürgeranliegen gebraucht würden.

Ohne Giro- oder Kreditkarte?

Wer weder Giro- noch Kreditkarte hat, kann sich einen Kostenbescheid ausstellen lassen. Damit ist es möglich, Gebühren bar oder per Überweisung  in den Zahlstellen der Stadt zu begleichen.

Wie geht es weiter?

Seit November läuft das Bürgerbüro Cotta bargeldlos. Die Umstellung der restlichen Dresdner Bürgerbüros soll zum 1. Juni  erfolgen, nur im Zentralen Bürgerbüro Altstadt auf der Hertha-Lindner-Straße darf weiter mit Münzen und Scheinen bezahlt werden.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Zeitkapsel und kein Bauverzug

Hoyerswerda. Im August vergangenen Jahres begannen die Baumaßnahmen am neuen Quartierhaus, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus Rosengarten befindet. In Trägerschaft der Diakonie Libera entstehen in dem Gebäude für Senioren im Erdgeschoss 14 Plätze in der Tagespflege und verschiedene Apartments für den so genannten Servicewohnbereich. Im ersten Obergeschoss sind für die Kurzzeitpflege zwölf Plätze geplant und im zweiten Obergeschoss soll es weitere acht Apartments geben, darunter auch 2-Raum-Apartement und Ein-Raum-Wohnungen. Mit diesem Angebot soll der Bedarf an Wohnraum für Menschen, die Unterstützung im Alltag brauchen, optimiert werden. Generationsgerechte Wohnformen sollen den Bewohnern die Wahl zwischen ambulanten und stationären Angeboten ermöglichen. Der Rohbau des neuen Gebäudes ist inzwischen fertiggestellt, die Innenarbeiten haben begonnen. So werden in den nächsten Monaten unter anderem noch Putz-, Fußboden- und Elektroarbeiten erledigt, Fliesen angebracht, gemalert und zu guter Letzt die Außenanlagen gestaltet. Bis Anfang nächsten Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Trotz Corona liegen die Baumaßnahmen gut im Zeitplan, freute sich Silke Schlegel vom Vorstand der Diakonie Libera. Ihre Vorstandkollegin Christina Lumper lobte das sehr gute Zusammenspiel der beteiligten Firmen, die alle aus der näheren Region stammen. Kürzlich wurden die Gewerke zu einer kleinen Veranstaltung eingeladen. Es sollte ein Dankeschön sein, weil wegen der Corona-Pandemie kein Richtfest stattfinden konnte. Im Obergeschoss wurde von Christina Lumper eine Zeitkapsel gesegnet, die wenig später im Boden für die Ewigkeit versenkt wurde. In dem Erinnerungsbehälter sind Tageszeitungen, eine Tontafel, die von Bewohnern des Christopherus-Hauses in Großkmehlen mit einem Jahresspruch gestaltet wurde, und eine Atemschutzmaske enthalten. Der Mundschutz soll an die derzeitige schwere Corona-Zeit erinnern.Im August vergangenen Jahres begannen die Baumaßnahmen am neuen Quartierhaus, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus Rosengarten befindet. In Trägerschaft der Diakonie Libera entstehen in dem Gebäude für Senioren im Erdgeschoss 14 Plätze in…

weiterlesen